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	<title>Optimal-Finanzen.de &#187; Zinskommentar</title>
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	<description>Immobilien finanzieren, Vermögen aufbauen und schützen.</description>
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		<title>Merkel wird die Schleusen &#246;ffnen</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 17:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Optimal - Finanzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zinskommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Hypothekenzinsen]]></category>

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		<description><![CDATA[EZB-K&#228;ufe werden kommen Der Druck auf Angela Merkel nimmt t&#228;glich zu. Nicht nur die Anleger auf den Finanzm&#228;rkten treiben seit Wochen die Renditen von Spanien und Italien zu neuen H&#246;chstst&#228;nden und erzwingen damit kurzfristige Antworten der Politik. Auch die europ&#228;ischen Politiker selbst erh&#246;hen den Druck auf Deutschland, seine gewohnten Prinzipien aufzugeben. Nicolas Sarkozy k&#228;mpft um [...]<p><a href="http://heimarbeit-serioes.info/" target="_blank" title="Heimarbeit Seriös"><img src="http://besuchermagnet.info/bannerrotator" title="Heimarbeit Seriös" alt="Heimarbeit Seriös" border="0" /></a></p>]]></description>
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<strong>EZB-K&#228;ufe werden kommen</strong>
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Der Druck auf Angela Merkel nimmt t&#228;glich zu. Nicht nur die Anleger auf den Finanzm&#228;rkten treiben seit Wochen die Renditen von Spanien und Italien zu neuen H&#246;chstst&#228;nden und erzwingen damit kurzfristige Antworten der Politik. Auch die europ&#228;ischen Politiker selbst erh&#246;hen den Druck auf Deutschland, seine gewohnten Prinzipien aufzugeben. Nicolas Sarkozy k&#228;mpft um die Chance einer Wiederwahl bei den kommenden Pr&#228;sidentschaftswahlen und versucht den unm&#246;glichen Spagat zwischen Verschonung seiner W&#228;hler und Sparma&#223;nahmen, die ihm das AAA-Rating f&#252;r sein Land retten k&#246;nnten. 
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Den Ausweg hat er schon l&#228;ngst gefunden und so versucht er seit Wochen Angela Merkel davon zu &#252;berzeugen: Die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) muss die Schleusen aufmachen und sicherstellen, dass alle Eurol&#228;nder ihre Staatsfinanzierung durch Aufk&#228;ufe der EZB sichern k&#246;nnen. Die n&#228;chste rhetorische Attacke kam am Mittwoch von W&#228;hrungskommissar Oli Rehn. Der stellte sich pl&#246;tzlich vor die Fernsehkameras und erkl&#228;rte, dass sich das Schicksal des Euro in den n&#228;chsten zehn Tagen entscheiden werde. Damit haben alle Marktteilnehmer begonnen, die Tage runterzuz&#228;hlen. Der Druck f&#252;r Merkel und Sarkozy, bis zum Gipfel am n&#228;chsten Wochenende eine wahrhaft umfassende L&#246;sung zu pr&#228;sentieren, ist noch einmal dramatisch gewachsen. 
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In gegenseitiger Abstimmung haben die gro&#223;en Notenbanken der Welt die Refinanzierung f&#252;r Banken g&#252;nstiger gemacht und damit eine Kursrally an den B&#246;rsen ausgel&#246;st, da immer mehr Investoren inzwischen glauben, dass das der n&#228;chste Hinweis auf die "gro&#223;e L&#246;sung" ist: Die uneingeschr&#228;nkte Erkl&#228;rung der EZB, dass sie alle Anleihen von Krisenstaaten kaufen wird, die ihr angeboten werden. Immer noch h&#228;lt Frau Merkel an ihrer Rhetorik fest, dass sie weder Eurobonds noch EZB-K&#228;ufe zulassen wird. Tatsache ist aber, dass sie f&#252;nf vor zw&#246;lf einknicken und das f&#252;r sie einfach zu argumentierende Eingreifen der Notenbank zulassen wird. Schlie&#223;lich ist die EZB ja "unabh&#228;ngig". Wenn die EZB daher bereit ist, diesen Schritt zu gehen, so kann das Frau Merkel gar nicht verhindern. Vielmehr wird sie sich daf&#252;r feiern lassen, dass sie die "Pest", n&#228;mlich Eurobonds, die direkt den Kredit Deutschlands unterminieren w&#252;rden, verhindert hat.
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<strong>Schulden werden weginflationiert</strong>
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Es wird auch argumentiert werden, dass damit die Zeit gewonnen wird, um nachhaltige &#196;nderungen in den EU-Vertr&#228;gen umzusetzen - mit automatischen Sanktionen und harten Strafen f&#252;r S&#252;nder. Was passiert aber mit den enormen Staatsschulden, die ja aufgrund von Sparprogrammen, schw&#228;cherer Konjunktur und damit ausfallenden Steuereinnahmen zumindest in den n&#228;chsten zwei Jahren eher weiter ansteigen werden, bevor eine Chance besteht, &#252;ber die mittelfristigen Wirkungen einen tats&#228;chlichen R&#252;ckgang der Neuverschuldung oder gar einen Schuldenabbau zu sehen? Mit dem Eingreifen der EZB wird im letzten gro&#223;en Wirtschaftsraum das Projekt "weginflationieren der Schulden" gestartet.
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Die USA machen das schon seit zwei Jahren vor. Die Notenbank setzt die kurzfristigen Zinsen auf Null und manipuliert dann auch die langfristigen Zinsen f&#252;r Staatsanleihen durch massive Aufk&#228;ufe gegen Null. Damit finanziert der Staat sich zu minimalen Kosten und kann auch eine exorbitante Staatsschuld locker bedienen. Parallel steigen die Preise durch eine immer gr&#246;&#223;ere Geldmenge, die im Umlauf ist (die Notenbank druckt ja schlie&#223;lich Geld, um die Staatsanleihen kaufen zu k&#246;nnen). Inflation entsteht. Das hei&#223;t aber auch, dass die Wirtschaft nominal w&#228;chst, auch wenn real davon nichts &#252;brigbleibt. Die Staatsverschuldung hat im Nenner das nominale Bruttoinlandsprodukt. Im Z&#228;hler steht der nominale Schuldenstand. Sind die Zinsen f&#252;r eine l&#228;ngere Periode extrem tief bzw. deutlich unter der Inflationsrate, dann wird der Z&#228;hler im Vergleich zum Nenner kleiner. Die Verschuldungsquote sinkt.
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Aber wer bezahlt f&#252;r diese "R&#252;ckf&#252;hrung der Verschuldung"? Jeder Sparer. Egal ob er direkt Staatsanleihen mit extrem tiefer Rendite kauft, einen Rentenfonds, eine Kapitallebensversicherung oder ein Tagesgeld- oder Sparkonto bei der Bank hat. Schon jetzt handeln deutsche Bundesanleihen mit einj&#228;hriger Laufzeit bei 0% Rendite. Zehnj&#228;hrige Bundesanleihen liegen knapp &#252;ber 2%. Rechnet man davon noch die Steuer ab, bleiben bestenfalls 1,5% &#252;brig bei jetzt schon 2,5% Inflationsrate in Deutschland. Das Spiel hat also schon l&#228;ngst begonnen. In England liegt die Inflationsrate bereits bei 5% und die zehnj&#228;hrigen Staatsanleihen rentieren bei 2,2%. Das zeigt, was eine Notenbank, die mit der Regierung kooperiert, bewegen kann.
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<strong>Steigende Baugeldzinsen zum Jahresende m&#246;glich</strong>
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Sollten also die Schleusen der EZB in den n&#228;chsten zwei Wochen ge&#246;ffnet werden, dann sollte das zu fallenden Zinsen in den Krisenl&#228;ndern f&#252;hren, w&#228;hrend die Zinsen f&#252;r l&#228;ngere Bundesanleihen vorerst deutlich steigen k&#246;nnten, da viele Investoren ihre spekulativen Positionen "Short Krisenl&#228;nder – long Bundesanleihen" schlie&#223;en w&#252;rden. Ein deutlicher Anstieg der Baugeldkonditionen gegen Jahresende k&#246;nnte die Folge sein. Mittelfristig gehen wir aber davon aus, dass die EZB alles daran setzen wird, die Zinsen grunds&#228;tzlich in Euroland sehr tief zu halten. Das sollte 2012 auch deutschen Hypothekenkunden wieder zu Gute kommen.
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<strong>Kostenloses Darlehensangebot (Finanzierung)</strong>
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Ihr Zinsexperte bei Interhyp
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Der Interhyp-Zinsexperte Robert Haselsteiner analysiert f&#252;r Sie jeden Monat das Geschehen an den internationalen und deutschen Kapitalm&#228;rkten und erkl&#228;rt dessen Auswirkungen auf die deutschen Baugeld-Konditionen.
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Robert Haselsteiner ist einer der Gr&#252;nder der Interhyp AG. Vor dem Start mit Interhyp im Jahr 1999 war er mehr als 10 Jahre bei den Investmentbanken Salomon Brothers und Goldman Sachs in den Bereichen Kapitalmarkt und Zinsprodukte t&#228;tig.
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<div id="ifyoulikedthat"><h3>weitere interessante Artikel</h3><p><a href="http://www.optimal-finanzen.de/stadt-wohnen.html">Stadt Wohnen</a></p><p><a href="http://www.optimal-finanzen.de/bauen-fur-die-zukunft.html">Bauen für die Zukunft</a></p><p><a href="http://www.optimal-finanzen.de/ausschlussfrist-zur-abrechnung-der-mietnebenkosten.html">Ausschlussfrist zur Abrechnung der Mietnebenkosten</a></p></div><h4>Neue Suchbegriffe:</h4><ul><li>schleusen</li></ul>
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		</item>
		<item>
		<title>EZB senkt Leitzinsen unter neuer F&#252;hrung</title>
		<link>http://www.optimal-finanzen.de/ezb-senkt-leitzinsen-unter-neuer-fuhrung.html</link>
		<comments>http://www.optimal-finanzen.de/ezb-senkt-leitzinsen-unter-neuer-fuhrung.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 10:29:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Optimal - Finanzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zinskommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienfinanzierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kurs der EZB hat gewechselt Bereits in seiner ersten Sitzung als neuer Pr&#228;sident der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB) hat Mario Draghi die Leitzinsen &#252;berraschend um 0,25 Prozentpunkte auf nunmehr 1,25% gesenkt. Bereits nach wenigen Tagen im Amt macht Herr Draghi damit die Beteuerungen zum Primat der Preisstabilit&#228;t seines Vorg&#228;ngers Trichet vergessen. Eine neue Zeitrechnung hat [...]<p><a href="http://heimarbeit-serioes.info/" target="_blank" title="Heimarbeit Seriös"><img src="http://besuchermagnet.info/bannerrotator" title="Heimarbeit Seriös" alt="Heimarbeit Seriös" border="0" /></a></p>]]></description>
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<strong>Der Kurs der EZB hat gewechselt</strong>
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Bereits in seiner ersten Sitzung als neuer Pr&#228;sident der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB) hat Mario Draghi die Leitzinsen &#252;berraschend um 0,25 Prozentpunkte auf nunmehr 1,25% gesenkt. Bereits nach wenigen Tagen im Amt macht Herr Draghi damit die Beteuerungen zum Primat der Preisstabilit&#228;t seines Vorg&#228;ngers Trichet vergessen. Eine neue Zeitrechnung hat somit begonnen, denn ab jetzt ist die EZB genauso wie die US-Notenbank, die Bank of England und die Bank of Japan ein Verb&#252;ndeter der Politik im krampfhaften Versuch, das Wirtschaftswachstum um jeden Preis und mit jedem Mittel zu f&#246;rdern. 
