Das Haus zahlt die Zusatzrente

Senioren: Die Immobilie zu Geld machen – und dennoch drin wohnen bleiben

(djd). In den USA, Frankreich und Großbritannien ist sie schon seit Jahrzehnten eine beliebte Variante der privaten Altersvorsorge: die Idee, Kapital aus der selbst genutzten Immobilie zu ziehen. Dabei wandeln ältere Immobilienbesitzer den Wert ihres Hauses in eine lebenslange Zusatzrente um – und können dennoch in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. “Dieses in anderen Ländern weitverbreitete Modell begegnet einem immer größer werdenden gesellschaftlichen Problem”, erläutert Marc Knülle, Vorstand bei der Deutsche Leibrenten Unternehmensgruppe in Köln: “Die Ruheständler mit eigener Immobilie wohnen zwar mietfrei, können sich im Alltag aufgrund ihrer niedrigen Rente aber kaum etwas leisten. Ein Urlaub beispielsweise ist für solche Rentner mit geringem Einkommen kaum noch drin.”

Trotz steigender Kosten ist der Lebensabend finanziell gesichert

Denn wie alle anderen Bundesbürger auch haben Rentner mit vielfältigen Belastungen zu kämpfen: Insbesondere die Kosten für Energie und Gesundheit sind in den letzten Jahren exorbitant gestiegen, ausweichen können gerade Ruheständler diesen Ausgaben nicht. Und ein Ende der Kostenspirale ist nicht in Sicht. Auch das Eigenheim selbst ist bei älteren Immobilienbesitzern oftmals in die Jahre gekommen und muss instand gehalten, modernisiert oder altersgerecht umgebaut werden. “Nur eine Minderheit der Hauseigentümer kann diese Ausgaben aus den eigenen Ersparnissen bestreiten”, betont Marc Knülle. Wer sich unter diesen Umständen nicht extrem einschränken oder doch noch in eine günstigere Immobilie umziehen wolle, habe mit der Immobilienleibrente nun eine weitere Option für einen finanziell sicheren Lebensabend. Mehr Informationen zu diesem Modell gibt es unter www.deutsche-leibrenten.de im Internet.

Ältere Immobilienbesitzer zahlen zwar keine Miete, dennoch können sie aufgrund einer niedrigen Rente den Lebensabend oft nicht wunschgemäß genießen. Eine attraktive Option für einen finanziell sicheren Lebensabend ist die sogenannte Immobilienleibrente. Foto: djd/www.deutsche-leibrenten.de/fotolia.de/Doris Heinrichs
Ältere Immobilienbesitzer zahlen zwar keine Miete, dennoch können sie aufgrund einer niedrigen Rente den Lebensabend oft nicht wunschgemäß genießen. Eine attraktive Option für einen finanziell sicheren Lebensabend ist die sogenannte Immobilienleibrente.
Foto: djd/www.deutsche-leibrenten.de/fotolia.de/Doris Heinrichs

Monatliche Zusatzrente von über 1.000 Euro

Die Empfänger der Leibrente erhalten ein notariell grundbuchgesichertes Wohnrecht, ein Leben lang. “Sie haben somit die Gewissheit, in ihrer vertrauten Umgebung bleiben zu können”, betont Marc Knülle. In die Berechnung der Leibrente fließen Kriterien wie der Immobilienwert, Alter und Geschlecht des Eigentümers sowie die Kosten für die Immobilienbewirtschaftung ein. “Eine lebenslange monatliche Zusatzrente von über 1.000 Euro ist durchaus realistisch. Gleichzeitig entfallen Instandhaltungskosten, Grundsteuern sowie Immobilienversicherungen und bei Vertragsabschluss auch die Notar- und Gutachterkosten”, so Knülle.

Auch Hilfsbedürftige profitieren

(djd). Wenn ein Leibrentenempfänger hilfsbedürftig wird, bietet die Deutsche Leibrenten Unternehmensgruppe vielfältige Möglichkeiten über ihre eigene Servicegesellschaft an. In der Regel wird mit dem Leibrentenvertrag eine Pflegezusatzversicherung abgeschlossen, die erhöhten Pflegebedarf absichert. Auch bei einem Umzug in ein Senioren- oder Pflegeheim läuft die lebenslange Rente wie gewohnt weiter. In diesem Fall wird die Immobilie in Vermietung genommen, die Mieterträge erhält der Leibrentenempfänger zusätzlich. Infos: www.deutsche-leibrenten.de.

