Geld sparen beim Hauskauf

Objektive Gutachter helfen Immobilienkäufern und ermitteln einen fairen Preis

(epr) Wer Interesse am Erwerb einer eigenen Immobilie hat, steht vor komplizierten Fragen. Vor der Unterzeichnung des Kaufvertrages ist zum Beispiel zu klären: Wie gut ist eigentlich die Bausubstanz? Hat das Traumhaus gravierende Mängel, die hohe Folgekosten nach sich ziehen, oder handelt es sich wahrhaftig um ein „Haus mit Zukunft“? Ist es aus energetischer Sicht optimal gebaut und gut ausgestattet? Und welcher Kaufpreis ist für Größenordnung und Lage überhaupt angemessen?

Die erfahrenen Gutachter von Der Hausinspektor helfen dabei, eine gute Kaufentscheidung zu treffen. Sie begleiten Interessenten in ihr Wunschhaus und prüfen dieses vor Ort auf Herz und Nieren: Bei einer Besichtigung enttarnen die Sachverständigen mit ihrem fundierten Know-how bauliche Schwächen wie etwa feuchte Wände, eine fehlerhafte Abdichtung der Fenster oder Schimmel. Sie ermitteln anhand ihrer Beurteilung den tatsächlichen Wert der Immobilie und ziehen darüber hinaus Informationen wie die Einträge in Grundbuch und Baulastenverzeichnis zu Rate, kennen den Preisspiegel in der Region und berücksichtigen alles, was für die Kaufverhandlungen relevant ist.

Ein objektiver Gutachter kann einen umfassenden Überblick über die zu erwartenden Kosten geben. So sind Kaufinteressenten auf der sicheren Seite. (Foto: epr/Der Hausinspektor)
Ein objektiver Gutachter kann einen umfassenden Überblick über die zu erwartenden Kosten geben. So sind Kaufinteressenten auf der sicheren Seite. (Foto: epr/Der Hausinspektor)

Besteht nach der Begutachtung weiter Interesse seitens der Käufer, unterstützt der Gutachter ihn mit den gesammelten Argumenten bei den Preisverhandlungen. Oft kann der Bausachverständige aufgrund seiner langjährigen Erfahrung den Kaufpreis weiter drücken. Die Begleitung und objektive Beratung durch Der Hausinspektor senkt also das Risiko beim Hauskauf und hilft Käufern, eine wohldurchdachte Entscheidung zu treffen. Ebenso überzeugend ist die Handhabung der Bezahlung: Die in dem deutschlandweiten Netzwerk organisierten Hausgutachter verdienen nicht am Kaufpreis der Immobilie, wie es zum Beispiel ein Makler tun würde, sondern beziehen neben einer fairen Grundgebühr ein prozentuales Honorar, das auf der erzielten Ersparnis am Angebotspreis basiert und nur fällig wird, wenn die Immobilie tatsächlich gekauft wird. Fair, nicht wahr? Weitere

Informationen und den Kontakt zum Hausinspektor in der Nähe gibt es unter der kostenlosen Hotline 0800 9966332 und unter www.der-hausinspektor.de.

Die Risiken minimieren

Eine aktuelle Studie belegt die steigenden Kosten durch Bauschäden

(djd). Statistisch gesehen, gibt es keinen Neubau ohne Mängel – rund 18 Mängel pro Bauprojekt beobachtet beispielsweise der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) im Durchschnitt bei jedem Neubauvorhaben. Eine aktuelle Studie des BSB ergab zudem eine deutliche Steigerung der Kosten durch Bauschäden. Das Ergebnis der Untersuchung, die mit knapp 5.000 Fällen eine sehr gute Datenbasis besitzt: Lagen die durchschnittlichen Bauschadenskosten im Jahr 2002 noch bei 33.000 Euro, so haben sie sich mit aktuell 67.000 Euro mehr als verdoppelt. Das finanzielle Risiko für Bauherren zeigt sich auch in den Streitwerten von Baurechtsstreitigkeiten, die in der Studie durchschnittlich bei 42.000 Euro lagen.

