Energie frei Haus

Mit Solaranlagen lässt sich ein Großteil des eigenen Energiebedarfs decken

(djd). In Sachen Sonnenschein ist Deutschland besser als sein Ruf: Gleich 1.600 Stunden lang wurden die Bundesbürger 2014 laut Deutschem Wetterdienst im Durchschnitt von der Sonne verwöhnt. Diese kostenlose Energiequelle sollten Eigenheimbesitzer nicht ungenutzt lassen. “Ganz gleich, ob Hamburg oder Freiburg – rein rechnerisch lohnt sich die Nutzung einer Solaranlage bundesweit. Denn die Sonnenstrahlung reicht, um einen Großteil der selbstbenötigten Energie abzudecken”, betont Braas-Solarexperte Alexander Flebbe.

Elegante Indach-Systeme mit vielen Vorteilen

Grundsätzlich sind zwei Formen von Solaranlagen zu unterscheiden: Solarthermie wird zur Warmwasseraufbereitung und Heizungsunterstützung genutzt. Photovoltaik hingegen dient der reinen Stromgewinnung. Bei Photovoltaik-Anlagen setzen viele Hauseigentümer aber nicht nur auf eine effiziente Funktionsweise und eine hohe Zuverlässigkeit. Immer wichtiger wird für sie zudem, dass die Anlage die Optik des Dachs nicht beeinträchtigt. In dieser Hinsicht besitzen gerade Photovoltaik-Indach-Systeme viele Vorteile: Sie sind besonders ansprechend, weil ihre Module direkt anstelle der Dachpfannen ins Dach integriert werden. Im Gegensatz zu Aufdach-Systemen bieten sie so außerdem weniger Angriffsfläche für Windbelastungen. Das deutschlandweit erste TÜV-zertifizierte Indach-System ist das “PV Premium” von Braas. Für seine Ästhetik erhielt diese Solarlösung sogar den red dot design award.

Rein rechnerisch lohnt sich die Nutzung von Solaranlagen in ganz Deutschland. Foto: djd/Braas
Rein rechnerisch lohnt sich die Nutzung von Solaranlagen in ganz Deutschland.
Foto: djd/Braas

Eigenverbrauch lohnt sich

Besonders wirtschaftlich ist Solarstrom, wenn er zu großen Teilen selbst genutzt wird. “Auch wenn die Förderungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) weiter zurückgehen, bleibt Solarstrom attraktiv: Denn je mehr selbst produzierten Strom man verbraucht, desto weniger Strom muss vom Energieversorger bezogen werden”, erklärt Alexander Flebbe. Aber wie groß sollte die Modulgröße auf dem eigenen Dach sein? Mit dem kostenlosen Photovoltaik-Kalkulator auf www.braas.de können Bauherren und Modernisierer das ganz leicht herausfinden. Damit Hausbesitzer ihren gewonnenen Solarstrom auch dann nutzen können, wenn die Sonne gerade nicht scheint, können sie ihre Photovoltaikanlage zusätzlich mit einem PV-Speicher kombinieren. Noch ein Tipp: Die konkrete Planung und die Installation einer Solaranlage erfordert ein hohes Maß an Wissen und handwerklichem Können. Daher gehört diese Aufgabe in die Hand von Dachprofis. Sie sorgen für eine optimale Integration der Anlage in das Dach und eine langfristig sichere Funktionsweise.

Sonnenenergie einfach speichern

(djd). Die Sonne scheint nicht 24 Stunden am Tag – und dennoch können Eigenheimbesitzer theoretisch rund um die Uhr auf ihren selbstproduzierten Solarstrom zugreifen. Möglich wird dies durch die intelligente Kombination der Photovoltaikanlage mit einem PV-Speicher: Steht gerade kein direkter Strom aus den Modulen auf dem Dach zur Verfügung, nutzt das System die zuvor gespeicherte Energie. Erst wenn beide Bezugsquellen erschöpft sind, kommt der öffentliche Netzwerkbetreiber ins Spiel. Der Vorteil für die Hausbesitzer: Sie können einen noch größeren Teil ihres Energiebedarfs aus eigener Erzeugung abdecken. Weitere Details zu den Komplettlösungen gibt es unter www.braas.de.

Den Immobilienwert steigern

Heizungsmodernisierung rechnet sich

(mpt-14/50489). Viele Eigenheimbesitzer sehen ihr Haus als langfristige Investition: Sie legen ihr Geld sicher an und sorgen mit ihrer Immobilie auch fürs Alter vor. Damit das Haus auf lange Sicht als gute Geldanlage gilt, dürfen Modernisierungsmaßnahmen aber nicht auf die lange Bank geschoben werden. Ein Kernbereich ist die Heizung. Veraltete Anlagen entwickeln sich schnell zu teuren Energiefressern, die die Nebenkosten nach oben treiben. Moderne Lösungen sparen bares Geld und steigern gleichzeitig den Wert des Eigenheims.