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Die unabh&#228;ngige und zum Teil stark disziplinierende Geldpolitik, so wie wir sie von der Deutschen Bundesbank kannten und wie sie uns von der EZB versprochen wurde, ist damit Geschichte. Herr Draghi hat schnell und ohne Z&#246;gern seinen offensichtlich von den Politikern geforderten Beitrag zur vermeintlichen L&#246;sung der Schuldenkrise geleistet. Die Begr&#252;ndung f&#252;r die Zinssenkung – ein m&#246;gliches Abgleiten in eine leichte Rezession in Euroland – l&#228;sst v&#246;llig au&#223;er Acht, dass die Inflationsrate sehr deutlich &#252;ber dem Zielwert der EZB liegt. Damit k&#246;nnen wir auch f&#252;r die n&#228;chsten zw&#246;lf Monate von historisch tiefen Leitzinsen ausgehen und erwarten auch, dass Herr Draghi, &#228;hnlich wie der US-Notenbank-Chef Bernanke, alles daran setzen wird, die l&#228;ngerfristigen Kapitalmarktzinsen tief zu halten. Schon jetzt wird in den USA &#252;ber eine Wiederaufnahme der Notenbank-K&#228;ufe von Hypothekenanleihen gesprochen. Quantitative Easing Nummer 3 – also die dritte Runde an Aufk&#228;ufen von Staatsanleihen und weiteren Schuldtiteln – steht kurz vor der T&#252;r. Im Kern handelt es sich dabei um eine Manipulation der Kapitalmarktzinsen in enormem Ausma&#223;, die den hoch verschuldeten Staaten zu geringeren Zinszahlungen verhilft, gleichzeitig aber die privaten Anleger um eine rechtm&#228;&#223;ige Verzinsung ihrer Kapitalanlagen bringt. Auf diese Weise wird vorerst die Finanzierung der aufgelaufenen Schulden ertr&#228;glich gemacht und Zeit gewonnen.
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<strong>Krisen und L&#246;sungsans&#228;tze &#252;berschlagen sich</strong>
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Gleichzeitig scheint die Nachfrage weltweit schon wieder r&#252;ckl&#228;ufig zu sein. Parallel zu diesen geldpolitischen Entwicklungen l&#228;uft die europ&#228;ische Schuldenkrise mit immer absurderen Facetten ab. Binnen weniger Monate hat sich die H&#246;he der von Griechenland ben&#246;tigten Mittel von 100 Mrd. auf &#252;ber 200 Mrd. Euro mehr als verdoppelt. Das neue Rettungspaket, das nun geschn&#252;rt wurde, wird auch noch mit einem Hebel ausgestattet. So k&#246;nnen mit 440 Mrd. Euro am Ende m&#246;glichst &#252;ber 1.000 Mrd. Euro an Finanzierungen f&#252;r die klammen Staaten des S&#252;dens dargestellt werden. Die Politik versieht also ihren Rettungsschirm mit „Leverage“ – ein Begriff, den vor allem die bei Politikern verrufenen Hedge Fonds bekannt gemacht haben. Genau diesen Hedge Fonds m&#246;chten daher die gleichen Politiker, die den Hebel beim Rettungsschirm einf&#252;hren, &#252;ber strengere Regulierungen das Handwerk legen. Die Absurdit&#228;t kennt keine Grenzen mehr!
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Den gr&#246;&#223;ten Bock aber haben in den letzten 48 Stunden doch wieder die Griechen geschossen. Ihr Regierungschef hat sich kurzerhand entschlossen, das Volk dar&#252;ber abstimmen zu lassen, ob es die Rettung durch Europa und den IWF zu den verhandelten Konditionen &#252;berhaupt annehmen m&#246;chte. In einer Demokratie ein eigentlich ehrenwerter Schritt – nur h&#228;ngt an dieser Zustimmung leider das gesamte Euroland-Weltbild von Frau Merkel und Herrn Sarkozy. Sie wollen daher mit massivem Druck diese Volksabstimmung verhindern, um nicht das Risiko einer Absage einzugehen. Was macht Herr Papandreou folglich? Er sagt die Volksabstimmung einfach wieder ab. Eine Politposse erster G&#252;te, die sich hier zwischen G8, G20 und wei&#223; Gott welchen weiteren Krisensitzungen, die inzwischen mindestens einmal w&#246;chentlich stattfinden, abspielt.
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<strong>Immobilienk&#228;ufer und Anschlussfinanzierer profitieren</strong>
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Dem Baugeldkunden kann es am Ende nur Recht sein. Die EZB-Politik sorgt f&#252;r tiefe Zinsen und die Regierungen versuchen die Konjunktur am Laufen zu halten. In wirtschaftlich starken L&#228;ndern wie Deutschland bedeutet das ein gutes Umfeld f&#252;r Wohnimmobilien. Kunden mit guter Bonit&#228;t k&#246;nnen &#228;hnlich wie Deutschland auf Staatsebene zu extrem tiefen Zinsen finanzieren. Diese Chance gilt es zu nutzen, ist doch der Kauf eines Eigenheims kein Konsum sondern eine Investition in Substanz und deckt dazu noch die gr&#246;&#223;te Ausgabe im Alter ab. Wichtig dabei bleibt, die aktuell tiefen Zinsen f&#252;r h&#246;here Tilgungen und damit eine schnellere Entschuldung zu nutzen. Denn langfristig auf zu hohen Schulden zu sitzen ist kein gutes Rezept – wie uns die Staaten gerade aufzeigen.
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<strong>Kostenloses Darlehensangebot (Finanzierung)</strong>
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<iframe src="http://www.interhyp.de/zinscheck-box.html?pid=438" width="280px" height="270px" frameborder="0" name="Quick-Check" scrolling="0"></iframe><br /><span style="font-size: 11px; font-family: Arial, Verdana, Geneva, 
Helvetica;">Individuellen <a href="http://www.interhyp.de/Zinsrechner" target="_blank" style="color: #f0732d; text-decoration: none;">Hypothekenzins</a> berechnen, ein Service von Interhyp.</span>   
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Ihr Zinsexperte bei Interhyp
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Der Interhyp-Zinsexperte Robert Haselsteiner analysiert f&#252;r Sie jeden Monat das Geschehen an den internationalen und deutschen Kapitalm&#228;rkten und erkl&#228;rt dessen Auswirkungen auf die deutschen Baugeld-Konditionen.

Robert Haselsteiner ist einer der Gr&#252;nder der Interhyp AG. Vor dem Start mit Interhyp im Jahr 1999 war er mehr als 10 Jahre bei den Investmentbanken Salomon Brothers und Goldman Sachs in den Bereichen Kapitalmarkt und Zinsprodukte t&#228;tig.
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		</item>
		<item>
		<title>Die Notenbanken m&#252;ssen es richten</title>
		<link>http://www.optimal-finanzen.de/die-notenbanken-mussen-es-richten.html</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 07:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Optimal - Finanzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zinskommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Baugeld]]></category>
		<category><![CDATA[Notenbanken]]></category>

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		<description><![CDATA[System der Staatenfinanzierung auf der Kippe Nachdem sich die Politiker in ihrer Reaktion auf die 2008er-Krise in eine Sackgasse man&#246;vriert haben, bleiben einzig die Notenbanken &#252;brig, um das Funktionieren des Banken- und Wirtschaftssystems, so wie wir es bisher kennen, zu sichern. W&#252;rden die Notenbanken nicht seit drei Jahren praktisch unbegrenzte Liquidit&#228;t f&#252;r das Bankensystem zur [...]<p><a href="http://heimarbeit-serioes.info/" target="_blank" title="Heimarbeit Seriös"><img src="http://besuchermagnet.info/bannerrotator" title="Heimarbeit Seriös" alt="Heimarbeit Seriös" border="0" /></a></p>]]></description>
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<strong>System der Staatenfinanzierung auf der Kippe</strong>
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Nachdem sich die Politiker in ihrer Reaktion auf die 2008er-Krise in eine Sackgasse man&#246;vriert haben, bleiben einzig die Notenbanken &#252;brig, um das Funktionieren des Banken- und Wirtschaftssystems, so wie wir es bisher kennen, zu sichern. W&#252;rden die Notenbanken nicht seit drei Jahren praktisch unbegrenzte Liquidit&#228;t f&#252;r das Bankensystem zur Verf&#252;gung stellen und gleichzeitig durch Ank&#228;ufe von Staatsanleihen und Bankschuldverschreibungen intensiv an den Anleihem&#228;rkten eingreifen, so w&#228;re es bereits zum Stillstand gekommen.
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L&#228;ngst geht es nicht mehr um den Crash am amerikanischen Immobilienmarkt und die daraus entstandenen Schieflagen bei Banken. Der Konjunktureinbruch 2009 hat in erschreckendem Ma&#223;e aufgedeckt, wie labil das gesamte System der Staatenfinanzierung aufgebaut ist. Konjunkturpakete und Bankenrettungskosten haben in einer Reihe von L&#228;ndern die Budgetdefizite explodieren lassen und zu gro&#223;en Fragezeichen gef&#252;hrt, wie denn diese steigenden Verschuldungsquoten finanziert werden sollen. Dort, wo die Abh&#228;ngigkeit von externen Investoren am gr&#246;&#223;ten und die Fundamentaldaten am schw&#228;chsten sind, dort sind die Verwerfungen am st&#228;rksten. Nur die Einbettung in das Eurogebiet hat Irland, Portugal und Griechenland bisher vor dem sicheren Staatsbankrott gerettet. Aber damit ist die n&#228;chste Sollbruchstelle aufgetaucht: Wie lange k&#246;nnen die vermeintlich starken Eurol&#228;nder diese Belastungen tragen? Und wie stark sind sie wirklich? Die Tatsache, dass Spanien und Italien jeweils mehr als 100 Mrd. Euro f&#252;r den Rettungsfonds EFSF aufbringen m&#252;ssen, obwohl sie selbst an der Kippe zum Rettungskandidaten stehen, zeigt die Tragik der Geschichte. Und auch das Standing von Frankreich kommt immer st&#228;rker unter Druck. Schwache Wirtschaftsdaten, ein angeschlagener Bankensektor und faule Kredite bei den St&#228;dten und Gemeinden, die jetzt zur Abwicklung der Staatsfinanzierungsbank Dexia f&#252;hren, lassen Frankreich zu Recht um sein AAA-Rating bangen. Was aber wird passieren, wenn die Bonit&#228;ten und damit auch die Finanzierungskosten von Deutschland und Frankreich deutlich auseinander laufen? Wie stark k&#246;nnen dann Berlin und Paris noch als Tandem den Rest der Eurozone anf&#252;hren?