Rechtzeitig erkannt, lassen sich Baumängel in der Regel zu geringen Kosten beseitigen. Spätere Bauschäden können wesentlich teurer werden. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund
Rechtzeitig erkannt, lassen sich Baumängel in der Regel zu geringen Kosten beseitigen. Spätere Bauschäden können wesentlich teurer werden.
Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

Je komplexer das Haus, desto größer die Gefahr von Fehlern

“Höhere Anforderungen an die energetische Qualität, mehr Haustechnik, die hohe Luftdichtheit der Gebäudehülle” – darin sieht Rechtsanwalt Peter Mauel, 1. Vorsitzender des BSB, wichtige Gründe für die Steigerung der Schadenskosten. Je komplexer ein Haus werde, desto mehr Fehlermöglichkeiten gebe es naturgemäß. “Der Bauherr ist in der Regel Baulaie und kann meist nicht beurteilen, ob alle Bauleistungen vertragsgerecht ausgeführt werden oder wo es zu Mängeln kommt”, so Mauel. Er empfiehlt daher die baubegleitende Qualitätskontrolle durch einen unabhängigen Sachverständigen.

Frühzeitige Korrektur durch baubegleitende Qualitätskontrolle

“Die baubegleitende Qualitätskontrolle ist eines der Kernprodukte der Verbraucherschutzorganisation BSB”, betont Peter Mauel. Der jeweilige Bauherrenberater besuche die Baustelle regelmäßig und kontrolliere die Ausführung der Arbeiten. “Damit können Schäden frühzeitig festgestellt und beseitigt werden”, so Mauel. Seien Mängel erst einmal überbaut, wären Aufwand und Kosten für ihre Beseitigung wesentlich höher. Mehr Informationen zur aktuellen Studie und Adressen von Bauherrenberatern gibt es unter www.bsb-ev.de.

Manche Baumängel entstehen schon in der Bauplanung

(djd). Baumängel entstehen nicht nur auf der Baustelle, sondern oft schon viel früher. So ist laut der Analyse des Bauherren-Schutzbund e.V. zur “Entwicklung der Bauschäden und Bauschadenskosten” weniger als die Hälfte der Fehler in der Bauausführung begründet. 21 Prozent waren bereits auf Fehler in der Planung zurückzuführen, in 25 Prozent der Fälle lag die Fehlerquelle bei der Bauleitung. Materialfehler waren in sechs Prozent der Fälle als Ursache auszumachen. Mehr Informationen zum sicheren Bauen und Modernisieren gibt es unter www.bsb-ev.de.

Dämmen lässt Werte wachsen

Eine Sanierung senkt die Heizkosten und erhöht die Attraktivität des Eigenheims

(djd). Fällt das Stichwort “energetische Sanierung”, denken die meisten Hauseigentümer sicherlich zunächst an Heizkosten, die sich durch eine Wärmedämmung dauerhaft senken lassen. Als nächster Vorteil kommt vielen das verbesserte Raumklima in den Sinn. Ein weiterer wichtiger Aspekt wird allerdings häufig außer Acht gelassen – dabei wirkt er umso langfristiger: Wer die eigenen vier Wände auf einen modernen energetischen Standard bringt, sichert und erhöht damit den Wert des Gebäudes, etwa bei einem möglichen Wiederverkauf oder einer Vermietung in der Zukunft. “Diese positive Folge der energetischen Sanierung ist insbesondere für Hausbesitzer wichtig, die langfristig denken und auch die nachfolgenden Generationen im Blick haben”, sagt Marianne Tritz, Geschäftsführerin des Gesamtverbands Dämmstoffindustrie (GDI).

Langfristiger Werterhalt der Immobilie

Beim Verkauf einer Immobilie ist der Energieausweis schon heute Pflicht: Er macht auf einen Blick deutlich, wie sparsam das jeweilige Eigenheim mit der Energie umgeht. Eine schlechte oder gar nicht gedämmte Fassade kann sich somit bereits heute nachteilig auf den erzielbaren Verkaufspreis auswirken. Marianne Tritz sagt weiter: “Dieser Effekt wird sich in Zukunft noch verstärken. Im Gegenzug dürften für energetisch effiziente Gebäude, abhängig jeweils auch von der Lage, höhere Preise oder eine bessere Vermietbarkeit zu erwarten sein.” Fachleute unterscheiden dabei zwischen einer Instandhaltung und einer echten Sanierung: Während bei der Instandhaltung nur kleine Schäden wie ein Riss im Mauerwerk behoben werden, geht es bei einer Sanierung um die nachhaltige Wirkung.

