Drum prüfe, wer sich lange bindet

Clever in die eigenen vier Wände: Baugeldvergleiche lohnen sich auch im Zinstief

(djd/pt). Für viele ist es ein lang gehegter Traum – das eigene Haus mit Garten oder die geräumige Eigentumswohnung. Endlich keine Miete mehr zahlen, sondern in die Zukunft investieren. Aktuell ist der Zeitpunkt zum Kauf besonders günstig, denn die Darlehenszinsen für Baugeld sind historisch niedrig. Trotzdem lohnen sich Angebotsvergleiche, denn die Zinssätze der einzelnen Banken unterscheiden sich teilweise deutlich. Hilfreich hierbei können Finanzdienstleister wie etwa die Volkswagen Financial Services sein, die keine eigenen Hypothekendarlehen anbieten und stattdessen mit ihrem Hypothekenservice die jeweils individuell passenden und günstigsten Konditionen am Markt vermitteln.

Gute Beratung ist bares Geld wert

Wie ein aktueller Zinsvergleich der Stiftung Warentest (“Finanztest 4/2015) zeigt, können Bauherren mehrere zehntausend Euro sparen, wenn sie clever vergleichen. Demnach zahlen Häuslebauer bei einer Kreditsumme von 150.000 Euro mit 25-jähriger Zinsbindung mit dem günstigsten Angebot 67.600 Euro weniger als mit dem teuersten Kredit. Die Spanne beim Effektivzins liegt hier zwischen 2,11 und 4,3 Prozent. Deshalb sind Kreditvermittler die richtigen Partner bei der Suche nach dem günstigsten Baudarlehen. Sie suchen für jeden Kunden bei mehr als 300 Kreditgebern das Angebot, das genau zu den individuellen Bedürfnissen passt und die hierfür besten Konditionen am Markt bietet. Ganz gleich ob Erst- oder Anschlussfinanzierung, Festzinsdarlehen, kombinierte Darlehen, die unter anderem auch KfW-Programme mit einbeziehen, Familienhypotheken mit Zinsbonus für Familien mit Kindern oder die Sorgloshypothek mit besonders lang festgelegtem Zinssatz für bis zu 40 Jahre.

Wer mit dem Gedanken an eine eigene Immobilie spielt, sollte jetzt handeln, denn noch sind die Darlehenszinsen weiter historisch günstig. Foto: djd/Volkswagen Financial Services
Wer mit dem Gedanken an eine eigene Immobilie spielt, sollte jetzt handeln, denn noch sind die Darlehenszinsen weiter historisch günstig.
Foto: djd/Volkswagen Financial Services

Niedrige Zinsen und ein individuelles Finanzierungskonzept

“Neben einem möglichst günstigen Zinssatz sollten Bauherren auch ihre individuellen Vorstellungen und Rahmenbedingungen berücksichtigen”, betont Stefan Voges-Staude von Volkswagen Financial Services. Dabei spielten Aspekte wie die Höhe der monatlichen Belastung, die gewünschte Tilgungsdauer oder Sonderfinanzierungsformen eine große Rolle. Unter Umständen könne es sich für einen Kreditnehmer auch lohnen, laufende Kredite vor Ablauf der Frist umzuschulden. “Das heißt, dass er mit einer Bank ein zinsgünstigeres Darlehen aushandelt und im Gegenzug für die Ablösung des alten Darlehens eine so genannte Vorfälligkeitsentschädigung zahlt”, so Voges-Staude. Eine weitere Alternative sei das sogenannte Forward-Darlehen: Damit könne sich der Kreditnehmer bereits bis zu 60 Monate vor Ende der aktuellen Zinsbindung für einen Aufschlag die aktuell günstigen Zinsen für die Anschlussfinanzierung sichern.

Schnäppchenzins oder Sicherheit?

In der aktuellen Niedrigzinsphase gilt: Je länger die Laufzeit, desto höher der Zins. Die günstigsten Zinsen gibt es derzeit bei fünfjähriger Zinsbindung mit zum Teil unter einem Prozent. Wer sich also auf eine kurze Zinsbindung einlässt, kann jetzt Hypothekendarlehen zum Schnäppchenpreis abschließen – geht aber auch das Risiko ein, nach Auslauf der Zinsbindung möglicherweise deutlich höhere Zinsen zu bezahlen. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte derzeit daher auf lange Zinsbindungen setzen, da diese auf lange Sicht die historisch niedrigen Zinsen sichern.

