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Crashkurs: Weltwirtschaftskrise oder Jahrhundertchance? – Wie Sie das Beste aus Ihrem Geld machen

15. Juli 2015 | Von | Kategorie: Wirtschaftskommentare




Crashkurs: Weltwirtschaftskrise oder Jahrhundertchance? – Wie Sie das Beste aus Ihrem Geld machen

Crashkurs: Weltwirtschaftskrise oder Jahrhundertchance? - Wie Sie das Beste aus Ihrem Geld machen

Crashkurs Weltwirtschaftskrise oder Jahrhundertchance? Wie Sie das Beste aus Ihrem Geld machenEs handelt sich um kein christliches, aber sehr informatives und von christlichen Autoren, u.a. dem TOPIC-Herausgeber Ulrich Skambraks, empfohlenes Buch. Was den Untertitel „Wie Sie das Beste aus Ihrem Geld machen“ betrifft, möchten wir natürlich auf die Worte Jesu wie z.B. in Mt 6,24-25; 10,29-30; Lk 6,38 und 16,9; verweisen.Börsenprofi Dirk Müller deckt auf, was man so weder hört noch liest: Wie

Unverb. Preisempf.: EUR 18,00

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Crashkurs: Weltwirtschaftskrise oder Jahrhundertchance? – Wie Sie das Beste aus Ihrem Geld machen

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3 Kommentare
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  1. 11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Unbedingt lesenswert, aber keine alleinige Informationsquelle, 4. August 2012
    Dirk Müller, der jahrelang (und auch heute noch) als „Mr Dax“ und „das Gesicht der Börse“ bezeichnet wurde, darf man wohl mit Fug und Recht als den unabhängigen Experten bezeichnen, nach dem man verzweifelt gesucht hatte, wenn man eine breite Analyse suchte und irgendwann von den verschiedenen „Meinungen“ der unzähligen abhängigen Experten, die man in den Talkshows auf sich hat niederrasselm lassen, das Geruchswerkzeug gestrichen voll hatte.

    Crashkurs ist sein erster Bestseller – auf dem ersten Blick entweder ein harmloses Taschenbüchlein, vollgepackt mit Informationen, die nur für ein kleines Klientel Relevanz haben. Nach dem Öffnen verwandelt es sich zunächst in eine scheinbare Streitschrift – die hohe Frequenz an ausdrucksstarken Satzzeichen fällt sofort auf. Reiht sich dieses Buch etwa in die Unzahl von Verschwörungtheoretielektüre, Weltuntergangslektüre und letztenendes Schundlektüre ein?

    Alldiejenigen, welche mit etwaigen oder ähnlichen Vorurteilen das Buch begannen, zieht Dirk Müller sofort auf seine Seite. Im Vorwort schon erteilt er dem Vorwurf der Weltuntergangslektüre subtil aber deutlich genug eine Absage.
    Im ersten Kapitel räumt er das Argument der Verschwörungstheorie per Definition präventiv beiseite und stellt die Aussagen einiger Experten infrage, die blos nach ihren eigenen Interesse schreiben und handeln würden. Dirk Müller baut sich die Grundlage, um danach mit einigen „Nebelkerzen“ aufzuräumen, nicht ohne immer brav darauf hinzuweisen, dass der Leser sich bitte zu jedem seiner Ausführungen seine eigenen Gedanken machen solle.

    Das erste Kapitel schlägt wirklich ein wir eine Bombe. Die komplette bisherige Sichtweise des von den Medien und Politikern mit Lügen und Halbwahrheiten zugemüllten armen Bürgers dreht sich um 180° – allein DAS ist Grund genug, sich dieses Buch zu besorgen und es ausführlich zu lesen.

    Diese Art der Aufklärung und auch des Stils zieht sich durchs ganze Buch
    Zunächst wird man in Kapitel 2 ins Thema Geld eingeführt, in Kapitel 3 kurz mit dem „Krisenherd USA“ vertraut gemacht (bzw. einem wird jegliches Vertrauen entzogen…) und danach stellt Dirk Müller zwei Szenarien vor und schickt zu beiden Szenarien verschiedene Anlagestrategien hinterher.