ach einer energetischen Sanierung wird der Bedarf an Heizmaterialien für die eigenen vier Wände deutlich geringer. Foto: djd/GDI/dena/Robert Pupeter
ach einer energetischen Sanierung wird der Bedarf an Heizmaterialien für die eigenen vier Wände deutlich geringer.
Foto: djd/GDI/dena/Robert Pupeter

Höhere Zuschüsse für die Energieberatung

Voraussetzungen für eine wertsteigernde Wirkung sind eine gute Planung und professionelle Ausführung der Sanierung: “Der erste Weg sollte daher zu einem erfahrenen Energieberater führen. Er nimmt eine Bestandsaufnahme vor und entwickelt daraus einen konkreten Maßnahmenplan für den Hauseigentümer”, empfiehlt Marianne Tritz. Hausbesitzer, die eine energetische Sanierung planen, können sich freuen: Seit dem 1. März 2015 gibt es deutlich höhere Zuschüsse für eine vor-Ort-Beratung. Die maximale Fördersumme, die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ausgezahlt wird, beträgt für Ein- und Zweifamilienhäuser 800 Euro (statt bislang 400 Euro) und für Gebäude mit mindestens drei Wohneinheiten maximal 1.100 Euro (statt bisher 500 Euro). Unter www.bafa.de gibt es mehr Informationen dazu, Adressen von Energieberatern vor Ort können Hausbesitzer unter www.energie-effizienz-experten.de suchen.

Der Energieberater weiß Rat

(djd). Um ältere Wohngebäude auf einen modernen energetischen Standard zu bringen, führt an einer Dämmung kein Weg vorbei. Die Auswahl an Baustoffen ist groß, von Schaumstoffen über Holzwolle-Dämmplatten bis hin zu Materialien aus Mineralwolle. Daher empfehlen Experten, sich von einem erfahrenen Energieberater individuell beraten zu lassen – auch zu den Fördermöglichkeiten. Auf der Seite www.energie-effizienz-experten.de erhalten Hausbesitzer Adressen von erfahrenen Beratern vor Ort. Mehr Infos rund um Wärmedämmung auch auf www.gdi-daemmstoffe.de.

Strom selbst erzeugen

Förderkredite erleichtern die Installation von PV-Anlagen auf dem Haus

(djd). Wer heute mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach Strom erzeugen will, der hat in der Regel nicht nur die Einspeisevergütung vor Augen, die er vom Energieversorgungsunternehmen erhält. “Immer wichtiger wird auch die Eigennutzung der selbst produzierten Elektrizität”, hat Oliver Schönfeld, Bauen-Wohnen-Experte beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de, beobachtet. Attraktiv wird die Stromerzeugung aus Sonnenenergie auf dem eigenen Dach auch durch Förderungen, die es beispielsweise über die KfW gibt. Mit dem Programm 274 “Erneuerbare Energien – Standard – Photovoltaik” etwa wird die Neuerrichtung, der Kauf und die Erweiterung von Photovoltaik-Anlagen gefördert. Der Antragsteller kann einen besonders zinsgünstigen Kredit in Anspruch nehmen. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.kfw.de/solarstrom.

Solarstrom selbst nutzen lohnt sich

Photovoltaik-Anlagen speisen einen Teil des Stroms ins allgemeine Netz ein, die Betreiber der Anlage erhalten dafür eine Vergütung vom Energieversorgungsunternehmen. Lohnend ist aber auch die Stromerzeugung zur Eigennutzung im Haus. So können stromintensive Geräte wie die Waschmaschine oder eine Wärmepumpe mit großem Warmwasserspeicher bevorzugt dann laufen, wenn die Sonne scheint und kostenloser Solarstrom zur Verfügung steht. Eine automatische Steuerung übernehmen dann im Idealfall intelligente Energiemanagement-Systeme. Voraussetzung für die Eigennutzung ist zudem eine spezielle Zählertechnik im Haus, die den eingespeisten und selbst verbrauchten Strom getrennt messen kann.

Photovoltaik-Anlagen sind über die KfW förderfähig. Foto: djd/KfW Bankengruppe/R.Niedring
Photovoltaik-Anlagen sind über die KfW förderfähig.
Foto: djd/KfW Bankengruppe/R.Niedring

Förderung über Banken und Sparkassen beantragen

Gefördert werden Privatpersonen ebenso wie Freiberufler, Landwirte, gemeinnützige Organisationen oder Unternehmen. Den Antrag zur Finanzierung stellt man über den Finanzierungspartner der PV-Anlage – beispielsweise die Hausbank.