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<strong>EZB mutiert zum Handlanger der Politik</strong>
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Gleichzeitig scheint die Nachfrage weltweit schon wieder r&#252;ckl&#228;ufig zu sein. So stark, dass der Traum der Politiker, aus den Schulden schrittweise herauszuwachsen, nicht realisierbar erscheint. Weitere Konjunkturpakete auf Pump sind nicht mehr darstellbar. Die Zinsen sind zwar in den noch mit Investorenvertrauen ausgestatteten L&#228;ndern historisch tief, nicht jedoch in den Krisenl&#228;ndern, wo die gr&#246;&#223;ten Defizite dr&#252;cken. Es ist daher logisch, dass die Politik die Notenbanken in die Pflicht nimmt. In Japan ist das schon seit 15 Jahren so und in den USA hat man sich auch an die Gelddruckmaschine Ben Bernanke gew&#246;hnt. 
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Im Europa hat der scheidende EZB-Pr&#228;sident Trichet am Ende seiner Laufbahn kapituliert. Direkte K&#228;ufe von Anleihen durch die Europ&#228;ische Zentralbank wurden als einmaliges Programm dargestellt. Nachdem Donnerstag eine Neuaufnahme dieses Programms angek&#252;ndigt wurde, wissen wir, dass es zur Dauereinrichtung wird, um den Zinsmarkt zu manipulieren – so wie das die US-Notenbank schon seit Jahren macht. Unbegrenzte Liquidit&#228;tsversorgung f&#252;r die Banken hat Trichet angek&#252;ndigt, nachdem zwei Tage vorher die Politik Ma&#223;nahmen zur St&#252;tzung der europ&#228;ischen Banken in Aussicht gestellt hatte. Hier scheint es inzwischen eine direkte Befehlskette von Berlin/Paris nach Frankfurt zu geben. Mit Weber und Stark sind die letzten Bundesbanker klassischer Pr&#228;gung aus dem Machtzentrum der europ&#228;ischen Geldpolitik ausgeschieden. Mit Weidmann, Asmussen und Draghi kommen Vertrauensleute von Frau Merkel und ein Vertreter der Achse Rom/Paris auf das Spielfeld. Die Politik hat sich damit auch in Europa der Geldpolitik bem&#228;chtigt.
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Es ist zu erwarten, dass diese Akteure sowohl die kurzfristigen Zinsen historisch tief halten werden – f&#252;r den Dezember ist sogar mit einer Leitzinssenkung in Euroland zu rechnen – als auch alles versuchen werden, die langfristigen Zinsen tief zu halten. Diese Strategie verfolgt ja auch Herr Bernanke in den USA. Mit diesen niedrigen Zinsen wird Zeit gewonnen, um die Defizite finanzierbar zu halten. F&#252;r die privaten Sparer bedeutet das allerdings bei Inflationsraten von 3% eine negative Realverzinsung und wirkt wie eine Steuer auf Verm&#246;gen. Die Sparer stellen – direkt &#252;ber Anleihek&#228;ufe oder indirekt &#252;ber ihre Altersvorsorge durch Lebensversicherungen und Fonds – den Regierungen zu viel Geld zu zu tiefen Zinsen zur Verf&#252;gung.
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<strong>Immobilienk&#228;ufer profitieren durch extrem tiefe Zinsen</strong>
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Die positive Kehrseite allerdings sind auch niedrige Zinsen f&#252;r Baugeld. Hier kann der Kunde mit guter Bonit&#228;t, &#228;hnlich wie Deutschland auf Staatsebene, zu extrem tiefen Zinsen finanzieren. Diese Chance gilt es zu ergreifen, ist doch der Kauf eines Eigenheims kein Konsum, sondern eine Investition in Substanz und deckt dazu noch die gr&#246;&#223;te Ausgabe im Alter ab. Wichtig dabei bleibt, die aktuell tiefen Zinsen f&#252;r h&#246;here Tilgungen und damit f&#252;r eine schnellere Entschuldung zu nutzen. Langfristig auf zu hohen Schulden zu sitzen, ist kein gutes Rezept – wie uns die Staaten gerade aufzeigen.
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<strong>Kostenloses Darlehensangebot (Finanzierung)</strong>
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Helvetica;">Individuellen <a href="http://www.interhyp.de/Zinsrechner" target="_blank" style="color: #f0732d; text-decoration: none;">Hypothekenzins</a> berechnen, ein Service von Interhyp.</span>   
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Impressum: Interhyp AG | Parkstadt Schwabing | Marcel-Breuer-Stra&#223;e 18 | 80807 M&#252;nchen | www.interhyp.de
HRB 125915 | Amtsgericht M&#252;nchen | Vorstand: Michiel Goris (Vorsitzender), Mirjam Mohr, Benjamin Papo, J&#246;rg Utecht
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Lars Kramer
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Der obige Text spiegelt die aktuelle Meinung des Autors zum Ver&#246;ffentlichungszeitpunkt wieder. Die k&#252;nftigen Entwicklungen k&#246;nnen von den ge&#228;u&#223;erten Aussagen und Prognosen abweichen. Die bereitgestellten Informationen ersetzen keine individuelle Beratung. Interhyp &#252;bernimmt keine Garantie f&#252;r die Vollst&#228;ndigkeit, Richtigkeit und Aktualit&#228;t der versandten Informationen und Angebote. Die Interhyp ist f&#252;r die Inhalte einer Seite, auf die in dieser E-Mail direkt oder indirekt per Hyperlink verwiesen wird, nicht verantwortlich.
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		</item>
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		<title>Schwache Konjunkturdaten und Euroangst halten Zinsen vorerst niedrig</title>
		<link>http://www.optimal-finanzen.de/schwache-konjunkturdaten-und-euroangst-halten-zinsen-vorerst-niedrig.html</link>
		<comments>http://www.optimal-finanzen.de/schwache-konjunkturdaten-und-euroangst-halten-zinsen-vorerst-niedrig.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 09:25:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Optimal - Finanzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zinskommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Baugeld]]></category>

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		<description><![CDATA[St&#252;tzungsaktionen der Notenbanken nehmen zu Schwache Konjunkturindikatoren in den USA, Japan und Euroland geben den Notenbanken derzeit gute Argumente, die Leitzinsen historisch tief zu halten und durch unkonventionelle Ma&#223;nahmen die Geldpolitik weiter zu lockern. Besonders in den USA l&#228;uft die Diskussion &#252;ber „QE3“ - die dritte Runde an Aufk&#228;ufen von Staatsanleihen und weiteren Schuldtiteln. Urspr&#252;nglich [...]<p><a href="http://heimarbeit-serioes.info/" target="_blank" title="Heimarbeit Seriös"><img src="http://besuchermagnet.info/bannerrotator" title="Heimarbeit Seriös" alt="Heimarbeit Seriös" border="0" /></a></p>]]></description>
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St&#252;tzungsaktionen der Notenbanken nehmen zu Schwache Konjunkturindikatoren in den USA, Japan und Euroland geben den Notenbanken derzeit gute Argumente, die Leitzinsen historisch tief zu halten und durch unkonventionelle Ma&#223;nahmen die Geldpolitik weiter zu lockern. Besonders in den USA l&#228;uft die Diskussion &#252;ber „QE3“ - die dritte Runde an Aufk&#228;ufen von Staatsanleihen und weiteren Schuldtiteln. Urspr&#252;nglich als einmalige St&#252;tzungsaktion der Notenbank tituliert, wird dieses „Quantitative Easing“ inzwischen zur Dauereinrichtung. 
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Im Kern bedeuten diese K&#228;ufe von Staatsanleihen nichts anderes, als dass die Zentralbank direkt die Staatsdefizitfinanzierung &#252;bernimmt, weil die Nachfrage von privater Seite nicht mehr ausreicht, um die enormen Gr&#246;&#223;enordnungen an neuen Schuldtiteln unterzubringen. Der beabsichtigte Effekt ist dabei auch, das Zinsniveau k&#252;nstlich tief zu halten. Der Staat finanziert sich also sehr billig. Gleichzeitig erzielen aber private Anleger nur eine sehr geringe Verzinsung auf ihre Ersparnisse. 
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Das Ganze wirkt am Ende wie eine Art Sondersteuer f&#252;r Sparer und Verm&#246;gende. Selbst in Japan - und in zunehmendem Ma&#223;e auch in Euroland - wird diese subtile Art der Lastenumverteilung von Privat zum Staat praktiziert. Gef&#228;hrlich an dieser Entwicklung ist auch, dass die Staaten einer gewissen Zinsillusion unterliegen. Sie gew&#246;hnen sich an die niedrigen Zinskosten f&#252;r ihre Kreditaufnahme. Geringere Konsolidierungsanstrengungen k&#246;nnten die Folge sein.
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<strong>Euro-Staaten m&#252;ssen Reformen anpacken</strong>
Auch Deutschland k&#246;nnte dieser Illusion unterliegen. Gerne sprechen wir hier in Deutschland von der Eurokrise als einer Krise der schwachen Randl&#228;nder im Eurogebiet, die sich &#252;bernommen haben und jetzt gerettet werden m&#252;ssen. Dabei wird leicht &#252;bersehen, dass Deutschland zwar relativ zur Wirtschaftskraft viel besser dasteht - absolut gesehen jedoch ebenfalls einen riesigen Schuldenberg vor sich herschiebt und selbst in Zeiten historisch starken Wirtschaftswachstums immer noch den Schuldenstand erh&#246;ht. Derzeit l&#228;sst uns die stark exportorientierte mittelst&#228;ndische Wirtschaftsstruktur mit vielen Weltmarktf&#252;hrern und Top-Produkten als gro&#223;en Gewinner aussehen. 
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Bei nachhaltiger Abschw&#228;chung der Nachfrage aus USA und Fernost k&#246;nnte sich das Blatt aber rasch wenden. Der Einbruch 2008/2009 hat das gezeigt. Daher ist es gerade f&#252;r Deutschland wichtig, die Budgetkonsolidierung voranzutreiben und wirklich als Vorreiter in Sachen Haushaltsgesundung zu agieren. Die vielger&#252;hmte sogenannte „Schuldenbremse“ k&#246;nnte sich sonst im Nachhinein als Worth&#252;lse entpuppen. So wie die Maastricht-Kriterien es getan haben.
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Gerade vor diesem Hintergrund ist die kritische Diskussion &#252;ber die aufkommende Transferunion, in der Deutschland die Rolle des ultimativen Zahlers &#252;bernehmen soll, nur all zu verst&#228;ndlich. Wer wird die Retter retten, wenn es eng wird? Verleitet nicht die schnelle R&#252;ckgriffsm&#246;glichkeit auf europ&#228;ische Rettungsprogramme dazu, wichtige Reformen weiter zu verz&#246;gern? Muss nicht jedes Land an seinem eigenen Gesch&#228;ftsmodell hart arbeiten und die Politik aufwachen und aufh&#246;ren, zu Gunsten der aktuellen W&#228;hler die Belastungen auf die n&#228;chste Generation zu verschieben? Griechenland, Irland und Portugal sind inzwischen Sanierungsf&#228;lle. Die &#252;brigen L&#228;nder inklusive Deutschland haben noch die M&#246;glichkeit, auf einen glaubw&#252;rdigen Konsolidierungskurs einzuschwenken. 
