Kosten einer Fondsanlage

31. Dezember 2009 | Von Optimal - Finanzen | Kategorie: Fonds
Wie gestalten sich die Kosten einer Fondsanlage? Auf welche Faktoren muss bei einer Anlage in Fonds geachtet werden? Wer Antworten auf diese Frage sucht, sollte Kriterien wie die jeweilige Anlageberatung, das Fondsmanagement und anfallende Kosten im Auge behalten. So spielen die Kosten eine übergeordnete Rolle und dem sogenannten Ausgabeaufschlag kommt dabei eine besondere Rolle zu. In Fachkreisen wird dieser Wert als Load bezeichnet, der immer dann fällig wird, wenn man Anteile an Fonds erwirbt. In der Regel wird dabei dieser Ausgabeaufschlag von den Investmentgesellschaften als festgesetzter Prozentsatz vom Anteilswert angegeben.Somit ergeben der Ausgabeaufschlag und der Rücknahmepreis eines Fondsanteils zusammen genommen den jeweiligen Ausgabepreis.Allerdings werden nicht zwingend Ausgabeaufschläge erhoben. So kann es beispielsweise so sein, dass Kosten, die normalerweise durch einen Ausgabeaufschlag gedeckt sind, erst im Laufe von Jahren durch eine Verwaltungsvergütung bezahlt werden müssen. Dieser Umstand erweist sich als besonders günstig für den Anlegertyp, der schnell zwischen einzelnen Fonds wechseln möchte. Für eine Fondsgesellschaft entstehen in erster Linie Kosten durch die Verwaltung eines Fonds.Anleger wollen permanent mit Informationen versorgt werden, Büroräume müssen angemietet und Fondsmanager bezahlt werden. Dafür entnimmt eine Fondsgesellschaft jedes Jahr einen gewissen Teil aus dem Fondsvermögen um die Verwaltungsvergütung abzudecken. Beim Vertragabschluss wird die Höhe dieser Vergütung festgelegt.Um vorsorglich den Missbrauch von angelegten Geldern zu vermeiden, müssen alle Kaufs- und Verkaufsaktivitäten der Fondsmanager an eine spezielle Geschäftsbank weiter geleitet werden, bevor diese an die Börse gelangen können.Hier werden alle Vermögenswerte deponiert und die geleisteten Dienste werden dann dem Fonds jeweils in Rechnung gestellt.Ebenso entstehen regelmäßig sogenannte Verwahrkosten durch das Buchen von Fondsanteilen auf spezielle Depotkonten.Dafür verlangen Banken, Sparkassen und fast alle Fondsgesellschaften jährlich Gebühren in Form von Verwahrkosten. Wer Geld einsparen will, sollte Vergleiche anstellen und Konditionen freier Fondsvermittler überprüfen. Denn hier ergibt sich für den Anleger die Möglichkeit, Rabatte mitnehmen zu können. Mit 100 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag ist bei diesen Anbietern der Ausgabeaufschlag so gut wie abgeschafft. Hausbanken gewähren dagegen in der Regel keinen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag, der immer als prozentualer Beratungsbeitrag beim Kauf von Fondsanlagen anfällt.

Verantwortlich für diesen Beitrag: Max Paul

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