Förderung für Photovoltaik nutzen: So geht’s

(djd). Um in den Genuss eines zinsbegünstigten Kredits aus dem KfW-Programm 274 zu bekommen, gehen Hausbesitzer in drei Schritten vor: Im ersten Schritt wird ein Angebot von einem Anbieter der Wahl eingeholt. Mit dem Kostenvoranschlag bespricht man die Finanzierung mit dem Bankberater, der auch den KfW-Kreditantrag ausfüllt und versendet. Im Anschluss kann der Auftrag an den Anbieter erteilt und die Anlage errichtet oder erweitert werden. Unter www.kfw.de/274 gibt es weitere Infos zum Thema.

Immobilienanzeigen richtig interpretieren

Was Energiekennwert und Co. für die späteren Heizkosten bedeuten

akz-o Seit dem 1. Mai 2014 müssen in Immobilienanzeigen bestimmte Angaben aus dem Energieausweis stehen, zum Beispiel der Energiekennwert des Gebäudes. „Solche Informationen sollen Interessenten auf einen Blick zeigen, in welchem energetischen Zustand das Gebäude ist. Doch gerade für Laien ist es sehr schwer, diese Kennwerte richtig zu deuten“, erklärt Energieexperte Frank Peters von Minol Messtechnik. Ist zum Beispiel ein jährlicher Verbrauch von 100 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr gut oder schlecht? Und vor allem: Was sagt der Energiekennwert über die zu erwartenden Heizkosten aus?

Vergleichen lohnt sich

Grundsätzlich gilt: Je niedriger der Energiekennwert, desto geringer die zu erwartenden Heizkosten. „Bei Bestandsgebäuden ist alles unter 140 kWh/m2a ein guter Wert“, sagt der Minol-Experte. „Wirklich aussagekräftig werden die Werte allerdings erst im Vergleich.“ Wer beispielsweise zwei etwa gleich große Wohnungen in der engeren Auswahl hat, kann durch die Gegenüberstellung der Angaben aus der Immobilienanzeige bares Geld sparen. Eine 80-Quadratmeter-Wohnung mit Gasheizung und einem Energieverbrauch von 180 kWh/m2a verursacht jährlich rund 1.250 Euro Heizkosten, während bei einem vergleichbaren Objekt mit einem Kennwert von 100 kWh/m2a nur knapp 700 Euro Heizkosten entstehen – eine Differenz von gut 500 Euro pro Jahr.

Der Energiekennwert-Rechner berechnet die zu erwartenden Heizkosten pro Jahr und pro Monat. Grafik: Minol/akz-o
Der Energiekennwert-Rechner berechnet die zu erwartenden Heizkosten pro Jahr und pro Monat. Grafik: Minol/akz-o

Energie Kennwert-Rechner

Damit auch Laien die Kennwerte sinnvoll interpretieren und vergleichen können, hat der Stuttgarter Messdienstleister Minol ein kostenloses Online-Tool entwickelt. Der sogenannte Energiekennwert-Rechner kalkuliert die zu erwartenden Heizkosten auf Basis der energetischen Angaben. Mehr Informationen unter www.kennwertrechner.de

Nutzer müssen lediglich vier Werte aus den Immobilienanzeigen angeben: die Wohnfläche, die Art des Energieausweises, den Energiekennwert und das Heizmedium. Per Mausklick werden dann die zu erwartenden monatlichen und jährlichen Heizkosten berechnet. Wer verschiedene Immobilienangebote miteinander vergleichen möchte, kann die Werte aus bis zu drei Objekten parallel eingeben. Der Kennwert-Rechner zeigt dann sofort die jeweilige Kostendifferenz. „So werden die Energiekennwerte zu einem konkreten, klar kalkulierbaren Kriterium bei der Wohnungssuche“, sagt Frank Peters.

