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	<title>Optimal-Finanzen.de &#187; Finanzierung</title>
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	<description>Immobilien finanzieren, Vermögen aufbauen und schützen.</description>
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		<title>Zinsen scheinen vorerst auf tiefen Niveaus einzementiert</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 17:37:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Optimal - Finanzen</dc:creator>
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<strong>EZB als Staatenfinanzierer und Bankensanierer</strong>
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W&#228;hrend die europ&#228;ischen Politiker w&#246;chentlich von einem Krisenmeeting zum anderen st&#252;rmen und sich besonders die Situation um Griechenland immer st&#228;rker zuspitzt, verh&#228;lt sich die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) unaufgeregt und ruhig. Wenig ist derzeit von Herrn Draghi zu h&#246;ren und das ist kein Zufall. Hat doch die EZB mit der Bereitstellung von rund 500 Mrd. Euro f&#252;r drei Jahre zu einem Zinssatz von 1% an die europ&#228;ischen Banken l&#228;ngst ihren Beitrag zur Abarbeitung der Krise geleistet. L&#228;ngst hat die Notenbank mit ihren Prinzipien gebrochen und ist in das Gesch&#228;ft der Staatenfinanzierung und der Bankensanierung eingestiegen. Kein Wunder also, dass die Refinanzierung von Spanien, Frankreich und Italien gerade im kurzen Laufzeitbereich in den ersten Wochen des Jahres pl&#246;tzlich wieder zu niedrigeren Zinss&#228;tzen m&#246;glich war und auch erfolgreich verlaufen ist. Dank der billigen Refinanzierung durch die EZB ergeben sich f&#252;r die Banken wunderbare Zins&#252;bersch&#252;sse. Indirekt finanziert also die EZB zus&#228;tzlich zu den offiziellen Aufk&#228;ufen von Staatsanleihen auch auf diesem Wege die Defizite der schw&#228;cheren Eurol&#228;nder. Zumindest f&#252;r Italien, Spanien und Frankreich hat das zu einer erheblichen vorl&#228;ufigen Entspannung gef&#252;hrt. 
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Ganz anders die Situation in den Top-Krisenl&#228;ndern Griechenland und Portugal. Dort haben die Marktteilnehmer bereits ihr finales Urteil gef&#228;llt. Griechische Staatsanleihen handeln je nach Laufzeit nur noch bei 20-40% ihres Nominalwertes. Das hei&#223;t, dass niemand mehr an die R&#252;ckzahlung zu 100% glaubt und inzwischen ein Schuldenschnitt von rund 70% unterstellt wird. Bemerkenswert ist nur, dass der mit wahrscheinlich rund 100 Mrd. Euro inzwischen gr&#246;&#223;te Gl&#228;ubiger, n&#228;mlich die EZB, sich an den Umschuldungsverhandlungen mit Griechenland gar nicht beteiligt und so tut, als ob sie ihren Einsatz, den sie bei den Aufk&#228;ufen der vergangenen zw&#246;lf Monate geleistet hat, wieder zur&#252;ckbekommt. Im Kern baut sich allerdings in der Bilanz der EZB ein drastischer Abschreibungsbedarf auf, der am Ende von den Steuerzahlern in den Mitgliedsl&#228;ndern getragen werden muss. Sp&#228;testens am 20. M&#228;rz, wenn Griechenland 15 Mrd. Euro f&#252;r eine f&#228;llige Staatsanleihe an seine Gl&#228;ubiger &#252;berweisen muss, ist der Tag der Wahrheit. Diese 15 Mrd. Euro werden n&#228;mlich vom Rettungsfonds kommen m&#252;ssen, kurz in Griechenland eingebucht, um dann sofort zum gr&#246;&#223;ten Teil wieder ins Ausland &#252;berwiesen zu werden. Nicht „die Griechen“ profitieren also von dieser Hilfe, sondern haupts&#228;chlich die Anleihehalter im Ausland und die griechischen Banken, die diese Papiere halten.
