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Schuldenmachen ja, Verschuldung nein

2. September 2015 | Von | Kategorie: Verbrauchertipps




akz-o Ob Hauskauf, Auto-Leasing oder Online-Bestellung: Finanzierungen gehören zum Leben dazu. Wie die EOS Schulden-Studie zeigt, hat fast jeder zweite Deutsche Schulden. Die Mehrheit geht damit aber verantwortungsvoll um. Für ‚Freizeitbeschäftigungen‘, wie ihren Urlaub oder eine neue Spielekonsole, machen die meisten ungern Schulden. Am ehesten würden sich die Deutschen für Anschaffungen mit hohem realen Gegenwert verschulden, wie beispielsweise für eine Immobilie oder ein Auto.

Was die EOS Schulden-Studie aber auch zeigt: Drei Viertel der Deutschen hatten schon einmal einen Kredit. Und davon wiederum konnte bereits jeder Sechste seine Raten nicht rechtzeitig zahlen. Manche nur einmal, andere sogar mehrmals. Mark Schmidt-Medvedev von der Landesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung Hamburg, gibt Tipps, wie sich Zahlungsrückstände vermeiden lassen.

Der richtige Umgang mit den Ausgaben

Nicht erst, wenn Sie in Zahlungsschwierigkeiten geraten, ist ein Haushaltsplan sehr nützlich. Seien Sie ehrlich, nehmen Sie alle laufenden Kosten auf und stellen Sie sie den Einnahmen gegenüber.

Berechnung der Belastungsgrenze

Neben den Ausgaben für Wohn- und Energiekosten rechnet man pro Person im Allgemeinen mit 450 Euro Haushaltspauschale, die fürs Alltagsleben unverzichtbar sind. Was darüber hinaus zur Verfügung steht, kann für Finanzierungen genutzt werden.

Foto: Picture-Factory/fotolia.com/EOS Gruppe/akz-o

Foto: Picture-Factory/fotolia.com/EOS Gruppe/akz-o


Ungeplante Ausgaben einbeziehen

Wenn das Auto kaputtgeht, darf das nicht Ihre Finanzierung zum Einsturz bringen. Planen Sie deshalb einen Puffer für ungeplante Ausgaben ein.

Engpässe meistern

Wenn Sie doch mal in Zahlungsschwierigkeiten geraten, ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich der Situation zu stellen. Mahnungen von zum Beispiel der Bank oder Inkassounternehmen sind kein Beinbruch. Wichtig ist, die Briefe zu öffnen und aktiv den Kontakt zu den Absendern zu suchen. So können Sie Ihre Verbindlichkeiten schnellstmöglich in den Griff bekommen und verhindern, dass zusätzliche Kosten durch weitere Mahnungen entstehen.
Um den finanziellen Engpass zu meistern, sollten Sie auch Ihre laufenden Kosten kritisch prüfen: Gibt es überflüssige Abos oder doppelte Versicherungen? Können Sie auf das Fitness-Studio und den täglichen Coffee to go verzichten oder durch einen Stromanbieter-Wechsel sparen?

Holen Sie sich externe Hilfe

Die Schuldnerberatungen in Deutschland helfen nicht erst, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Je früher Sie sich dort Rat holen, desto einfacher finden Sie den Weg aus der finanziellen Schieflage. Die Beratungen sind kostenlos.







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