Die richtigen Maßnahmen treffen

Bei Bauschäden sollte unbedingt ein Sachverständiger eingeschaltet werden

(djd). Es ist der Alptraum für jeden Häuslebauer: Während oder nach der Bauzeit treten Schäden am Eigenheim auf und keiner will dafür verantwortlich sein. Tatsächlich ist der Bau eines hochmodernen Einfamilienhauses in den vergangenen Jahren immer komplexer geworden – ein Grund mehr, dass es für Laien immer schwieriger wird, im Krisenfall die richtigen Maßnahmen einzuleiten. “In den meisten Fällen führt deshalb kein Weg an einem unabhängigen Bausachverständigen vorbei”, betont Florian Haas, Vorsitzender der in München ansässigen Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V. Nur ein ausgebildeter, zertifizierter und unabhängiger Sachverständiger könne vor Ort klären, welche Sofortmaßnahmen zur Eindämmung eines Schadens zu ergreifen seien oder ob eine umgehende Mängelbeseitigung vorgenommen werden müsse.

Der Sachverständige klärt vor Ort, wie gravierend ein Mangel ist und ob gegebenenfalls sogar eine Gefahr für die Sicherheit oder die Gesundheit der Bewohner besteht. Foto: djd/Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V
Der Sachverständige klärt vor Ort, wie gravierend ein Mangel ist und ob gegebenenfalls sogar eine Gefahr für die Sicherheit oder die Gesundheit der Bewohner besteht.
Foto: djd/Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V

Der Sachverständige klärt vor Ort, wie gravierend ein Mangel ist und ob gegebenenfalls sogar eine Gefahr für die Sicherheit oder die Gesundheit der Bewohner besteht. “In einem weiteren Schritt kann er erkennen, woraus ein Mangel entstanden, wer für die Beseitigung verantwortlich ist und wer demzufolge für die entstehenden Kosten geradestehen muss”, erläutert Florian Haas. Neben der Schadenserhebung dient die fachgerechte Dokumentation des Sachverständigen dazu, eine starke und fundierte Verhandlungsbasis gegenüber dem mutmaßlichen Schadensverursacher zu erhalten. Dies gilt auch im Falle eines möglichen Rechtsstreits, bei dem die Dokumentation des Gutachters maßgeblich zur Klärung des Sachverhalts dienen kann. Mitgliedern der Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende werden im Fall der Fälle unabhängige Sachverständige des TÜV Süd oder des Vereins zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. vermittelt. “Das ist ein weiterer Baustein für einen sorgenfreien Bauprozess”, erklärt Florian Haas.

Die Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V.

(djd). Die Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V. versteht sich als Verbraucherschutzorganisation, die sich auf die Zielgruppe Bauherren und ihre Familien spezialisiert hat. Bei Bauvorhaben im mittleren bis gehobenen Preissegment vertritt sie die Interessen der Bauherren und bietet mit zahlreichen Kooperationspartnern eine weitgehende Absicherung des Bauprozesses in den Bereichen Bauqualität, Finanzierungsschutz und Rechtssicherheit an. Alle Leistungen werden exklusiv für die Mitglieder der Schutzgemeinschaft angeboten. Dabei hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, kostendeckend zu arbeiten und den Nutzen für seine Zielgruppe durch neue Leistungen regelmäßig zu verbessern.

Das Haus aus dem Web

Gezielt Informationen nutzen statt drauflossurfen

(djd). Das Informationsangebot im Internet ist unüberschaubar riesig. Auch künftige Bauherren suchen online nach Anregungen und Angeboten für ihr künftiges Domizil. Sehr gut eignet sich das Web, um sich einen Marktüberblick zu verschaffen – vor einer Kaufentscheidung sollten aber zusätzliche Informationsquellen hinzugezogen werden. “Damit Internetrecherchen ergebnisreich verlaufen, sollten Bauinteressenten nicht einfach drauflossurfen”, rät Rainer Huhle, Geschäftsführer bei der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Besser sei es, zuvor konkrete Fragestellungen zu formulieren. Hilfreich dabei können Checklisten und Hausbau-Navigatoren sein, die von etlichen Portalen angeboten werden. Mit einigen Fragen zum Budget, zu Bauart, Haustyp, Größe und Anzahl der Räume oder zum Grundstück kann man sich mehr Klarheit über die eigenen Wünsche und Vorstellungen verschaffen.

Viele Informationen sind nicht marktneutral

Im Ergebnis führen die Portale den User in der Regel zu Hausanbietern und konkreten Hausangeboten. Hier muss einem aber bewusst sein, dass man zumeist nicht auf marktneutrale Informationen geleitet wird, sondern auf werblich aufbereitete Angebote. Viele für eine Entscheidung relevanten Informationen fehlen hier. Wo bereits Preise genannt sind, ist ebenfalls Vorsicht geboten. Denn ein Angebotsvergleich ist nur auf Basis einer umfassenden und aussagekräftigen Bau- und Leistungsbeschreibung möglich, und die ist online so gut wie nie verfügbar.