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Besonders gefordert sind dabei Spanien, Italien und auch Frankreich, die viele Reformen, wie sie Deutschland in den vergangenen zehn Jahren umgesetzt hat, bisher hinausgez&#246;gert haben. Bevor die Politik zu schnell den Weg der Transferunion einschl&#228;gt, sollten alle Anstrengungen unternommen werden, damit die einzelnen L&#228;nder ihre Herausforderungen eigenst&#228;ndig angehen und l&#246;sen. Aufrufe zur Solidarit&#228;t und nach Eurobonds, wie sie diese Woche vom italienischen Finanzminister Tremonti gekommen sind, sollten konsequent zur&#252;ckgewiesen werden, da sie nur Ablenkungsman&#246;ver von der eigenen Reformunf&#228;higkeit sind. Der einfache Ausweg &#252;ber Eurobonds mit deutscher Garantieerkl&#228;rung ist keine Frage der Solidarit&#228;t oder der europ&#228;ischen Gesinnung, sondern einfach nur ein billiges Ausnutzen der bisher schon reformf&#228;higen Eurol&#228;nder.
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<strong>Gelegenheit f&#252;r g&#252;nstige Baufinanzierung jetzt nutzen.</strong>
F&#252;r die n&#228;chsten Wochen erwarten wir weiterhin tiefe Zinsen f&#252;r Baugeld und damit ein extrem g&#252;nstiges Umfeld f&#252;r K&#228;ufer und Anschlussfinanzierer. Gepaart mit der Aussicht auf weiter steigende Immobilienpreise in guten und gesuchten Lagen bieten sich damit aktuell sowohl f&#252;r Eigennutzer als auch f&#252;r Kapitalanleger in Deutschland beste Chancen.
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Die j&#252;ngste Zinsentwicklung

<strong>Entwicklung Baufinanzierungszinsen</strong>

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<strong>Kostenloses Darlehensangebot (Finanzierung)</strong>
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Helvetica;">Individuellen <a href="http://www.interhyp.de/Zinsrechner" target="_blank" style="color: #f0732d; text-decoration: none;">Hypothekenzins</a> berechnen, ein Service von Interhyp.</span>   
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Ihr Zinsexperte bei Interhyp
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Der Interhyp-Zinsexperte Robert Haselsteiner analysiert f&#252;r Sie jeden Monat das Geschehen an den internationalen und deutschen Kapitalm&#228;rkten und erkl&#228;rt dessen Auswirkungen auf die deutschen Baugeld-Konditionen.

Robert Haselsteiner ist einer der Gr&#252;nder der Interhyp AG. Vor dem Start mit Interhyp im Jahr 1999 war er mehr als 10 Jahre bei den Investmentbanken Salomon Brothers und Goldman Sachs in den Bereichen Kapitalmarkt und Zinsprodukte t&#228;tig.
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		</item>
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		<title>Deutsche Zinsen sind fremdbestimmt</title>
		<link>http://www.optimal-finanzen.de/deutsche-zinsen-sind-fremdbestimmt.html</link>
		<comments>http://www.optimal-finanzen.de/deutsche-zinsen-sind-fremdbestimmt.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 18:08:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Optimal - Finanzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zinskommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienkredit]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland leidet unter Krise in der Euro-Zone Mit Einf&#252;hrung der Gemeinschaftsw&#228;hrung hat Deutschland die Kontrolle &#252;ber seine Zinspolitik aufgegeben und sich in eine Solidargemeinschaft begeben. In dieser versucht die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) ein Zinsniveau zu finden, das f&#252;r alle Mitgliedsl&#228;nder den besten Kompromiss darstellt. Da Kompromisse aber nie die optimale L&#246;sung aus Sicht der einzelnen [...]<p><a href="http://heimarbeit-serioes.info/" target="_blank" title="Heimarbeit Seriös"><img src="http://besuchermagnet.info/bannerrotator" title="Heimarbeit Seriös" alt="Heimarbeit Seriös" border="0" /></a></p>]]></description>
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<strong>Deutschland leidet unter Krise in der Euro-Zone</strong>
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Mit Einf&#252;hrung der Gemeinschaftsw&#228;hrung hat Deutschland die Kontrolle &#252;ber seine Zinspolitik aufgegeben und sich in eine Solidargemeinschaft begeben. In dieser versucht die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) ein Zinsniveau zu finden, das f&#252;r alle Mitgliedsl&#228;nder den besten Kompromiss darstellt. Da Kompromisse aber nie die optimale L&#246;sung aus Sicht der einzelnen Teilnehmer darstellen k&#246;nnen, sind Fehlentwicklungen vorgezeichnet. Die erste gro&#223;e Fehlentwicklung haben wir in der Startphase des Euro bis zum Jahr 2008 gesehen. Alle fr&#252;heren Hochzinsl&#228;nder wie Italien, Spanien, Portugal, Irland oder Griechenland haben pl&#246;tzlich von dramatisch tieferen Zinss&#228;tzen, die sich am fr&#252;heren D-Mark-Niveau ausrichteten, profitiert und eine Sonderkonjunktur erlebt. Deutschland dagegen hat in zweierlei Hinsicht verloren. Erstens musste Deutschland pl&#246;tzlich ein Zinsniveau akzeptieren, das &#252;ber dem gewohnten D-Mark-Niveau lag. Und Deutschland hat ein umfassendes Sparprogramm durchgezogen, um gegen&#252;ber der Konkurrenz aus Euroland und der stattfindenden Globalisierung konkurrenzf&#228;hig zu bleiben. Die Folge waren fast zehn Jahre, in denen Deutschland schw&#228;cheres Wachstum aufzuweisen hatte, als die meisten anderen Eurol&#228;nder. Wenn Regierungspolitiker daher heute die Transferzahlungen nach Griechenland damit rechtfertigen, dass Deutschland der gro&#223;e Profiteur der Gemeinschaftsw&#228;hrung war, so handelt es sich dabei einfach nur um billige Propaganda.
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<strong>Kostenloses Darlehensangebot (Finanzierung)</strong>
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Jetzt befinden wir uns in Phase zwei der Fremdbestimmung. Waren zuvor die Zinss&#228;tze der EZB viele Jahre f&#252;r Deutschland eigentlich zu hoch, so sind sie ab jetzt zu tief. Bedingt durch die Verschuldungsorgie in den meisten ehemaligen Hochzinsl&#228;ndern sind deren Wachstumsraten inzwischen in den Keller gefallen und sie werden ihre Schulden nur bedienen k&#246;nnen, wenn die EZB ihre Tiefzinspolitik fortsetzt. Deutschland dagegen profitiert jetzt von der Umstrukturierung der vergangenen zehn Jahre und von ihrer starken export-orientierten Wirtschaftsstruktur und sollte bei den aktuellen Wachstumsraten eigentlich deutlich h&#246;here Kapitalmarktzinsen haben, um nicht in die Inflationsfalle zu tappen. Dazu kommt noch ein weiterer Faktor: Da die weltweiten Kapitalanleger derzeit die hochverschuldeten Randl&#228;nder der Eurozone meiden und in die bonit&#228;tsstarken L&#228;nder mit seri&#246;ser Budgetpolitik fl&#252;chten, ist mit jeder Zuspitzung der Eurokrise auch die Nachfrage nach deutschen Bundesanleihen sprunghaft gestiegen. Fallende Renditen und damit unnat&#252;rlich tiefe Zinsen f&#252;r deutsche Anleihen sind daher die Folge. Die zuletzt gestiegene Verunsicherung zur Situation in Italien hat dabei einen weiteren R&#252;ckgang der deutschen Zinsen ausgel&#246;st. Bundesanleihen profitieren also derzeit von den gleichen Faktoren, die auch den Schweizer Franken gegen&#252;ber allen W&#228;hrungen auf Rekordniveaus steigen und den Goldpreis nach oben schie&#223;en l&#228;sst. Es droht Knappheit bei den als sicher eingesch&#228;tzten Anlagen!
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<strong>Sparer retten sich in Immobilien</strong>
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Die aktuell zu tiefen Zinsen in Deutschland bergen aber die Gefahr, dass es schrittweise zu gro&#223;en Fehlern im System kommen wird. Die deutschen Zinsen liegen derzeit schon &#252;ber alle Laufzeiten unter der aktuellen Inflationsrate. Sparer werden also bereits jetzt um ihre Kaufkraft gebracht. Der Euro, in dem wir ja als Deutsche stecken, verliert gegen fast alle W&#228;hrungen an Wert. Also verlieren wir auch auf dieser Seite an Kaufkraft. Die Sparer suchen daher ihr Heil zunehmend in Immobilien, ein Markt in dem gerade in gesuchten Gro&#223;stadtlagen Angebotsknappheit herrscht. Steigende Preise und die Gefahr von spekulativen Entwicklungen sind vorgezeichnet. Aber auch die Risikoneigung der Sparer wird angesichts der nicht ausk&#246;mmlichen Verzinsung in Deutschland steigen und damit die Gefahr falscher Investments und drastischer Verm&#246;gensverluste in der Zukunft. All das w&#228;re zu vermeiden, wenn Deutschland die Hoheit &#252;ber seine Zinspolitik h&#228;tte und eine angepasste Geldpolitik fahren k&#246;nnte. So wie die Politiker das Problem derzeit angehen, werden die Ausschl&#228;ge in der Realwirtschaft zunehmen und damit jeder Versuch der Gegensteuerung nur zu weiteren Ausschl&#228;gen in die Gegenrichtung f&#252;hren. Helfen w&#252;rde alleine eine komplette Reform des Euro, in der Konstruktionsfehler als solche offen akzeptiert werden und eine klar kommunizierte Aufarbeitung dieser Fehler beginnt.
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In der aktuell h&#246;chst spekulativen Phase, in der einzelne Marktteilnehmer auf das Auseinanderbrechen der ganzen W&#228;hrungszone wetten, wird auch die Nachfrage nach deutschen Anleihen hoch bleiben und damit die Renditen vorerst tief. W&#252;rde Deutschland heute aus dem Euro austreten, so w&#228;re die neue D-Mark wahrscheinlich 30-40% mehr wert als der heutige Euro. Die Entwicklung des Schweizer Frankens in den letzten sechs Monaten ist ein gutes Indiz.
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Baugeld profitiert: Jetzt g&#252;nstige Zinsen sichern
F&#252;r Baugeldkunden ist das alles eine gute Nachricht: Extrem g&#252;nstige Zinsen f&#252;r K&#228;ufer und Anschlussfinanzierer und die Aussicht auf weiter steigende Immobilienpreise in guten und gesuchten Lagen.
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Impressum: Interhyp AG | Parkstadt Schwabing | Marcel-Breuer-Stra&#223;e 18 | 80807 M&#252;nchen | www.interhyp.de
HRB 125915 | Amtsgericht M&#252;nchen | Vorstand: Michiel Goris (Vorsitzender), Mirjam Mohr, Benjamin Papo, J&#246;rg Utecht
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Der obige Text spiegelt die aktuelle Meinung des Autors zum Ver&#246;ffentlichungszeitpunkt wieder. Die k&#252;nftigen Entwicklungen k&#246;nnen von den ge&#228;u&#223;erten Aussagen und Prognosen abweichen. Die bereitgestellten Informationen ersetzen keine individuelle Beratung. Interhyp &#252;bernimmt keine Garantie f&#252;r die Vollst&#228;ndigkeit, Richtigkeit und Aktualit&#228;t der versandten Informationen und Angebote. Die Interhyp ist f&#252;r die Inhalte einer Seite, auf die in dieser E-Mail direkt oder indirekt per Hyperlink verwiesen wird, nicht verantwortlich.
