Fremdwährungskredite

3. Dezember 2008 | Von Optimal - Finanzen | Kategorie: Baufinanzierung
Fremdwährungskredite sind Kredite, welche man in einer anderen Währung als seiner eigenen Landeswährung aufnimmt. Das macht man, wenn zum Beispiel die Kreditzinsen eines anderen Landes viel tiefer sind als jene, im eigenen Land. Diese Fremdwährungskredite sind allerdings mit grossen Risiken verbunden, weil die Schuld durch die schwankenden Währungskurse vergrössert aber auch geschmälert werden kann.


Typischerweise wird der Fremdwährungskredit zur Wohnraumfinanzierung genutzt. Viele Personen, welche einen solchen Fremdwährungskredit in Anspruch nehmen sind sich jedoch nicht über die Risiken bewusst und es geschieht nicht selten, dass durch hohe Währungskursschwankungen ein riesiger Schuldenberg entsteht. Daher sind Fremdwährungskredite nur Personen zu empfehlen, welche sich mit Anspruchsvollen Finanzprodukten auseinander setzen und diese auch verstehen. Auch wichtig ist, dass man die Zeit hat die Kursschwankungen regelmässig zu beobachten. Durch diese Art der Finanzierung ist es möglich, dass man Kredite zu extrem günstigen Konditionen erhält. Genau so gut kann es aber sein, dass man zum Schluss der Laufzeit (z.B. 25 Jahre) mehr zurückbezahlen muss als man ursprünglich als Darlehen aufgenommen hat. Wer sich also in diesem Bereich nicht wirklich auskennt, sollte die Finger von solch hochriskanten Spekulationsformen lassen. Im "worst case" Szenario kann man nicht nur das gesamte geliehene Geld verlieren, sondern den Wohnraum gleich mit. Wenn man also mit dem Gedanken spielt, einen Fremdwährungskredit zu beantragen, sollte man sich im Voraus genau informieren welche Risiken diese Kredite beinhalten.

Fremdwährungskredite

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