Informationen im Internet über Hausangebote reichen meist als Entscheidungsgrundlage für ein Haus nicht aus. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund
Informationen im Internet über Hausangebote reichen meist als Entscheidungsgrundlage für ein Haus nicht aus.
Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

Zudem können die Onlineangebote eine ausführliche persönliche Information nicht ersetzen. Was sich im Internet gut recherchieren lässt, sind die dafür nötigen Daten, zum Beispiel zu Musterhaus-Parks in ganz Deutschland, zu Terminen für Baustellenbesichtigungen oder Häusern von Referenzkunden, mit denen man Kontakt aufnehmen kann. “Basis einer Kaufentscheidung sollte in aller Regel ein Vergleich verschiedener Hausangebote inklusive der Bau- und Leistungsbeschreibung sein”, rät Rainer Huhle. Da die meisten Bauherren Laien seien, empfehle sich dazu die Beratung eines unabhängigen Bauherrenberaters, unter www.bsb-ev.de gibt es dazu mehr Informationen und Adressen von Beratern und Vertrauensanwälten.

Qualitätssiegel und Zertifikate kritisch prüfen

Generell unterscheiden sich die Auftritte von Hausanbietern hinsichtlich ihrer Informationstiefe und -gehalt stark. Vorsicht angebracht ist bei Qualitätssiegeln und Zertifikaten. Aussagekräftig sind sie nur, wenn die zugrundeliegenden Qualitätskriterien umfassend und transparent offengelegt und die Trägerinstitutionen eindeutig benannt sind.

Zeitdruck ist ein schlechter Berater

(djd). Die Mehrheit der Hausanbieter verzichtet auf vordergründige Werbung mit Preisen. Doch noch immer gibt es Versuche, Kunden mit vermeintlichen Schnäppchen anzulocken. “Ohne konkretes schriftliches Angebot, in dem auch individuelle Anforderungen berücksichtigt sind, können pauschale Preisdarstellungen weder vollständig noch abschließend bewertbar sein”, warnt BSB-Geschäftsführer Rainer Huhle. Genau hinzuschauen gelte es auch bei “Aktionshäusern” mit zeitlich begrenzten Aktionspreisen.

Erben – und dann?

Babyboomer-Generation muss sich Immobiliennachlass teilen

(djd). Wer in Deutschland eine Immobilie geerbt hat, bekam diese bislang in etwa 60 Prozent der Fälle von seinen Eltern vermacht. Das wird künftig auch so bleiben. Verändern wird sich aber voraussichtlich der Anteil an Alleinerben. Bisher hat noch über die Hälfte der Erben ihr Erbe angetreten, ohne es mit anderen teilen zu müssen. Von denen, die in den nächsten 20 Jahren eine Immobilienerbschaft erwarten, rechnen dagegen 67 Prozent damit, gemeinsam mit anderen zu erben. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Allianz Deutschland unter 1.630 Bundesbürgern zum Thema Immobilienerbschaften.

Auszahlung oft nur mit Darlehen möglich

“Die Eltern der Babyboomer aus den 1960er Jahren erreichen innerhalb der nächsten Jahre ein Alter, in dem eine Erbschaft zunehmend wahrscheinlich wird. In der Regel erben die Kinder zu gleichen Teilen”, erklärt Dr. Peter Haueisen, Leiter der Allianz Baufinanzierung. Die Folge: Oftmals müssen Geschwister ausgezahlt werden. “Dies lässt sich häufig nur mit einem Darlehen finanzieren”, betont Haueisen.

Eine deutliche Verschiebung wird es auch bei der Art der Immobilien geben: Bislang wurden zu 56 Prozent Einfamilienhäuser vererbt, gefolgt von Mehrfamilienhäusern (22 Prozent) und Eigentumswohnungen (15 Prozent). Die zukünftigen Erben gehen zu 59 Prozent davon aus, dass sie ein Einfamilienhaus erhalten werden, nur noch zwölf Prozent erwarten ein Mehrfamilienhaus, dafür jedoch 25 Prozent eine Eigentumswohnung.