Günstiger wird’s nicht

Niedrigzinsen erfreuen Häuslebauer – dennoch ist eine gute Planung unverzichtbar

(djd). Fleißige Sparer sind angesichts der niedrigen Erträge frustriert, doch angehende Eigenheimbesitzer jubeln über den extrem niedrigen Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB). Unter anderem sorgt dies auch für mehr Baugenehmigungen: Im ersten Halbjahr 2014 wurden laut Statistischem Bundesamt 136.800 Wohnungen in Deutschland genehmigt. Das war ein Plus von knapp zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. “Trotz der Begeisterung über die niedrigen Darlehenskosten sollten angehende Bauherren Wert auf eine umfassende Beratung legen, die auch alle Nebenkosten eines solchen Projekts miteinbezieht”, raten die Experten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). Denn auch eine sehr günstige Finanzierung kann durch ungeplante Kosten zu einer riskanten Angelegenheit werden.

Auf Nummer sicher gehen

Mindestens die Grunderwerbssteuern, die Notargebühren und die Umzugskosten sollten Immobilienkäufer aus eigenen Mitteln finanzieren können, dadurch wird die spätere monatliche Belastung geringer. Generell empfehlenswert ist allerdings ein Eigenkapitalanteil in Höhe von 20 bis 30 Prozent. Auch ein umfassender Versicherungsschutz darf nicht vernachlässigt werden. Für Bauherren sind die Bauherrenhaftpflicht- und die Feuerrohbauversicherung ebenso wichtig wie die Bauleistungs- und die Bauhelfer-Unfallversicherung. Über die jeweils versicherten Risiken gibt es umfassende Informationen unter www.rgz24.de/immobilie.

Dank einer vorausschauenden Vermögensberatung können junge Familien oftmals eher eine eigene Immobilie finanzieren. Foto: djd/Deutsche Vermögensberatung/thx
Dank einer vorausschauenden Vermögensberatung können junge Familien oftmals eher eine eigene Immobilie finanzieren.
Foto: djd/Deutsche Vermögensberatung/thx

Beratung bis ins Detail

Auch wer sein Traumhaus erst zu einem späteren Zeitpunkt kaufen oder bauen möchte, kann schon jetzt etwas zur Seite legen und sich beraten lassen. Ein Vermögensberater hilft, die eigene finanzielle Situation realistisch zu analysieren. “Bei Plänen zum Immobilienerwerb gilt es, individuelle Lösungen zu finden”, so die Finanzexperten der DVAG. Zudem sollte man sich über die Möglichkeiten informieren, die ein Bausparvertrag oder der sogenannte Wohn-Riester bei der Finanzierung spielen können. Ein kleines finanzielles Polster ist im Übrigen immer unverzichtbar – es kommt spätestens dann zum Einsatz, wenn bei der Immobilie Reparaturen anfallen sollten.

Anschlussfinanzierung rechtzeitig sichern

(djd). Endet die Laufzeit eines Immobiliendarlehens zum vorher vereinbarten Zeitpunkt, besteht oft noch eine Restschuld. Die wird dann meist mit einem Anschlusskredit finanziert. Wer heute baut, muss für diesen Anschlusskredit mit höheren Zinsen als derzeit rechnen. Ein geschickter Schachzug vor dem Ende kann helfen: Schon einige Jahre vorher kann man eine günstige Anschlussfinanzierung über ein sogenanntes Forward-Darlehen sicherstellen. So lassen sich niedrige Zinsen auch für die Anschlussfinanzierung sichern.

Anschlussfinanzierung

Anschlussfinanzierung, Forward Darlehen sichern

Zinsen werden wieder steigen. Die jüngsten Ereignisse am Kapitalmarkt zeigen deutlich das
Ende des historisch niedrigen Zinsniveaus ist erreicht.
Langfristige Kredite sind im Rückblick immer teurer als kurzfristige.

Es handelt sich dann um eine steigende Zinsstrukturkurve.
Noch immer liegen wir in einer relativen flachen Zinsstrukturkurve, das bedeutet,
Kurzfristige, wie langfristige Kredite werden zu minimal unterschiedlichen Zinssätzen
vergeben. Vorteile für Kreditnehmer bei flachen Zinsstrukturkurven sind, eine Baufinanzierung mit
einer Zinsbindungslaufzeit von z.B. 15 Jahre hat nur einen minimal kaum höheren Zins hat als
eine Finanzierung mit einer 10-jährigen Zinsbindung. Baufinanzierungen sollten deshalb mit
einer möglichst lange Zinsbindung von 15 oder 20 Jahre vereinbart werden.