    Ich persönlich finde die Passage über die Anlagestrategien etwas langatmig und dennoch zu kurz, um gehaltvoll genug zu sein. Wer speziell auf diesen Teil des Buches aus ist, sollte sich sein 2. Buch – Cashkurs – kaufen (natürlich nicht, ohne Crashkurs gelesen zu haben…)

    Die 50 Seiten Anlagestrategien gehen etwas auf Kosten der systematischen Betrachtung. Erst im letzten Kapitel kommt das von mir lange ersehnte – eine Betrachtung der Rolle Chinas und der Globalisierung, verbunden mit der Wiederholung einiger Zinskritischer und Konsumkritischer Bemerkungen.
    Dies findet seine Ballung in 4 fragwürdigen Seiten zum Thema Freiwirtschaft – das reicht beileibe nicht aus, somit bleibt der Autor uns die Vorstellung einer gangbaren Alternative schuldig. Da sollte man doch eher Margrit Kennedy, Helmut Creutz und vielleicht auch Silvio Gesell selbst studieren. Eine Betrachtung der Währung Euro erspart sich Dirk Müller übrigens ganz.

    Angesichts der niedrigen Gewichtung der breiten Systemkritik und ein paar inhaltlichen Unachtsamkeiten möchte ich einen Stern abziehen. Die 4 übriggebliebenen hat sich der Autor aber redlich verdient. Wie schon erwähnt ist allein das Konzept Grund genug für eine Kaufempfehlung.

    Nach dem Studieren dieses Buches betrachtet man so manche Tagesschausendung und manch ein Schäubleinterview aus anderen Perspektiven und hat eine fantastische Blockade gegen jeden Berieselversuch!

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  2. 13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Guter Überblick, 30. Juni 2010
    Inhalt dieses Buches sind die Gründe und Folgen der aktuellen Weltwirtschaftskrise, sowie die Frage, wie man sich als Anleger aktuell verhalten soll.
    Viel spannender fand ich jedoch den ersten Teil des Buches, der wirtschaftliche Zusammenhänge aufklärt, die zwar grundlegend sind, die man aber bisher nie so richtig verstanden hat, z.B. „Was ist eigentlich Geld und wo kommt es her?“. Dirk Müller blickt hier etwas hinter die Kulissen und gibt Informationen, die man nicht in jeder Tageszeitung findet – z.b. mit welchen Statistiktricks hier und in Amerika die Arbeitslosenzahlen zusammengeschummelt werden. Wichtig – insbesondere im hinteren Teil des Buches – ist auch Dirk Müllers Warnhinweis „Glauben Sie niemandem – auch mir nicht.“ Denn damit kommen wir zum großen Vorteil des Buches: Es ist stilistisch brilliant und äußerst amüsant mit viel Humor geschrieben. Ich habe mehrmals laut auflachen müssen – und das bei einem Wirtschaftsbuch! Mit diesem treffsicheren Stil schafft es Dirk Müller allerdings auch, dass man zu schnell denkt „Ha, genau so ist es“ – und dabei ist auch seine Meinung nur eine unter vielen, was man, insbesondere bei Anlageentscheidungen, stets bedenken sollte. Damit im Hinterkopf können es aber sehr viele Leute (auch die, die keine Ahnung von Wirtschaft haben) mit Gewinn lesen.

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  3. 327 von 390 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Mit Vorsicht genießen, 30. Juli 2011

    Die folgende Kritik geht nicht gegen den Autor als Person. Ich möchte nur auf ein Phänomen aufmerksam machen, dass ich leider auch in diesem streckenweise gute Buch feststellen musste.

    Viele sog. Experten haben isoliert über ihren Fachbereich eine Menge Wissen. Darüber hinaus aber verstehen sie oft von anderen Dingen, die auch in Beziehung zu ihrem Fachbereich stehen, erschreckend wenig, wodurch sie dann auch ihren eigenen Fachbereich falsch interpretieren. Liegt dieses Fachbereich in einem Sektor, in dem man mehr mit Symptomen und weniger mit Ursachen zu tun hat, werden diese Fachleute dazu verführt, Symptome als Ursachen zu interpretieren, weil Ursachen oft außerhalb ihres Fachbereichs zu finden sind.

    Zunächst zu dem Positiven des Buches:

    Der Autor hat von seinem Fachbereich Ahnung. Dieser Fachbereich ist die Spekulation an den Börsen. Er schafft es, für den Laien sehr verständlich darzustellen, was in diesem Spekulationsbereich vor sich geht. Für Einsteiger, die also erst einmal grundlegend wissen wollen, was Spekulation ist und wie sie funktioniert, ist dieses Buch gut.