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		</item>
		<item>
		<title>Baugeldzinsen in Deutschland noch g&#252;nstig – wie lange noch?</title>
		<link>http://www.optimal-finanzen.de/baugeldzinsen-in-deutschland-noch-gunstig-wie-lange-noch.html</link>
		<comments>http://www.optimal-finanzen.de/baugeldzinsen-in-deutschland-noch-gunstig-wie-lange-noch.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 08:04:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Optimal - Finanzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zinskommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierungsrechner]]></category>
		<category><![CDATA[Hypothekendarlehen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.optimal-finanzen.de/?p=1213</guid>
		<description><![CDATA[Die derzeit ablaufende Trag&#246;die um Griechenland ist der krampfhafte Versuch der europ&#228;ischen Politik, die eklatanten Konstruktionsfehler der Gemeinschaftsw&#228;hrung zu kaschieren und auf ein Wunder zu hoffen, das selbstheilende Wirkung entfaltet. Das Kernproblem liegt darin, dass Politiker ihre politischen Ziele und Vorstellungen meist losgel&#246;st von den volkswirtschaftlichen oder betriebswirtschaftlichen Realit&#228;ten verfolgen. Die Aufnahme Griechenlands in den [...]<p><a href="http://heimarbeit-serioes.info/" target="_blank" title="Heimarbeit Seriös"><img src="http://besuchermagnet.info/bannerrotator" title="Heimarbeit Seriös" alt="Heimarbeit Seriös" border="0" /></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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Die derzeit ablaufende Trag&#246;die um Griechenland ist der krampfhafte Versuch der europ&#228;ischen Politik, die eklatanten Konstruktionsfehler der Gemeinschaftsw&#228;hrung zu kaschieren und auf ein Wunder zu hoffen, das selbstheilende Wirkung entfaltet. Das Kernproblem liegt darin, dass Politiker ihre politischen Ziele und Vorstellungen meist losgel&#246;st von den volkswirtschaftlichen oder betriebswirtschaftlichen Realit&#228;ten verfolgen. Die Aufnahme Griechenlands in den Euro ist daf&#252;r ein gutes oder sollten wir besser sagen, ein schlechtes Beispiel.
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<strong>Finanzm&#228;rkte nehmen Schuldenschnitt Griechenlands vorweg</strong>
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Nicht nur Br&#252;ssel hat aus politischen Kalk&#252;l das manipulierte Zahlenwerk der Griechen zum Aufnahmezeitpunkt f&#252;r bare M&#252;nze genommen. Viel schlimmer noch: Man hat fast 10 Jahre lang das Ausma&#223; der griechischen Misswirtschaft nicht verstanden und daher auch in keinster Weise versucht, dies zu korrigieren. Die Missst&#228;nde im griechischen Staatsapparat und im &#246;ffentlichen Sektor sind derart haarstr&#228;ubend, dass man sie nicht &#252;bersehen h&#228;tte k&#246;nnen, h&#228;tte man sich nur ansatzweise daf&#252;r interessiert. Doch selbst zwei Jahre nach dem griechischen Offenbarungseid hat man immer noch das Gef&#252;hl, dass es der Politik in Berlin und Paris nicht um eine L&#246;sung des griechischen Wirtschaftsproblems geht, sondern eigentlich nur um die Aufrechterhaltung der Zinszahlungen, um Schaden von den eigenen Banken abzuwenden und gegebene Garantieerkl&#228;rungen nicht schlagend werden zu lassen. Nur so ist es zu erkl&#228;ren, dass man ernsthaft meint, mit einem neuen Sparpaket - das die griechische Wirtschaft endg&#252;ltig in die tiefe Rezession st&#252;rzen wird - und v&#246;llig illusorischen Erwartungen an Privatisierungserl&#246;se das Problem in den Griff zu kriegen. Griechenland wird unter der Gesamtlast der Schulden und des Schuldendienstes schlie&#223;lich zusammenbrechen und in den n&#228;chsten 24 Monaten wird es genau den gro&#223;en Schuldenschnitt geben, den man jetzt mit allen m&#246;glichen Tricks verhindern will. Dass die Finanzm&#228;rkte selbst nach der Zustimmung des griechischen Parlaments zum Sparpaket das so sehen, kann man an den unver&#228;ndert hohen Zinsen auf griechische Staatsanleihen sehen. Mit 30% f&#252;r zwei Jahre Laufzeit und &#252;ber 15% f&#252;r zw&#246;lf Jahre antizipiert der Markt weiterhin einen Schuldenschnitt von mindestens 50%. Wahrscheinlich ist es aber notwendig, den Griechen sogar bis zu 80% der aktuellen Staatschulden zu erlassen, um ihnen einen Neustart mit Erfolgschance zu erm&#246;glichen. Und selbst dann ist nicht sicher, ob sie diese Chance innerhalb des Euros &#252;berhaupt nutzen k&#246;nnen. So schlecht ist die griechische Volkswirtschaft in Punkto Gesch&#228;ftsmodell und Wirtschaftsstruktur heute aufgestellt. Zum Schuldenerlass w&#228;ren wahrscheinlich noch kr&#228;ftige Investitionsf&#246;rderungen erforderlich, um den Umbau in den n&#228;chsten zehn Jahren zu st&#252;tzen.
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<strong>Gefahr durch Risiko 2-L&#228;nder</strong>
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Das Beispiel Griechenland beschreibt aber auch eine Kategorie von Staaten, die derzeit am weltweiten Anleihemarkt zu unterscheiden sind. Kategorie 3 sind n&#228;mlich jene Staaten, die schwaches Wirtschaftswachstum und gleichzeitig au&#223;er Kontrolle geratene Staatsverschuldung haben. Die Finanzm&#228;rkte haben das Vertrauen in die R&#252;ckzahlungsf&#228;higkeit dieser Kategorie 3 L&#228;nder verloren und verlangen daher exorbitante Zinsen. Dazu geh&#246;ren neben Griechenland auch Portugal, Irland, Spanien und eine Reihe osteurop&#228;ischer Staaten, aber auch L&#228;nder wie Dubai. Allen ist gemeinsam, dass sie keine funktionierenden Gesch&#228;ftsmodelle haben und daher am Tropf der EU, des IWF oder reicher Nachbarn h&#228;ngen. Kategorie 1 sind jene L&#228;nder, die starkes Wachstum haben, relativ geringe Staatsverschuldung und Zinsen, die im Einklang mit Konjunkturverlauf und Inflationsraten stehen. Dazu geh&#246;ren z. B. die BRIC-L&#228;nder, Australien, Kanada und derzeit auch noch Deutschland sowie einige europ&#228;ische Kernl&#228;nder. Problematischer sieht es bei Kategorie 2 aus: das sind jene L&#228;nder, die sehr hohe, bzw. stark steigende Staatsverschuldung haben, relativ geringes Wachstum, aber aus unterschiedlichsten Gr&#252;nden derzeit noch das Vertrauen der Finanzm&#228;rkte genie&#223;en. Im hochverschuldeten Japan ist es die bisher noch standhafte F&#228;higkeit, das enorme Defizit &#252;ber japanische private Spargelder zu finanzieren. In den USA ist es der noch bestehende Status als Reservew&#228;hrung Nummer 1, der die Gl&#228;ubiger vorerst ruhig bleiben l&#228;sst. In England sind es die langen Laufzeiten der ausstehenden Staatsanleihen die den Druck noch ertr&#228;glich machen. In Italien ist es &#228;hnlich wie in Japan das hohe inl&#228;ndische Sparaufkommen und in Frankreich der Status als zweitgr&#246;&#223;ter Markt der EU, der vorerst Herrn Sarkozy noch im bequemen Windschatten von Frau Merkel fahren l&#228;sst, obwohl die Fundamentaldaten in Frankreich bei Weitem schlechter sind als in Deutschland. Das Riskante an der Situation ist, dass einige gro&#223;e Kategorie 2-L&#228;nder in den n&#228;chsten Jahren Gefahr laufen, das Vertrauen der Finanzm&#228;rkte zu verlieren und pl&#246;tzlich mit h&#246;heren Zinsen, sprich Risikoaufschl&#228;gen, bedacht werden. Diese h&#246;heren Zinsen w&#252;rden aber bei diesen L&#228;ndern schnell zum Kollaps f&#252;hren.
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Und selbst die Kategorie 1-L&#228;nder m&#252;ssen wachsam sein. Macht Deutschland &#252;ber Garantieerkl&#228;rungen und eine schleichende Etablierung einer Transferunion die Probleme der Kategorie 3-L&#228;nder pl&#246;tzlich zu ihren eigenen, so wird der Finanzmarkt darauf mit h&#246;heren Zinsen reagieren. Und die Kategorie 1-L&#228;nder m&#252;ssen wachsam sein, dass die Kategorie 2-L&#228;nder nicht den Druck erh&#246;hen, &#252;ber Inflationierung ihr Verschuldungsproblem zu l&#246;sen. Die USA haben diesen Weg bereits eingeschlagen und auch England driftet in diese Richtung. Auch aus dieser Ecke ist zuk&#252;nftig mit Aufw&#228;rtsdruck bei den Zinsen zu rechnen.
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Auf Nummer sicher gehen und Baugeldzinsen langfristig fixieren
Baufinanzierungskunden empfehlen wir daher weiterhin, die noch immer g&#252;nstigen Zinsen &#252;ber langfristige Zeitr&#228;ume abzuschlie&#223;en und auch bei Anschlussfinanzierungen auf Kalkulationssicherheit zu setzen.
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Robert Haselsteiner ist einer der Gr&#252;nder der Interhyp AG. Vor dem Start mit Interhyp im Jahr 1999 war er mehr als 10 Jahre bei den Investmentbanken Salomon Brothers und Goldman Sachs in den Bereichen Kapitalmarkt und Zinsprodukte t&#228;tig.
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Impressum: Interhyp AG | Parkstadt Schwabing | Marcel-Breuer-Stra&#223;e 18 | 80807 M&#252;nchen | www.interhyp.de
HRB 125915 | Amtsgericht M&#252;nchen | Vorstand: Michiel Goris (Vorsitzender), Mirjam Mohr, Benjamin Papo, J&#246;rg Utecht
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Lars Kramer
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Tel.: 089 / 20 30 70 | E-Mail: info@interhyp.de 
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Der obige Text spiegelt die aktuelle Meinung des Autors zum Ver&#246;ffentlichungszeitpunkt wieder. Die k&#252;nftigen Entwicklungen k&#246;nnen von den ge&#228;u&#223;erten Aussagen und Prognosen abweichen. Die bereitgestellten Informationen ersetzen keine individuelle Beratung. Interhyp &#252;bernimmt keine Garantie f&#252;r die Vollst&#228;ndigkeit, Richtigkeit und Aktualit&#228;t der versandten Informationen und Angebote. Die Interhyp ist f&#252;r die Inhalte einer Seite, auf die in dieser E-Mail direkt oder indirekt per Hyperlink verwiesen wird, nicht verantwortlich.
