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Die Zinsfalle: Die neue Bedrohung für konservative Anleger

11. Juli 2015 | Von | Kategorie: Wirtschaftskommentare




Die Zinsfalle: Die neue Bedrohung für konservative Anleger – Gefahren für das Portfolio erkennen und vermeiden

Die Zinsfalle: Die neue Bedrohung für konservative Anleger - Gefahren für das Portfolio erkennen und vermeiden

Deutschland steckt in der Zinsfalle. Für Anleger erweist sich die Suche nach lohnenden Erträgen auf ihr Erspartes zunehmend als Herausforderung. Die Renditen deutscher Staatsanleihen liegen auf historischen Tiefständen – real verlieren viele Anleger schon jetzt Geld. Was den meisten noch nicht bewusst ist: Der anhaltende Niedrigzins wird zur Bedrohung für die Altersvorsorge.

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Die Zinsfalle: Die neue Bedrohung für konservative Anleger

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3 Kommentare
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  1. 3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Die Zinsfalle ist schon zugeschnappt, 4. März 2015
    Rezension bezieht sich auf: Die Zinsfalle: Die neue Bedrohung für konservative Anleger – Gefahren für das Portfolio erkennen und vermeiden (Gebundene Ausgabe)
    Die Leitzinsen sind auf einem historischen Tiefststand und es ist für Anleger nicht einfach, eine insgesamt positive Rendite zu erwirtschaften. Inflation und Steuer führen bereits heute häufig zu einem realen Kapitalverlust. Da ist es nicht verwunderlich, dass Aktien immer mehr in den Fokus geraten. Eine Dividendenrendite von über 3 Prozent ist bei guten Unternehmen keine Seltenheit und die aktuelle Kursrallye sorgt an den Börsen für zusätzliche Kursgewinne. Die damit verbundenen Risiken werden häufig ignoriert, da renditestarke Anlagealternativen schwer zu finden sind.

    Welche Auswirkungen und Risiken das Niedrigzinsumfeld auf die gängigen Anlageformen und damit auf das eigene Vermögen haben kann, analysiert Eckhard Sauren in seinem Buch „Die Zinsfalle“. Dabei berücksichtigt er Staats- und Unternehmensanleihen, Bankeinlagen (Tagesgeld, Festgeld etc.), Immobilieninvestments (selbstgenutzt und vermietet sowie offene Immobilienfonds), Aktien und Lebensversicherungen. Gold und andere Edelmetalle fehlen allerdings in seiner Strategie. Auf Aussagen über eine künftige Entwicklung der Kapitalmarktzinsen verzichtet Sauren bewusst, da die Einflussfaktoren zu vielfältig und unvorhersehbar sind. Vielmehr zeigt er, dass die hohen Renditen der Vergangenheit angehören und das Risiko schmerzlicher Verluste zunimmt.

    Nach einem Einführungskapitel, in dem wichtige Begriffe wie Zins, Zinseszinseffekt und die Barwertmethoden erläutert werden, widmet er sich detailliert und auch für den Laien verständlich jeder Anlageklasse nach dem gleichen Schema: Funktionsweise – historische Entwicklung – Auswirkungen der Niedrigzinsen – Chancen und Risiken – Fazit.

    Bei allen Anlagen sollte das Ausfallrisiko näher betrachtet werden. Hierzu gibt Sauren wertvolle Hinweise. So rät er, bei Bankeinlagen die CDS-Prämien (Credit Default Swaps) von Kreditinstituten zu recherchieren. Sie sind ideal als Risikoindikator geeignet, da ihre Höhe das potentielle Ausfallrisiko verraten. Dass die bestehenden Sicherungssysteme von Banken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken größeren Turbulenzen nicht standhalten, stellt Sauren unmissverständlich klar. Die Bankenkrise von 2008 ist ein Beleg dafür, dass der Einlagenfonds der Banken weder hinreichend bestückt ist, noch im Notfall wirklich angetastet wird. Solange der Steuerzahler die Zeche zahlt, war das ja auch nicht nötig. Sparkassen stehen laut Sauren übrigens kaum besser da, auch wenn Gegenteiliges gerne behauptet wird.

    Alle Anlagen kämpfen bereits heute mit den Niedrigzinsen. Bei den Lebensversicherungen rechnet nicht nur die Deutsche Bundesbank in Zukunft mit noch größeren Problemen. Für Altverträge müssen die Lebensversicherungen hohe Garantiezinsen aufwenden, da hilft wohl auch das in 2014 verabschiedete Gesetz zur Be(nach)teiligung der Versicherten an den Bewertungsreserven nicht. Auch hier gilt: die Einlagensicherung der Versicherungen ist für größere Schwierigkeiten nur unzureichend mit Geldmitteln ausgestattet.