Effiziente Systeme

Oft lohnt sich bei Heizungen, die älter als 15 Jahre sind, eine Modernisierung oder ein kompletter Austausch der Anlage. Eine zukunftsfähige Lösung sind zum Beispiel sogenannte Hybridheizungen. “Sie kombinieren die Vorteile verschiedener Energieträger und Heizsysteme in einer Anlage”, erklärt Dr. Michael Herma, Geschäftsführer des Spitzenverbands der Gebäudetechnik VdZ. Ein Öl- oder Gas-Brennwertkessel kann dabei mit Solarkollektoren, Wärmepumpen oder einem wasserführenden Kaminofen kombiniert werden. Die erzeugte Wärme wird in einem zentralen Speicher, dem Herzstück der Hybridanlage, gesammelt und nach Bedarf für Heizung und Warmwasser zur Verfügung stellt. Ein Fachhandwerker kann prüfen, ob sich eine bestehende Öl- oder Gasheizung so auch nachrüsten lässt.

Eine Hybridheizung kombiniert die Vorteile fossiler und erneuerbarer Energieträger. Foto: djd/Intelligent heizen/VdZ
Eine Hybridheizung kombiniert die Vorteile fossiler und erneuerbarer Energieträger.
Foto: djd/Intelligent heizen/VdZ

Schon kleinere Maßnahmen zahlen sich aus

Nicht immer muss die ganze Anlage ausgetauscht werden. Bereits wenig aufwendige Modernisierungsmaßnahmen können die Heizungseffizienz verbessern:

– Um den Energiebedarf zu reduzieren, sollte man zum Beispiel in die Jahre gekommene Thermostatventile gegen moderne austauschen.
– Auch das Ersetzen der veralteten Heizungspumpe spart bares Geld. Eine neue Pumpe kostet für Einfamilienhäuser inklusive Einbau etwa 400 Euro. Dank der höheren Effizienz können aber bis zu 160 Euro pro Jahr eingespart werden.
– Bis zu zehn Prozent Energieeinsparung kann zudem ein hydraulischer Abgleich der Anlage bringen. Dabei stellt der Fachmann sicher, dass die einzelnen Heizkörper mit der richtigen Menge an Wasser versorgt werden. So kann sich die Wärme gleichmäßig im Haus verteilen.

Kredite und Zuschüsse

Zahlreiche Förderprogramme unterstützen die Heizungsmodernisierung. Eine Übersicht über finanzielle Zuwendungen von Bund, Ländern und Kommunen bietet die Fördermitteldatenbank des Portals “Intelligent heizen” (intelligent-heizen.info/foerderung/foerdermitteldatenbank). Gemeinde- und Stadtverwaltungen sowie Heizungsfachbetriebe vor Ort geben ebenfalls Auskunft.

Zukunftssicherer Wärmeschutz

Wärmedämmung: Clevere Bauherren übertreffen die Vorgaben der neuen EnEV

(djd). 2014 wird es endlich so weit sein: Die lange angekündigte und immer wieder verschobene Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV) tritt im Mai in Kraft. Bahnbrechend Neues wird die Verordnung nicht bringen. Wer die Pflicht zum Nachrüsten im Altbau etwa bei der Dämmung der obersten Geschossdecke nicht beachtet, begeht künftig eine mit Geldbuße bedrohte Ordnungswidrigkeit. Und ab 2016 sinkt der maximal zulässige Jahres-Primärenergieverbrauch eines neu errichteten Hauses um 25 Prozent gegenüber den aktuell gültigen Vorgaben aus der EnEV 2009.

Überlegene Wärmedurchgangswerte

Clevere Bauherren sind heute schon weiter als der Gesetzgeber und bauen deutlich besser als von der EnEV vorgeschrieben. Einer der wichtigsten Punkte für einen niedrigen Energiebedarf ist dabei die Wärmedämmung des Gebäudes. Mit Hochleistungsdämmungen etwa von puren lässt sich ein zukunftssicherer Energiestandard auch ohne extrem dicke Dämmpakete auf dem Dach und den Außenmauern verwirklichen. Die Dämmungen aus Polyurethan-Hartschaum besitzen Wärmedurchgangswerte, die anderen Materialien deutlich überlegen sind. Für den Bauherren bedeutet das, dass er einen bestimmten, vorher definierten Energiestandard mit einer vergleichsweise schlanken Dämmung erreichen kann und so keinen Raum verschenkt. Unter www.puren.de gibt es viele weitere Informationen zu diesem Thema.