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		<title>Zwischentief bei den Zinsen jetzt nutzen</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 14:03:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Optimal - Finanzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zinskommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Anschlussfinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierungsrechner]]></category>
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		<description><![CDATA[In den vergangenen sechs Wochen ist es zu einer bemerkenswerten Kurserholung am amerikanischen und deutschen Anleihemarkt gekommen. Dies hat auch die Zinsen f&#252;r Baugeld in Deutschland wieder um rund 40 Renditestellen verg&#252;nstigt. Die Nachfrage nach Staatsanleihen dieser beider L&#228;nder hat mehrere Gr&#252;nde: In den USA hat eine Reihe von schlechten Konjunkturdaten das Vertrauen in einen [...]<p><a href="http://heimarbeit-serioes.info/" target="_blank" title="Heimarbeit Seriös"><img src="http://besuchermagnet.info/bannerrotator" title="Heimarbeit Seriös" alt="Heimarbeit Seriös" border="0" /></a></p>]]></description>
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In den vergangenen sechs Wochen ist es zu einer bemerkenswerten Kurserholung am amerikanischen und deutschen Anleihemarkt gekommen. Dies hat auch die Zinsen f&#252;r Baugeld in Deutschland wieder um rund 40 Renditestellen verg&#252;nstigt. Die Nachfrage nach Staatsanleihen dieser beider L&#228;nder hat mehrere Gr&#252;nde: In den USA hat eine Reihe von schlechten Konjunkturdaten das Vertrauen in einen nachhaltigen Aufschwung ersch&#252;ttert und gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit einer raschen Leitzinserh&#246;hung durch die Notenbank gesenkt. Es sieht also doch so aus, als ob uns die Phase historisch tiefer Kurzfristzinsen in den USA erhalten bleibt. 
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Das st&#252;tzt zumindest kurzfristig auch die Nachfrage nach l&#228;ngerfristigen Anleihen, da Gelder vom Aktienmarkt in den scheinbar sicheren US-Treasury-Markt umgeschichtet werden. Da US-Staatsanleihen f&#252;r viele &#220;berschussl&#228;nder wie China, Brasilien oder Singapur die Hauptanlageform f&#252;r ihre W&#228;hrungsreserven sind, steigt die Nachfrage immer dann, wenn andere Alternativen noch risikobehafteter erscheinen. Da die ausweglose Situation Griechenlands zu vielen Fragezeichen zur der Zukunft des Euroraums f&#252;hrt, schrecken diese L&#228;nder derzeit auch vor Erh&#246;hungen der Euro-Quote ihrer Reserven zu Lasten der Dollar-Quote zur&#252;ck – auch wenn sie das grunds&#228;tzlich gerne ver&#228;ndern w&#252;rden. Innerhalb des Euroraums konzentriert sich die Nachfrage ganz klar auf deutsche Bundesanleihen, was wiederum zu fallenden Zinsen in Deutschland f&#252;hrt. Es ist also vor allem das bekannte Muster der Flucht in die Qualit&#228;t, das in den vergangenen Wochen die Zinsen nach unten bewegt hat. Leider ist das nur eine kurze Phase des Aufatmens. Die zugrundeliegenden Probleme sind gro&#223; und die Wurzeln liegen tief.
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<strong>Keine Entwarnung aus den USA</strong>
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Der Immobilienmarkt in den USA zeigt weiterhin keine Anzeichen von Stabilisierung, immer noch sinken die Preise und die Schuldenprobleme der Konsumenten werden nicht geringer. Das dr&#252;ckt auf die Konsumnachfrage und l&#228;sst kein echtes Wachstum aufkommen. Die riesigen Konjunkturpakete des Staates verpuffen und hinterlassen wenig mehr als einen Staatsschuldenberg, der relativ gesehen die USA bald in griechische Dimensionen hieven wird, wenn es nicht zu dramatischen Sparma&#223;nahmen kommt – was wiederum das Wachstum weiter beschneiden wird. Da in den USA sowohl der Staat als auch die privaten Haushalte hoch verschuldet sind, versucht die US-Notenbank derzeit, durch ihre praktische Null-Zins-Politik Entlastung zu schaffen, indem sie die Kapitalmarktzinsen nach unten manipuliert. Das macht sie sowohl durch einen tiefen Leitzins als auch durch Aufk&#228;ufe von Staatsanleihen am Markt. Weil der Staat f&#252;r seine Schulden nur ganz geringe Zinsen zahlt, die inzwischen unter der Inflationsrate liegen, werden die Halter und K&#228;ufer dieser Anleihen um ihren realen Ertrag gebracht. W&#228;hrenddessen gewinnt der Staat Zeit und h&#228;lt seine Zinslast unter Kontrolle. Das wirkt wie eine Art Steuer. Man kann auch sagen, dass China, Japan und andere Gro&#223;investoren in US-Staatsanleihen die USA derzeit subventionieren. Wie lange sie das noch tun werden, ist allerdings eine berechtigte Frage. Wenn das Vertrauen zum Beispiel im Zuge der aktuellen Diskussion der Rating-Agenturen &#252;ber eine Herabstufung der Schuldnerqualit&#228;t der USA nachhaltig sinkt, dann k&#246;nnte die Risikopr&#228;mie auch f&#252;r die USA kr&#228;ftig nach oben schnellen. Ein Zinsschock, der dann nat&#252;rlich auch Auswirkungen auf alle anderen Anleihem&#228;rkte weltweit h&#228;tte, w&#228;re die Folge.
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<strong>Druck auf Zinsentwicklung bleibt bestehen</strong>
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Doch auch die Flucht in die Qualit&#228;t deutscher Bundesanleihen k&#246;nnte von nur kurzer Dauer sein. Schlie&#223;lich ist schon heute Deutschland der Zahlmeister der EU und diese Rolle wird sich bei einer Fortsetzung des bisherigen prek&#228;ren Umgangs mit der Schuldenkrise einiger Eurol&#228;nder noch weiter verfestigen. Der Widerstand von Kanzlerin Angela Merkel gegen die Etablierung einer Transferunion nach Wunsch einer Reihe der anderen Mitgliedsl&#228;nder ist schwach und auch die Gefahr einer „Verpolitisierung“ der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB) unter neuer F&#252;hrung ist durchaus gegeben. Dabei darf nicht vergessen werden, dass selbst Deutschland in 2010 bei ph&#228;nomenalen 3% Wirtschaftswachstum 45 Mrd. Euro Neuschulden gemacht hat. Einzelne Bundesl&#228;nder, St&#228;dte und Gemeinden h&#228;ngen heute schon am innerdeutschen Transfertopf so wie Griechenland an den Rettungspaketen, ohne dass nachhaltige Reformen zu einer Verbesserung der Situation f&#252;hren w&#252;rden. Wie stark sind also die angeblich starken Eurol&#228;nder wirklich, wenn es um Staatsverschuldung und Schuldenabbau geht? Auch f&#252;r Deutschland, dem ultimativen Euroland-Schuldner, besteht also die Gefahr, dass h&#246;here Risikopr&#228;mien gefordert werden, wenn neue Schulden finanziert werden sollen. Und nat&#252;rlich f&#252;hrt auch in Deutschland die Tiefzinspolitik der EZB inzwischen zu einer Verzinsung der Bundesanleihen, die bei Ber&#252;cksichtigung der Abschlagsteuer zu weniger Ertrag f&#252;hrt, als die Inflation ausmacht. Eine versteckte Steuer also f&#252;r Sparer.
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Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass Baufinanzierungskunden die aktuelle Phase sinkender Zinsen auf jeden Fall nutzen sollten. Sie k&#246;nnen sich neben dem Staat derzeit auf die Gewinnerseite stellen, w&#228;hrend die Sparer kein leichtes Leben haben. Die Gefahr, dass bei weiter ausufernden Staatsschulden die Anleihem&#228;rkte in den n&#228;chsten Jahren in massive St&#252;rme geraten, steigt kontinuierlich. Daher sollten auch alle potentiellen Anschlussfinanzierer die Gunst der Stunde nutzen und f&#252;r Kalkulationssicherheit auf lange Frist sorgen.
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<strong>Kostenloses Darlehensangebot (Finanzierung)</strong>
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Helvetica;">Individuellen <a href="http://www.interhyp.de/Zinsrechner" target="_blank" style="color: #f0732d; text-decoration: none;">Hypothekenzins</a> berechnen, ein Service von Interhyp.</span>   
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Der obige Text spiegelt die aktuelle Meinung des Autors zum Ver&#246;ffentlichungszeitpunkt wieder. Die k&#252;nftigen Entwicklungen k&#246;nnen von den ge&#228;u&#223;erten Aussagen und Prognosen abweichen. Die bereitgestellten Informationen ersetzen keine individuelle Beratung. Interhyp &#252;bernimmt keine Garantie f&#252;r die Vollst&#228;ndigkeit, Richtigkeit und Aktualit&#228;t der versandten Informationen und Angebote. Die Interhyp ist f&#252;r die Inhalte einer Seite, auf die in dieser E-Mail direkt oder indirekt per Hyperlink verwiesen wird, nicht verantwortlich.
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		<title>EZB bekommt kalte F&#252;&#223;e</title>
		<link>http://www.optimal-finanzen.de/ezb-bekommt-kalte-fuesse.html</link>
		<comments>http://www.optimal-finanzen.de/ezb-bekommt-kalte-fuesse.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 May 2011 07:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Optimal - Finanzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zinskommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Anschlussfinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobillienkredit]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum hatten sich die M&#228;rkte auf eine Phase steigender Leitzinsen in Euroland eingestellt, &#252;berrascht Trichet, Chef der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB), schon wieder. Mit der gestrigen Entscheidung, den Leitzinssatz, der Anfang April um 0,25% auf 1,25% angehoben worden war, unver&#228;ndert zu lassen, hat Trichet eine Reihe von Fragezeichen hinterlassen. Die Aussagen von Trichet im Rahmen der [...]<p><a href="http://heimarbeit-serioes.info/" target="_blank" title="Heimarbeit Seriös"><img src="http://besuchermagnet.info/bannerrotator" title="Heimarbeit Seriös" alt="Heimarbeit Seriös" border="0" /></a></p>]]></description>
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Kaum hatten sich die M&#228;rkte auf eine Phase steigender Leitzinsen in Euroland eingestellt, &#252;berrascht Trichet, Chef der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB), schon wieder. Mit der gestrigen Entscheidung, den Leitzinssatz, der Anfang April um 0,25% auf 1,25% angehoben worden war, unver&#228;ndert zu lassen, hat Trichet eine Reihe von Fragezeichen hinterlassen. Die Aussagen von Trichet im Rahmen der Pressekonferenz deuten sogar darauf hin, dass erst wieder im Juli eine weitere Zinsanhebung folgen k&#246;nnte - oder auch nicht. W&#228;hrend also die Inflationsdaten in Euroland genauso wie in den meisten anderen wichtigen W&#228;hrungsr&#228;umen eindeutig &#252;ber den von der EZB postulierten Zielwerten liegen, stoppt die Notenbank den gerade eingeschlagenen Weg noch bevor sie richtig angefangen hat. Sieht so eine glaubw&#252;rdige Stabilit&#228;tspolitik aus? Die meisten Marktbeobachter hatten erwartet, dass die EZB ihr Mandat nutzen w&#252;rde, um relativ rasch den Leitzins von dem Krisenniveau von 1% auf eine neutrale Gr&#246;&#223;e von 2-2,5% zu bewegen.