Wer eine Immobilie erbt, steht vor der Entscheidung: verkaufen oder selbst nutzen. Foto: djd/Allianz/Photographerlondon/Dreamstime.com
Wer eine Immobilie erbt, steht vor der Entscheidung: verkaufen oder selbst nutzen.
Foto: djd/Allianz/Photographerlondon/Dreamstime.com

Größere Distanz zwischen Erbschaft und Wohnort

Die Distanz zwischen der Immobilienerbschaft und dem eigenen Wohnort wird bei künftigen Erben größer werden: In Wohnortnähe werden sich vermutlich nur noch 59 Prozent der geerbten Objekte befinden, etwa ein Drittel wird weiter als 100 Kilometer entfernt sein. “Auch unter diesem Aspekt stellt sich zunehmend die Frage, ob man das Erbe selbst bewohnen kann und möchte”, betont Dr. Haueisen. Eine eigene Immobilie sei allerdings ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge. Das gelte auch für Immobilienerbschaften: “Mietfrei wohnen im Alter ist wie eine zweite Rente.”

Gründe für die Eigennutzung geerbter Immobilien

(djd). Die Studie im Auftrag der Allianz Deutschland ging auch der Frage nach, welches Motiv künftige Erben haben, den Nachlass als Eigenheim zu nutzen. Das Ergebnis: 41 Prozent der Befragten nannten als Grund den attraktiven Standort des Gebäudes, für 40 Prozent ist der Wegfall von Mietzahlungen wichtig, 35 Prozent verbinden mit der geerbten Immobilie Kindheitserinnerungen. Von denjenigen, die bereits eine Immobilie geerbt haben, gaben 51 Prozent als Hauptgrund für die Eigennutzung die Tatsache an, dass sie bereits in ihr gelebt haben.

Zukunftssicherer Wärmeschutz

Wärmedämmung: Clevere Bauherren übertreffen die Vorgaben der neuen EnEV

(djd). 2014 wird es endlich so weit sein: Die lange angekündigte und immer wieder verschobene Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV) tritt im Mai in Kraft. Bahnbrechend Neues wird die Verordnung nicht bringen. Wer die Pflicht zum Nachrüsten im Altbau etwa bei der Dämmung der obersten Geschossdecke nicht beachtet, begeht künftig eine mit Geldbuße bedrohte Ordnungswidrigkeit. Und ab 2016 sinkt der maximal zulässige Jahres-Primärenergieverbrauch eines neu errichteten Hauses um 25 Prozent gegenüber den aktuell gültigen Vorgaben aus der EnEV 2009.

Überlegene Wärmedurchgangswerte

Clevere Bauherren sind heute schon weiter als der Gesetzgeber und bauen deutlich besser als von der EnEV vorgeschrieben. Einer der wichtigsten Punkte für einen niedrigen Energiebedarf ist dabei die Wärmedämmung des Gebäudes. Mit Hochleistungsdämmungen etwa von puren lässt sich ein zukunftssicherer Energiestandard auch ohne extrem dicke Dämmpakete auf dem Dach und den Außenmauern verwirklichen. Die Dämmungen aus Polyurethan-Hartschaum besitzen Wärmedurchgangswerte, die anderen Materialien deutlich überlegen sind. Für den Bauherren bedeutet das, dass er einen bestimmten, vorher definierten Energiestandard mit einer vergleichsweise schlanken Dämmung erreichen kann und so keinen Raum verschenkt. Unter www.puren.de gibt es viele weitere Informationen zu diesem Thema.

Damit der Traum vom Eigenheim zukunftssicher in Erfüllung geht: Ein sehr guter Dämmstandard gehört heute dazu. Foto: djd/puren
Damit der Traum vom Eigenheim zukunftssicher in Erfüllung geht: Ein sehr guter Dämmstandard gehört heute dazu.
Foto: djd/puren

Mehrausgaben rechnen sich über die Nutzungszeit

Die Kosten für einen besseren Wärmeschutz als gesetzlich gefordert liegen in der Bauphase etwas höher. Über die Nutzungszeit der Dämmung, die bei 50 Jahren und mehr liegen kann, rechnen sich die Mehrausgaben durch die dauerhaften Einsparungen bei der Heizung deutlich. Finanzielle Förderungen etwa über die KfW erleichtern die Entscheidung für eine besonders energiesparende und klimaentlastende Bauweise zusätzlich, unter www.kfw.de gibt es dazu Informationen. Voraussetzung für die Gewährung von Fördergeldern als zinsgünstiger Kredit oder direkter Zuschuss ist ein Energiestandard, der die gesetzlichen Mindestvorgaben deutlich übertrifft.