Damit der Traum vom Eigenheim zukunftssicher in Erfüllung geht: Ein sehr guter Dämmstandard gehört heute dazu. Foto: djd/puren
Damit der Traum vom Eigenheim zukunftssicher in Erfüllung geht: Ein sehr guter Dämmstandard gehört heute dazu.
Foto: djd/puren

Mehrausgaben rechnen sich über die Nutzungszeit

Die Kosten für einen besseren Wärmeschutz als gesetzlich gefordert liegen in der Bauphase etwas höher. Über die Nutzungszeit der Dämmung, die bei 50 Jahren und mehr liegen kann, rechnen sich die Mehrausgaben durch die dauerhaften Einsparungen bei der Heizung deutlich. Finanzielle Förderungen etwa über die KfW erleichtern die Entscheidung für eine besonders energiesparende und klimaentlastende Bauweise zusätzlich, unter www.kfw.de gibt es dazu Informationen. Voraussetzung für die Gewährung von Fördergeldern als zinsgünstiger Kredit oder direkter Zuschuss ist ein Energiestandard, der die gesetzlichen Mindestvorgaben deutlich übertrifft.

Nachrüstpflicht erfüllen mit einer Dämmung der obersten Geschossdecke

(djd). Ein ungedämmtes Dach ist bereits nach der alten Energieeinsparverordnung (EnEV) aus dem Jahr 2009 nicht mehr zulässig. Als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld bedroht wird es aber erst in der neuen EnEV 2014. Mit einer Dämmung der obersten Geschossdecke kommen Altbaubesitzer ihrer Dämmpflicht nach. DBV-Dämmelemente von puren beispielsweise sind bereits werksseitig mit einer Schicht aus Holzwerkstoff belegt und mit umlaufender Nut und Feder versehen. Unter www.puren.de gibt es Informationen.

Energetisch autark

Moderne Fertighäuser produzieren die Energie, die sie verbrauchen, selbst

(djd). Angesichts ständig steigender Kosten für Heizung und Strom wird es für immer mehr Bauherren attraktiv, sich von den großen Energieversorgern unabhängig zu machen und den eigenen Energiebedarf selbst zu decken. Ein konventioneller Stromanschluss wird dann nur noch als “Backup” benötigt. Die deutschen Fertighausanbieter sind seit langem Pioniere bei einer solchen energiesparenden Bauweise, mit der jeder Bauherr seine ganz persönliche Energiewende schaffen kann. Das beste Beispiel für ein Gebäude der Zukunft ist etwa das neue Musterhaus “La Rocca” des Traditionsunternehmens FischerHaus.

Effiziente Steuerung

Das Haus produziert die Energie, die es verbraucht, selbst. Zusätzlich kann es überschüssige Energie aber auch noch für die Tage speichern, an denen beispielsweise keine Sonne scheint. Die Überschüsse können zudem ins Stromnetz eingespeist und vergütet werden. Barbara Fuchs ist Geschäftsführerin des Anbieters: “Entscheidend ist die Kombination der Komponenten. Vor allem dank der leistungsfähigen Batterie können wir Produktion und Verbrauch von Energie entkoppeln.” Die Speichertechnik allein würde aber nicht ausreichen, um das Haus energetisch autark zu machen. “Notwendig sind eine entsprechend dichte Gebäudehülle, eine Wärmepumpe, effiziente Photovoltaik und eine Steuerung, die das komplexe System stets optimal regelt”, betont Barbara Fuchs. Über das sogenannte Smart-Home-System können zudem Licht, Musikanlage und TV im Haus programmiert werden.

Unabhängigkeitserklärung: Moderne Fertighäuser produzieren die Energie, die sie verbrauchen, selbst. Foto: djd/Fischerhaus GmbH & Co. KG
Unabhängigkeitserklärung: Moderne Fertighäuser produzieren die Energie, die sie verbrauchen, selbst.
Foto: djd/Fischerhaus GmbH & Co. KG

Maßgeschneidert und individuell

Im neuen Musterhaus ist mit 150 Quadratmetern Platz für eine vierköpfige Familie. “Unsere Häuser werden fast komplett vorgefertigt auf der Baustelle montiert und stehen damit in kürzester Zeit”, betont Barbara Fuchs. Dennoch sei jedes Gebäude maßgeschneidert und individuell in Architektur und Ausstattung: “Wer auf eine energiesparende Bauweise setzt, muss heute keine Abstriche mehr beim Design und bei der Funktionalität machen.” Alle weiteren Informationen zum neuen Musterhaus “La Rocca” gibt es unter www.fischerhaus.de im Internet.

Einzelheiten und Highlights des Musterhauses “La Rocca”

(djd).

– Haus mit etwa 150 Quadratmetern, gut nutzbar für eine vier- oder sogar fünfköpfige Familie.
– Dichte Gebäudehülle, Effizienzklasse 40.
– Luft-Wasser-Wärmepumpe.
– Photovoltaik.
– “Smart Home”-Hausautomatisation.
– Lichtkonzept mit viel indirekter Beleuchtung und verschiedenen Lichtszenen.
– Der Grundriss ist so gestaltet, dass eine große Möbel-Funktionsachse durch das Haus geht.

Informationen unter www.fischerhaus.de im Internet.

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