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<strong>Abwartende EZB-Haltung schafft Raum f&#252;r Spekulationen</strong>
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Die derzeit h&#246;heren Inflationsraten w&#228;ren besonders gegen&#252;ber der Politik ein gutes Argument gewesen, die Leitzinsen schnell anzuheben und damit auch ein klares Zeichen zu setzen, dass man es mit dem Management von Inflationserwartungen ernst meint. Nat&#252;rlich h&#228;tte ein solcher Schritt auch den Euro gegen den Dollar weiter steigen lassen und damit einerseits Importe verbilligt, Exportchancen aber geschw&#228;cht. Aber genau darum geht es eben: Sorgt sich die EZB um Preisstabilit&#228;t oder beginnt sie schrittweise mehr als Handlanger der Politik im Management des Wirtschaftswachstums zu agieren? Warum hat die EZB der Mut verlassen? Ist es die Furcht vor einem neuerlichen R&#252;ckfall der USA in die Rezession nach den zuletzt entt&#228;uschenden Konjunkturzahlen und den eventuellen Auswirkungen auf Euroland? 
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Ist es die Bef&#252;rchtung, dass die Budgetkonsolidierungsma&#223;nahmen in den Euro-Mitgliedsl&#228;ndern in den n&#228;chsten Quartalen das Wachstum st&#228;rker einbremsen werden als derzeit erwartet - und dass daher eine Serie von Zinserh&#246;hungen den Bremseffekt verst&#228;rken w&#252;rde? Ist es vielleicht die Sorge, dass die angeschlagenen Banken von rasch steigenden kurzfristigen Zinsen in ihrer Gesundung gef&#228;hrdet w&#252;rden? Oder ist bei allem &#246;ffentlichen Gerede &#252;ber Inflation in den K&#246;pfen der Notenbanker immer noch die Angst vor Deflation vorhanden? Die vorschnellen Zinserh&#246;hungen in Japan Anfang des letzten Jahrzehnts, die immer wieder zur&#252;ckgenommen werden mussten, weil die Wirtschaft in die n&#228;chste Rezession rutschte, k&#246;nnten ihnen als Warnung gelten.
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Tatsache ist: Eine Notenbank, die der Geldwertstabilit&#228;t verpflichtet ist, ein Inflationsziel von unter 2,0% hat und die Inflationsrate am Beginn einer Wirtschaftserholung auf 3% zusteuern sieht, kann - bei gleichzeitiger massiver Liquidit&#228;tsversorgung des Bankensektors - nicht ernsthaft einen Leitzins von 1,25% f&#252;r richtig halten. Es sei denn, sie sieht die n&#228;chste Konjunkturabschw&#228;chung schon um die Ecke kommen oder nimmt trotz &#246;ffentlicher Warnungen die Inflationsgefahr in der internen Diskussion nicht ernst. Die dritte Variante, dass die EZB zwar gerne die Zinsen anheben m&#246;chte, der politische Einfluss aber inzwischen so stark ist, dass man viel langsamer vorgeht als gewollt, ist trotz der personellen Rochaden in der Bundesbank und der offensichtlichen Machtspiele im Poker um die Neubesetzung der EZB-F&#252;hrung als unwahrscheinlich einzusch&#228;tzen. Aber nat&#252;rlich werden der von Kanzlerin Merkel besetzte neue Bundesbank-Pr&#228;sident Weidmann und der von Sarkozy und den S&#252;dl&#228;ndern designierte EZB-Pr&#228;sident Draghi beweisen m&#252;ssen, ob sie in diesen schwierigen Phasen dem Einfluss ihrer Ziehm&#252;tter und Ziehv&#228;ter widerstehen k&#246;nnen. Die EZB ist schon heute die letzte Bastion unter den gro&#223;en Notenbanken. Nicht wenige Politiker in Europa arbeiten daran, sie zu Fall zu bringen und die Geldpolitik in den Dienst ihrer schlechten Wirtschafts- und Finanzpolitik zu stellen.
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<strong>Leicht r&#252;ckl&#228;ufige Baugeldzinsen nutzen</strong>
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F&#252;r die Zinsentwicklung am Anleihemarkt und damit auch f&#252;r die Hypothekenzinsen bedeutet das Stillhalten der EZB vorerst eine Stabilisierung nach vielen Monaten steigender Zinsen. Die aktuell leicht r&#252;ckl&#228;ufigen Zinsen sind aus unserer Sicht aber eine technische Korrektur in einem Aufw&#228;rtstrend und keine Trend&#228;nderung. Wir sehen nach einigen Wochen die Gefahr, dass die alten Bef&#252;rchtungen in Bezug auf steigende Inflationsraten wieder in den Vordergrund treten werden und damit die Gefahr h&#246;herer Langfristzinsen erneut zunehmen wird. F&#252;r die n&#228;chsten Wochen gilt es, die g&#252;nstigeren Konditionen zu nutzen und gerade mit l&#228;ngeren Laufzeiten f&#252;r Kalkulationssicherheit zu sorgen. 
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		</item>
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		<title>Inflation bleibt das Thema</title>
		<link>http://www.optimal-finanzen.de/inflation-bleibt-das-thema.html</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 06:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Optimal - Finanzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zinskommentar]]></category>
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		<description><![CDATA[Inflation bleibt das Thema Zinskommentar 01.04.2011.... Das Erdbeben und die Tsunami-Katastrophe in Japan haben die Zins- und Aktienm&#228;rkte nur kurz beeinflusst. F&#252;r wenige Tage haben die Anleger dar&#252;ber nachgedacht, ob diese verheerende Naturkatastrophe die Weltkonjunktur abk&#252;hlen wird. Kurzfristig weniger Konsum aus Japan und gelegentliche Unterbrechungen von Zulieferketten sind zwar zu erwarten und haben in einer [...]<p><a href="http://heimarbeit-serioes.info/" target="_blank" title="Heimarbeit Seriös"><img src="http://besuchermagnet.info/bannerrotator" title="Heimarbeit Seriös" alt="Heimarbeit Seriös" border="0" /></a></p>]]></description>
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<strong>Inflation bleibt das Thema<br /> Zinskommentar 01.04.2011....</strong></a>
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Das Erdbeben und die Tsunami-Katastrophe in Japan haben die Zins- und Aktienm&#228;rkte nur kurz beeinflusst. F&#252;r wenige Tage haben die Anleger dar&#252;ber nachgedacht, ob diese verheerende Naturkatastrophe die Weltkonjunktur abk&#252;hlen wird. Kurzfristig weniger Konsum aus Japan und gelegentliche Unterbrechungen von Zulieferketten sind zwar zu erwarten und haben in einer ersten kurzen Reaktion Aktienkurse fallen lassen. Auch deutsche Staatsanleihen haben als Hort der Sicherheit einige Tage profitiert. Doch inzwischen sind an den Finanzm&#228;rkten die alten Themen wieder in den Vordergrund getreten. Diese sind Wachstumsdynamik in den BRIC-L&#228;ndern, die Verschuldungskrise einzelner Eurostaaten und der Niedergang der amerikanischen Wirtschaftsmacht. Alle drei Themen sind miteinander verkn&#252;pft und alle drei leisten ihren Beitrag zu einer berechtigten Sorge vor zuk&#252;nftig h&#246;heren Inflationsraten weltweit. Auch den Notenbanken, die als W&#228;chter &#252;ber die Geldwertstabilit&#228;t eine besondere Verantwortung tragen, wird diese Sorge immer st&#228;rker bewusst und damit aber auch das Dilemma, in dem sie inzwischen stecken und das t&#228;glich gr&#246;&#223;er wird.
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Enormes Wachstum der BRIC-L&#228;nder treibt Inflation
Die BRIC-L&#228;nder, vor allem China, Indien und Brasilien, wachsen unaufhaltsam mit enormen Tempo und das nicht mehr nur &#252;ber Exporte in die sogenannte „Alte Welt“, sondern immer mehr durch inl&#228;ndische Investitionen und Konsum sowie durch ihren Handel mit anderen Schwellenl&#228;ndern. Die dabei entstandene Nachfrage nach Rohstoffen und Energietr&#228;gern treibt die Preise am Weltmarkt und setzt damit auch die Konsumenten in der Alten Welt unter Druck. Die enorme Nachfrage nach Nahrungsmitteln in den Schwellenl&#228;ndern treibt aber auch dort die Inflationsraten, da die Warenk&#246;rbe in diesen L&#228;ndern viel st&#228;rker als bei uns von Grundnahrungsmitteln dominiert werden. Ein Trend, der auch die n&#228;chsten Jahre anhalten wird. Die Zeit, als billige Importe aus den Schwellenl&#228;ndern disinflation&#228;r auf die Alte Welt gewirkt haben, ist vorbei. Diese Staaten sind inzwischen selbst eine Quelle der Inflation geworden.
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Schuldenkrise einzelner EU-Staaten und der USA
Nun zur europ&#228;ischen Schuldenkrise: Die vergangenen Wochen haben zwar zu einer Entspannung in Spanien gef&#252;hrt, da offensichtlich viele Marktteilnehmer vorerst einmal der spanischen Regierung und den eingeleiteten Konsolidierungsma&#223;nahmen eine Galgenfrist gesetzt haben. Daf&#252;r hat sich jedoch die Situation in Portugal zugespitzt. Die Risikoaufschl&#228;ge f&#252;r portugiesische Staatsanleihen sind historisch hoch und der R&#252;cktritt von Regierungschef Socrates inmitten der EU-Gipfel-Verhandlungen zeigt die Anspannung im Land. Damit wird immer klarer, dass nach Griechenland und Irland der dritte Staat zum Sanierungsfall wird, der nur mit Hilfe der anderen Eurol&#228;nder gel&#246;st werden kann. Die Erh&#246;hung des Euro-Rettungspaketes zeigt auch schon ganz klar die Richtung. Es wird entgegen fr&#252;herer Beteuerungen der deutschen Regierung zu massiven Transferzahlungen kommen. Und die Aussicht auf diese Zahlungen hat auch in den vergangenen Wochen die Zinsen f&#252;r deutsche Staatsanleihen und damit auch f&#252;r Baufinanzierungen in Deutschland weiter steigen lassen. Die Bef&#252;rchtung der Investoren ist, dass die Eurozone zu einem Fass ohne Boden wird und die wenigen verbleibenden starken L&#228;nder die Rechnung bezahlen werden. Eine Verw&#228;sserung der deutschen, holl&#228;ndischen oder &#246;sterreichischen Bonit&#228;t ist daher vorgezeichnet. Da die deutsche Wirtschaft derzeit pr&#228;chtig w&#228;chst, sind h&#246;here Leitzinsen f&#252;r Deutschland l&#228;ngst &#252;berf&#228;llig. Die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) z&#246;gert jedoch, weil sich die meisten anderen Euro-L&#228;nder noch in Rezession oder zumindest schwachem Wachstum befinden. Damit bekommt aber der deutsche Sparer, bei aktuell steigenden Preisen, auf sein Sparkonto weiterhin Minizinsen. Diese fehlende Realverzinsung wirkt wie eine versteckte Steuer. Der verschuldete Staat finanziert sich billig und das Verm&#246;gen des ordentlichen Sparers verliert an Kaufkraft. In diesem Sinne ist die EZB mit ihrer Tiefzinspolitik schon heute ein Handlanger der Politik. Bewegen die Sparer dann ihr Geld noch dazu in l&#228;ngere Laufzeiten, um wenigstens etwas Zinsrendite zu bekommen, werden sie von kr&#228;ftigen Kursverlusten bei Anleihen &#252;berrascht, so wie in den vergangenen sechs Monaten geschehen. Die langlaufenden Zinsen werden n&#228;mlich nicht von der Notenbank festgelegt, sondern bilden sich nach Angebot und Nachfrage am Staatsanleihemarkt. Steigende Verschuldung der Staaten bedeutet mehr Angebot – Vertrauensverlust der Anleger in die nachhaltige F&#228;higkeit der Schuldenr&#252;ckzahlung bedeutet geringere Nachfrage bzw. h&#246;here Risikopr&#228;mien, die verlangt werden. Ein Teufelskreis.