Nachrüstpflicht erfüllen mit einer Dämmung der obersten Geschossdecke

(djd). Ein ungedämmtes Dach ist bereits nach der alten Energieeinsparverordnung (EnEV) aus dem Jahr 2009 nicht mehr zulässig. Als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld bedroht wird es aber erst in der neuen EnEV 2014. Mit einer Dämmung der obersten Geschossdecke kommen Altbaubesitzer ihrer Dämmpflicht nach. DBV-Dämmelemente von puren beispielsweise sind bereits werksseitig mit einer Schicht aus Holzwerkstoff belegt und mit umlaufender Nut und Feder versehen. Unter www.puren.de gibt es Informationen.

Nicht am falschen Ende sparen

Verbesserung des Energiestandards lohnt sich auch für ältere Hausbesitzer

(djd). “Mein Eigenheim nochmal energetisch sanieren? Das lohnt sich doch nicht mehr” – so oder so ähnlich denken manche Haubesitzer der Generation 50plus. Doch eine Verbesserung des Energiestandards zahlt sich in vieler Hinsicht aus und ist damit fast für jeden interessant, der eine ältere Immobilie sein Eigen nennt. Neben erheblichen Einsparungen beim Energieverbrauch der Heizung bewirkt die Verbesserung der Gebäudehülle eine dauerhafte Wertsteigerung der Immobilie. Zusätzlich bietet ein gut gedämmtes Haus deutlich besseren Wohnkomfort.

Dämmung rechnet sich oft schneller als gedacht

Im Pullover oder mit dicken Decken dasitzen, um Heizkosten zu sparen: Gerade für Ältere ist diese Vorstellung unangenehm. Schließlich möchte man den Luxus eines eigenen Hauses auch in vollen Zügen genießen, ohne ständig auf den Energieverbrauch schielen zu müssen. Wichtigste Verbesserungsmaßnahme ist eine Dämmung des Hauses, die man am kostengünstigsten im Rahmen allfälliger Arbeiten wie etwa der Erneuerung der Dacheindeckung vornehmen kann. Die Investition etwa für die Dämmung des Dachs erscheint hoch, richtig geplant und unter Ausnutzung staatlicher Förderungen zahlt sie sich aber schneller aus, als viele denken. Rechenbeispiele dazu gibt es zum Beispiel in der Broschüre “Das Dämmsystem mit der hohen Rendite” auf www.bauder.de. Der Hersteller von hoch leistungsfähigen Polyurethan-Hartschaumdämmungen gibt darin Tipps und Hinweise zur richtigen Planung und günstigen Finanzierung.

Dachdämmungen sind etwa im Rahmen einer neuen Dacheindeckung mit überschaubarem Aufwand realisierbar und können sich schon mittelfristig rechnen. Foto: djd/Paul Bauder
Dachdämmungen sind etwa im Rahmen einer neuen Dacheindeckung mit überschaubarem Aufwand realisierbar und können sich schon mittelfristig rechnen.
Foto: djd/Paul Bauder

Wärmeschutz für Generationen

Die Hochleistungsdämmung aus Polyurethan-Hartschaum ist für Altbauten sehr gut geeignet, da die Dämmschicht wesentlich schlanker ausfallen kann als bei anderen weniger leistungsfähigen Materialien. So behält das eigene Zuhause auch nach einer energetischen Modernisierung weitgehend seine gewohnten Formen und Proportionen. Der Dämmstoff ist zudem widerstandsfähig und feuchtesicher, sodass er für mehr als eine Generation guten Wärmeschutz bietet. Sofort spürbar ist nach der Modernisierung die bessere Wohnqualität durch das warme Dach sowie zugluftfreie Räume.

Das Dach am besten von außen dämmen

(djd). Über ein schlecht gedämmtes Dach geht eine Menge Heizenergie verloren, zugleich wird es im Sommer unangenehm warm im obersten Geschoss. Gründlich und nachhaltig verbessern lässt sich die Situation zu jeder Jahreszeit mit einer Hochleistungs-Aufsparrendämmung etwa aus Bauder PIR. Sie umschließt das Dach lückenlos oberhalb der Sparren und bietet damit einen besonders guten Schutz vor Kälte im Winter und Wärme im Sommer. Unter www.bauder.de gibt es viele weitere Infomaterialien zum Download.

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