Der Kreditnehmer hat damit die Sicherheit, lange von dem niedrigen Zinsniveau zu
Profitieren. Die günstigen Zinsen sollten Kreditnehmer mit einer erhöhten Tilgung nutzen.
Seriöse Berechnungen einer Anschlussfinanzierung, gehen bei den Banken immer von 8% per Anno
aus.

Wenn Darlehensnehmer diesen Zinssatz Heute schon berücksichtigen, können Sie bereits mit ca. 3% Tilgen. Alternativ kann diese Summe in einen Bausparvertrag eingezahlt werden und die Restfinanzierung mit einem günstigen Darlehenszinssatz gesichert werden.

Viele Kreditinstitute bieten auch die Möglichkeit einer Sondertilgungsoption an. Diese ist in der Regel ohne Erhöhung der Zinskondition möglich.
Günstige Konditionen und die gesetzliche Regelung, nach § 489 BGB der unter gewissen
Voraussetzungen eine Kündbarkeit nach zehnjähriger Bindung ermöglicht. Wobei dann keine
Vorfälligkeitsentschädigungen anfallen, sprechen für eine längere Bindung, um steigenden
Zinsen in den kommenden Jahren vor zu beugen.

Eine Anschlussfinanzierung in den nächsten 60 Monaten, kann durch ein sogenanntes
Forward-Darlehen abgesichert werden. Hierbei wird die derzeitige flache Zinsstrukturkurve
von Vorteil für den Immobilienbesitzer, gerade in Zeiten niedriger Zinsen sind die
Zinsaufschläge geringer.

Anschlussfinanzierung, Forward Darlehen


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Forward Darlehen

Forward Darlehen oder Anschlussfinanzierung

Um einen Wiederanstieg der Zinsen in den kommenden Jahren vorzubeugen, gibt es die Möglichkeit, ein sogenanntes Forward-Darlehen oder Zinsgarant abzuschließen. Bei einem Forward Darlehen werden schon jetzt die Zinssätze für die zukünftige Anschluss – Finanzierung festgelegt. Dieser Termin kann bis zu 2-3 Jahre in der Zukunft liegen.


Sie müssen einen Baukredit vorzeitig zurückführen? Hier Kosten berechnen.

Für die Reservierung der Zinssätze wird ein Aufschlag verlangt, der pro Monat Aufschubzeit ca.0,02 bis 0,04 Prozentpunkte beträgt.Sie sparen dadurch die Bereitstellungszinsen beim Forward Darlehen Anschlussfinanzierung ausrechnen lassen.

Zinsen sichern beim Immobilienkauf.

Seit einigen Jahren sind die Zinsen für Hypotheken, mit Heute um die 4,9%, so tief wie lange nicht mehr. Für Immobilienkäufer und Bauherren ist dies eine Chance sich die Zinsen langfristig zu sichern. Darlehen von z.B.100 000 Euro und 1 Prozent Tilgung ist bei einigen Banken bereits ab Monatsraten von rund 400 Euro zu bekommen. Allerdings wird bei einer Laufzeit von 10.Jahren ggf. ein großes Risiko seitens der Kreditnehmer eingegangen. Allein der Anstieg der Zinsen von nur 2% bedeutet eine um 50% höhere Belastung für den Eigentümer nach 10.Jahren. Eine Risikoanalyse ist deshalb besonders wichtig.

Es ist von Anfang an Sinnvoll eine höhere Tilgung zu vereinbaren. Alternativ, eine altbewährte Methode ist die Tilgung in einem Bausparvertrag. (weitere Info´s unter Finanzportal ) Es besteht hier die Möglichkeit z.B. die Grundtilgung in Höhe der Hypothek von 100.000 Euro mit z.B. 1,2% im Monat festzulegen. Es sind aber jederzeit Sonderzahlungen möglich. Schafft es der Immobilienkäufer z.B. innerhalb der ersten 10. Jahre ca. 32-35.000 Euro an zu sparen winkt ihm als Belohnung eine Anschlussfinanzierung mit einem sicheren Zinssatz von z.B. 1,9 bis 3,75%.

Selbstverständlich ist mit einem geringfähig höheren Zinssatz auf die Hypothek auch eine Erweiterung auf 15. Jahre möglich. Dies hat wiederum den Vorteil, dass die Sonderzahlungen überschaubar bleiben. Hiermit entsteht eine Zinssicherheit über die gesamte Laufzeit der Finanzierung.



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Finanzierungsberatung Audio Mp3. Hören Sie hier rein und lassen Sie sich die
Grundprinzipien einer Immobilienfinanzierung erklären

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