    Auf den ersten Blick scheinen Aktien von den Niedrigzinsen nicht betroffen zu sein, aber Sauren zeigt, dass es dennoch vielfältige und mittelbare Folgen auf den Aktienmarkt gibt. So hat das Niedrigzinsumfeld z.Zt. zwar positive Auswirkungen auf Unternehmen und ihre Bewertung. Steigt das Zinsniveau aber wieder, werden andere Anlageformen bei weniger Risiko (z. B. Bankeinlagen) attraktiver.

    In der Abschlussbetrachtung gibt Sauren nochmals Hinweise zur Bewertung und Optimierung der eigenen Anlageformen und wie weit man persönlich von der Zinsfallenthematik betroffen ist. Aus meiner Sicht preist Sauren Fonds viel zu unkritisch und streift die hohen Kosten und Ausfallrisiken nur am Rande, was vielleicht auch daran liegt, dass der Autor selbst Fondsmanager ist. Hinzu kommt, dass seine Handlungsempfehlungen für mich wenig konkret sind und kaum über den Rat einer breiten Diversifikation der Anlagen hinausgehen. Das ist aber eine ökonomische Trivialität.

    Dennoch liefert Sauren eine interessante Analyse vieler gängiger Anlageklassen und räumt auch mit einigen Legenden auf (wie der „besonderen“ Stabilität von Sparkassen). Die Wertentwicklungen der Vergangenheit können nicht einfach fortgeschrieben werden. Jeder muss sich in Zukunft auf niedrigere Renditen einstellen und dabei den Sicherheitsaspekt besonders im Auge behalten.

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    5.0 von 5 Sternen
    Ein absolutes Muss für Anleger und Finanzberater, 12. Februar 2015
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Die Zinsfalle: Die neue Bedrohung für konservative Anleger – Gefahren für das Portfolio erkennen und vermeiden (Gebundene Ausgabe)
    Viele vermeintliche Finanzexperten versuchen die Zukunft vorherzusagen (was nach allen Erfahrungen schlicht unmöglich ist) und mit dem bevorstehenden Untergang des Finanzmarktes Ängste zu schüren. Das hilft keinem Anleger bei seiner Investitionsentscheidung.
    Was passiert, wenn die Zinsen wieder steigen? Diese nicht sonderlich spannend anmutende Fragestellung ist hochexplosiv! Dann schnappt nämlich die Zinsfalle zu…
    Eckard Sauren und sein Team untersuchen angenehm emotionslos, welche Auswirkungen eine moderate Zinserhöhung vom heutigen Nullzinsniveau“ auf die verschiedenen Anlagemöglichkeiten haben wird. Und diese Auswirkungen sind erstaunlich!
    Im Ergebnis wird jede Anlageklasse mehr oder weniger negativ betroffen sein, ob Bankeinlagen, Anleihen, Aktien, Immobilien oder auch die klassischen Lebensversicherungen.
    Hier kann sich jeder Anleger eigenes Bild machen und seine Anlageentscheidungen damit überprüfen und ggf. anpassen.
    Die Investition in das Buch wird sich für jeden vielfach auszahlen.

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  3. 5.0 von 5 Sternen
    leicht verständlich, neutral, viele Beispiele für mögliche Auswege aus der Zinsfalle, 2. März 2015
    seit vielen Jahren ist Eckhard Sauren dafür bekannt, den richtigen Riecher am Markt zu haben. Vor Jahren waren es die Warnungen vor den
    offenen Immobilienfonds und heute sind es die Warnungen vor Negativzinsen – und das kommt zur rechten Zeit. Man kann nur hoffen, das
    der Leser die vielen Empfehlungen umsetzt. Leider ist die Qualität der Anlageberatung in unserem Lande immer noch schlecht und einseitig.
    Die Zeit der Lebensversicherungen oder Tagesgeldkonten oder Bausparverträgen scheint vorbei. Wenn die Politik hier neue Rahmenbedingungen setzen würde – mit der Förderung von Aktienfondssparplänen hätten wir langfristig eine Chance ganze Bevölkerungsschichten vor der Altersarmut zu retten. Aber der größte Teil deutscher Qualitätsaktien ist schon seit Jahren in ausländischer Hand – so kann das leider nichts werden. Ich kann nur jedem Leser dieses erstklassigen Buches dazu raten, die Empfehlungen von Eckhard Sauren auch umzusetzen – möglichst zügig – es rechnet sich – ich spreche aus jahrzehnte langer Erfahrung.
    Heiner Kruth – unabhängige Investmentfondsberatung

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