Immobilienbesitzer – Eigenheim statt Miete

Eigenheim statt Miete

Aktuelle Umfrage: Die meisten Immobilienbesitzer würden “es” wieder tun

(djd). Für 95 Prozent der deutschen Eigenheimbesitzer oder angehenden Bauherren ist der Aspekt, im Alter mietfrei wohnen zu können, ausschlaggebend bei der Entscheidung für die eigenen vier Wände. Das ergab eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Allianz Deutschland AG unter 1.000 deutschen Immobilienbesitzern und -planern. Ebenso wichtig ist den Befragten die Aussicht, im Eigenheim vor Mieterhöhungen oder einer Kündigung sicher zu sein. Und neun von zehn Befragten entscheiden sich für das Eigenheim, weil man hier tun und lassen kann, was man will.

Beratungsbedarf ist gewachsen

Die Mehrheit der Immobilienbesitzer hat den Einzug in die eigenen vier Wände nie bereut. 65 Prozent derjenigen, die ein Eigenheim erworben haben, würden dies “auf jeden Fall” wieder tun, und 24 Prozent “wahrscheinlich”.

Auffällig ist, dass die heutigen Interessenten einen höheren Beratungsbedarf haben als die Eigentümer, die in den vergangenen Jahren ein Haus oder eine Wohnung erworben haben. Während heute 73 Prozent vorhaben, sich bei der Finanzierung durch einen Experten beraten zu lassen, haben in den vergangenen Jahren nur 55 Prozent der heutigen Eigentümer einen Berater aufgesucht.

Immobilienbesitzer
Die derzeit historisch niedrige Zinsphase sollten Immobilienplaner nutzen, um sich die aktuellen Zinsen langfristig zu sichern.
Foto: djd/Allianz Leben


Für Dr. Peter Haueisen, Fachbereichsleiter Baufinanzierung bei der Allianz Lebensversicherungs-AG, zeichnet diese Entwicklung einen generellen Trend nach: “Angesichts wirtschaftlicher Krisen sind die Konsequenzen finanzieller Entscheidungen längst nicht mehr so leicht zu kalkulieren wie früher. Das gilt auch für die Wahl der persönlich richtigen Baufinanzierung. Hinzu kommen steuerliche Bedingungen und staatliche Förderungen, die für den Laien oft nicht einfach zu durchschauen sind.”

Wissenslücken bei Zinsbindungsfristen

Zinskonditionen sind ein weiterer Knackpunkt bei der Baufinanzierung. Für drei
von vier Befragten ist die Höhe der Zinsen “sehr wichtig”. Dr. Peter Haueisen: “Die derzeit historisch niedrige Zinsphase ist günstig, um sich die aktuellen Zinsen langfristig zu sichern. Ein Vergleich lohnt allemal. Lebensversicherer beispielsweise profitieren von ihrer günstigen Refinanzierung aufgrund laufender Beitragseinnahmen und geben dies als Zinsvorteil an ihre Kunden weiter.”

Wie lange sich die Niedrigzinsen sichern lassen, ist allerdings nur wenigen bekannt: Lediglich jeder fünfte Immobilienbesitzer oder Immobilienplaner weiß, dass sich die Zinsbindung bei manchen Anbietern bis zu 25 Jahre festschreiben lässt. Die Mehrheit tippt auf eine maximal mögliche Zinsgarantie von bis zu zehn Jahren.

Marathon statt Sprint

Entscheidend bei der Immobilienfinanzierung ist für neun von zehn Befragten nicht der niedrigste Zinssatz, sondern die Aussicht, sich durchschnittlich niedrige Zinsen für einen längeren Zeitraum zu sichern. “Kleine Unterschiede über die gesamte Laufzeit können am Ende große Kostenunterschiede ausmachen”, sagt Dr. Peter Haueisen von der Allianz Leben. “Dasselbe gilt für die Zinsbindung. Da kann ein um 0,40 Prozentpunkte höherer Zins, über 25 Jahre festgeschrieben, unterm Strich viel günstiger sein als ein aktueller Tiefstzins mit einer Laufzeit von nur zehn Jahren.”

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