    Die Sprache, die er anwendet, ist stellenweise sehr flaxig, aber wirkt trotzdem nicht unseriös. Sie macht das Buch eher kurzweilig und die eingebaute Ironie verdeutlicht oft seine Argumentation.

    Er weist auch auf das grundlegende Problem des Zinseszins hin. Ein Geldsystem, dass auf Zinseszins, also auf exponentielles Wachstum basiert, kann niemals dauerhaft funktionieren, weil es erzwingt, dass auch die reale Wirtschaftsleistung exponentiell wachsen muss, um die exponentiell wachsende Zinslast zu finanzieren. Unendliches exponentielles Wachstum der Produktion ist auf einem begrenzten Planeten mit begrenzten Ressourcen natürlich nicht möglich, und immer wieder in einem weltweiten Wirtschaftscrash enden, wenn es an seine Grenzen stößt.

    Nun zum Negativen:

    Die zwei Sterne Abzug habe ich gegeben, weil der Autor leider außerhalb seines Fachbereichs nicht mehr so viel Ahnung hat. Er schreibt zwar am Anfang und auch während des Buches immer wieder, dass man auch ihm nicht glauben soll, aber wenn letztendlich vertritt er auch seine offensichtlichen Irrtümer mit genügend Überzeugung, dass man geneigt ist, diesen Hinweis zu vergessen.

    Ich beschäftige mich seit einigen Jahren mit der Analyse des Geldsystems (was etwas anderes ist, als die Spekulationssphäre, die ein Symptom des Geldsystems darstellt) und konnte daher feststellen, dass der Autor leider nicht weiß, was Geld ist, und was kein Geld ist.

    Nehmen Sie das Girokonto Ihrer Bank. Die Zahl, die auf Ihrem Girokonto steht, ist kein Geld. Es ist Anspruch auf Geld. Dieser Unterschied ist bei der Bewertung der tatsächlichen Geldmenge sehr wichtig. Leider machen selbst Zentralbanken den Fehler, nicht zwischen „Geld“ und „Anspruch auf Geld“ zu unterschieden.

    Wenn Sie einer Person ein Buch leihen, und dafür einen Schein bekommen, auf dem steht, dass Sie bei der betreffenden Person ein Recht auf Rückgabe des Buches haben, dann gibt es ja nun nicht zwei Bücher. Sondern es gibt ein Buch und einen Anspruch auf das Buch.

    Genauso ist es dann auch ,wenn Sie der Bank Bargeld leihen (durch Einzahlung). Sie bekommen auf dem Girokonto eine Verbuchung, dass Sie den Anspruch auf Rückgabe einer bestimmten Menge Geld (Bargeld) haben. Diese ANSPRÜCHE kann man aber nun durch sog. Überweisung auf jemand anderen übertragen. In so einem Fall habe ich aber nicht mit Geld bezahlt, sondern mit Kredit.

    Diese Unterscheidung ist wichtig, weil der Autor leider „Geld“ und „Anspruch auf Geld“ als ein und dasselbe betrachtet, und beides zusammenrechnet und das dann als die komplette Geldmenge ausgibt. Aufgrund dieser falschen Annahme errechnet er eine völlig falsche Inflationsrate. Diese falsche Inflationsrate zieht sich dann durch den Rest seines Buches.

    Wenn man aber von falschen Daten ausgeht, versperrt das den Blick auf das eigentliche Problem.

    Große Schwäche bei wichtigem Thema:

    Durch seine mangelnden Kenntnisse außerhalb seines Fachbereichs, versteht er leider auch einen Lösungsansatz, der schon seit 100 Jahren existiert (Bargeld ist in seiner Funktion heute nicht anders, als vor 100 Jahren), völlig falsch. Er hat dem Buch ein kurzes Kapitel zum Thema „Freiwirtschaft“ gewidmet. Er erwähnt ganz kurz die Freiwirtschaft, macht aber nach wenigen Zeilen schon den Fehler, dieses Freiwirtschaftsmodell mit dem Zinsverbot der Religionen zu vergleichen.

    Freiwirtschaft hat mit einem ZinsVERBOT absolut gar nichts zu tun. In der Freiwirtschaft ist Zins nicht verboten, aber er kann nicht mehr entgegen der Marktsituation erzwungen werden. Der ins muss sich also in der…

    Weitere Informationen

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