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L&#246;sungsdruck f&#252;r Griechenland w&#228;chst, Portugal n&#228;chster Krisenkandidat
Bis M&#228;rz muss es also eine L&#246;sung zum Thema Umschuldung geben. Wichtig wird sein, ob Griechenland am Ende aber die Auflagen und Nebenbedingungen f&#252;r diesen Schuldenschnitt akzeptieren kann und das Volk dies auch will. Ein &#252;berraschender Konkurs oder Austritt Griechenlands aus dem Korsett des Euros kann kommen, wenn sich die Positionen festfahren und Herr Papademos die Kontrolle &#252;ber sein Land verliert. Um das zu verhindern, m&#252;sste die Politik final den gro&#223;en Wurf machen, der aus vier Ma&#223;nahmen besteht: 1) drastische Entschuldung inklusive der Forderungen der EZB, 2) Euro-Quarant&#228;ne f&#252;r Griechenland f&#252;r 7-10 Jahre – d.h. Einf&#252;hrung einer W&#228;hrung, die in einer bestimmten Bandbreite zum Euro mit einem deutlich tieferen Einstiegskurs handelt. 3) Investitionsf&#246;rderung der EU f&#252;r die Restrukturierung der griechischen Wirtschaft, 4) tiefgreifende Reform der griechischen Verwaltung und des Steuerregimes. Nach der Quarant&#228;ne w&#252;rde dann eine Wiederaufnahme gepr&#252;ft werden. Zu bef&#252;rchten ist, dass alle bisher diskutierten L&#246;sungen immer zu kurz gedacht sind und dem Land nicht helfen, die Probleme zu l&#246;sen. Beide Vorgehensweisen sind mit enormen Kosten f&#252;r die europ&#228;ischen L&#228;nder verbunden. Der zweite Weg w&#252;rde aber zumindest die Chance auf Erfolg haben.
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Der L&#246;sungsdruck wird dabei von Woche zu Woche gr&#246;&#223;er, da sich mit Portugal gerade das zweite Land anschickt, den „griechischen Weg“ zu gehen. Die portugiesischen Staatsanleihenzinsen liegen bereits nahe an 20% und das Signal der M&#228;rkte sagt jetzt schon, dass keine Hoffnung besteht, dass Portugal ohne Schuldenschnitt &#252;ber die Runden kommt. Spanien k&#246;nnte als N&#228;chster unter Druck geraten. Die Politik der kleinen Trippelschritte, so wie sie derzeit von der europ&#228;ischen Politik ge&#252;bt wird, reicht l&#228;ngst nicht, um diese Entwicklung aufzuhalten.
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Womit wir wieder bei der EZB w&#228;ren. W&#228;hrend die Politik wie ein angeschlagener Boxer von einer Ecke des Ringes in die andere taumelt, hat die EZB die Seile gespannt, die den Boxer vor dem Sturz bewahren und immer wieder in die Mitte des Rings zur&#252;ckwerfen. Nullzinsen im Geldmarkt, Aufk&#228;ufe von Staatsanleihen, Refinanzierungslinien f&#252;r die Banken, Manipulation der langfristigen Kapitalmarktzinsen – alle Register werden gezogen, um den Boxer im Ring zu halten.
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Baufinanzierungskunden profitieren weiter</strong>
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F&#252;r den Immobilienfinanzierungskunden hat das weiterhin nur gute Konsequenzen. Die Baugeldzinsen scheinen auf historisch tiefem Niveau einzementiert und haben nur wenig Spielraum nach oben. Deutsche Staatsanleihen bleiben als Hort der Sicherheit gefragt und das dr&#252;ckt auch die Zinsen f&#252;r Baugeld. Damit ist vorerst der Baufinanzierungskunde in Deutschland der gro&#223;e Profiteur der Euro-Krise. Denn ohne die Krise w&#228;ren die Zinss&#228;tze in Deutschland - bezogen auf unsere eigene Konjunkturentwicklung - zumindest 2-3 Prozentpunkte h&#246;her. Diese historische Chance sollte daher genutzt werden, solange sie besteht.	
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<strong>Kostenloses Darlehensangebot (Finanzierung)</strong>
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Ihr Zinsexperte bei Interhyp
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Der Interhyp-Zinsexperte Robert Haselsteiner analysiert f&#252;r Sie jeden Monat das Geschehen an den internationalen und deutschen Kapitalm&#228;rkten und erkl&#228;rt dessen Auswirkungen auf die deutschen Baugeld-Konditionen.
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Robert Haselsteiner ist einer der Gr&#252;nder der Interhyp AG. Vor dem Start mit Interhyp im Jahr 1999 war er mehr als 10 Jahre bei den Investmentbanken Salomon Brothers und Goldman Sachs in den Bereichen Kapitalmarkt und Zinsprodukte t&#228;tig.
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