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Genau in diesem Teufelskreis befinden sich auch die USA, die durch ihre Marktgr&#246;&#223;e immer noch das bestimmende Element f&#252;r die Tendenz an den Kapitalm&#228;rkten sind. Ein schier unbeherrschbares Staatsdefizit, das bei Ber&#252;cksichtigung der Kosten f&#252;r das Sozial- und Gesundheitssystem heute schon das Defizit der bankrotten Griechen &#252;bersteigt. Ein kaputter Immobilienmarkt, dessen Erholung noch weitere zehn Jahre dauern wird – wenn man als Beispiele die Entwicklung in Japans in den 90er Jahren und in Deutschland nach dem Zusammenbruch des Ostimmobilienmarktes nimmt. Eine viel zu stark vom kreditfinanzierten privaten Konsum abh&#228;ngige Volkswirtschaft, die mit dem Einbruch des Immobilienmarktes den Goldesel verloren hat, der die Dukaten ausspuckt. Die Hoffnung der amerikanischen Regierung, aus dem Schuldendilemma einfach „herauszuwachsen“ (&#252;brigens ein Konzept, dem die meisten europ&#228;ischen Politiker inklusive Frau Merkel auch noch immer vertrauen), wird sich als Trugschluss erweisen. 
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Es ist daher nicht &#252;berraschend, dass die US-Notenbank schon seit zwei Jahren der gr&#246;&#223;te K&#228;ufer der Anleihen des eigenen Landes ist. Weil sonst niemand mehr vertraut und kauft. Sie drucken Geld. Ein Rezept, das in der Geschichte nie gut ausgegangen ist, sobald genug Leute das Spiel durchschaut und die Dollarnoten von dieser Notenbank nicht mehr als werthaltig erachtet haben. Bill Gross, der Gr&#252;nder von PIMCO, der weltgr&#246;&#223;ten Investmentgesellschaft f&#252;r Anleihen, bezeichnet dieses Vorgehen als das gr&#246;&#223;te Schneeballsystem der Geschichte. Ein staatliches Schneeballsystem wohlgemerkt. Die Wahrheit ist einfach: Die Amerikaner haben in den beiden letzten Generationen bereits das Geld der derzeitigen und der n&#228;chsten verkonsumiert und massiv &#252;ber ihre Verh&#228;ltnisse gelebt – Konsumentenkredite, Autokredite, Hypotheken und Kreditkarten sei Dank. Jetzt hei&#223;t es, entweder den G&#252;rtel enger schnallen oder die konservativen Zeitgenossen, die gespart haben, durch negative Realzinsen und hohe Inflation um ihr Geld bringen und damit den Staat entschulden. Oder wie das derzeit f&#252;r Griechenland l&#228;uft: Die sparsamen Onkel und Tanten im Norden bezahlen lassen.
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Baugeldzinsen zeigen nach oben
In der Schlussfolgerung hei&#223;t das, dass wir weiter mit steigenden Zinsen rechnen. Sowohl die Vorgaben aus den USA als auch die steigenden Inflationserwartungen in Deutschland selbst werden die langfristigen Zinsen weiter nach oben treiben. F&#252;r Finanzierungskunden empfehlen wir daher rasches Handeln und die Fixierung ihrer Konditionen auf m&#246;glichst lange Laufzeiten.
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Der obige Text spiegelt die aktuelle Meinung des Autors zum Ver&#246;ffentlichungszeitpunkt wieder. Die k&#252;nftigen Entwicklungen k&#246;nnen von den ge&#228;u&#223;erten Aussagen und Prognosen abweichen. Die bereitgestellten Informationen ersetzen keine individuelle Beratung. Interhyp &#252;bernimmt keine Garantie f&#252;r die Vollst&#228;ndigkeit, Richtigkeit und Aktualit&#228;t der versandten Informationen und Angebote. Die Interhyp ist f&#252;r die Inhalte einer Seite, auf die in dieser E-Mail direkt oder indirekt per Hyperlink verwiesen wird, nicht verantwortlich.
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Ihr Zinsexperte bei Interhyp
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Der Interhyp-Zinsexperte Robert Haselsteiner analysiert f&#252;r Sie jeden Monat das Geschehen an den internationalen und deutschen Kapitalm&#228;rkten und erkl&#228;rt dessen Auswirkungen auf die deutschen Baugeld-Konditionen.
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Robert Haselsteiner ist einer der Gr&#252;nder der Interhyp AG. Vor dem Start mit Interhyp im Jahr 1999 war er mehr als 10 Jahre bei den Investmentbanken Salomon Brothers und Goldman Sachs in den Bereichen Kapitalmarkt und Zinsprodukte t&#228;tig. 
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		<title>Wirbel am Zinsmarkt</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 08:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Optimal - Finanzen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Trichet sorgt f&#252;r Wirbel am Zinsmarkt Zinskommentar 04.03.2011.... Zur &#220;berraschung der Marktteilnehmer hat der Pr&#228;sident der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag nicht nur klar und deutlich vor den Inflationsgefahren im Euroraum gewarnt, sondern auch eine Leitzinserh&#246;hung schon f&#252;r die n&#228;chste Sitzung im April in den Bereich des M&#246;glichen ger&#252;ckt. Damit hat er die Renditen am [...]<p><a href="http://heimarbeit-serioes.info/" target="_blank" title="Heimarbeit Seriös"><img src="http://besuchermagnet.info/bannerrotator" title="Heimarbeit Seriös" alt="Heimarbeit Seriös" border="0" /></a></p>]]></description>
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<strong>Trichet sorgt f&#252;r Wirbel am Zinsmarkt<br /> Zinskommentar 04.03.2011....</strong></a>
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Zur &#220;berraschung der Marktteilnehmer hat der Pr&#228;sident der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag nicht nur klar und deutlich vor den Inflationsgefahren im Euroraum gewarnt, sondern auch eine Leitzinserh&#246;hung schon f&#252;r die n&#228;chste Sitzung im April in den Bereich des M&#246;glichen ger&#252;ckt. Damit hat er die Renditen am Anleihemarkt erst einmal kr&#228;ftig nach oben schnappen lassen, nachdem sich in den Wochen zuvor eher eine Tendenz sinkender Renditen gezeigt hatte. Auf den ersten Blick erscheinen die Aussagen von Herrn Trichet logisch und im Sinne einer stabilit&#228;tsorientierten Geldpolitik der EZB nur konsequent. Fast m&#246;chte man sagen, Herr Trichet wollte damit bewusst zeigen, dass der Abgang von Bundesbankpr&#228;sident Axel Weber, den viele Beobachter ja als klaren Protest gegen eine zuk&#252;nftig politisch opportun agierende Notenbank interpretiert haben, unbegr&#252;ndet ist. Also ein klares Zeichen an die Politik und an die M&#228;rkte, dass die EZB auch in Zukunft unabh&#228;ngig von politischen Einfl&#252;ssen agieren wird. Dazu muss man auch sehen, dass Herr Trichet am Ende seiner Amtszeit steht und nichts mehr zu verlieren hat. Auf jeden Fall m&#246;chte er als erfolgreicher und konsequenter Notenbanker in die Geschichtsb&#252;cher eingehen und nicht als derjenige, der die EZB der Willk&#252;r der Politik ausgeliefert hat. Aber gerade dieser Trichet war es auch, der gegen den Widerstand der Bundesbank und einiger anderer Traditionalisten das Ankaufsprogramm f&#252;r Staatsanleihen gestartet hat und damit den eigentlichen S&#252;ndenfall aus Sicht Vieler verantwortet. Ist der jetzt eingeschlagene scharfe Ton also doch nur eine Ma&#223;nahme, um die eigene Reputation wieder zu verbessern?
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Preissteigerungen bei Energie-, Rohstoff- und Finanzierungskosten
Klar ist, dass die zuletzt stark gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise und die gut laufende Konjunktur in einer Reihe von L&#228;ndern zu Preissteigerungen f&#252;hren. Besonders in den BRIC-L&#228;ndern, die besonders dynamisch wachsen, ist dieser Druck mit Sorge zu erkennen. Eine Hauptursache f&#252;r die Dynamik in diesen L&#228;ndern liegt aber auch in der Dollar-Koppelung ihrer W&#228;hrungen und damit im Import der Null-Zins-Politik der USA. Zinserh&#246;hungen in der Eurozone werden daran nichts &#228;ndern, solange nicht auch die US-Notenbank auf einen restriktiveren Kurs einschwenkt. Davon ist aber vorerst nichts zu sehen. Die jetzige Ank&#252;ndigung treibt vielmehr den Euro gegen&#252;ber dem Dollar und den anderen dollargebundenen W&#228;hrungen nach oben und schw&#228;cht so die europ&#228;ischen Wachstumsaussichten. Dazu kommt, dass der starke Anstieg der Energiepreise auch von der aktuell instabilen Lage in den nordafrikanischen und arabischen L&#228;ndern getrieben wird. Gegen diese Preistreiber k&#246;nnen aber auch h&#246;here Zinsen nichts ausrichten – im Gegenteil, sie erh&#246;hen die Kreditkosten und f&#252;hren zu noch mehr Preisauftrieb. Zu guter Letzt ist zu beachten, dass die Welt und auch Europa derzeit unter einer schweren Schuldenkrise leidet und daher jeder Anstieg der Finanzierungskosten zu einer weiteren Erh&#246;hung der Defizite f&#252;hrt. Zinserh&#246;hungen f&#252;hren somit zu weiteren Spannungen im Eurogebiet, da besonders die schwachen Eurol&#228;nder bereits an der Kippe zu Zahlungsunf&#228;higkeit stehen. Aber auch in den noch als stark geltenden L&#228;ndern ist die Schuldenlage kritisch und schr&#228;nkt bereits jetzt die Handlungsf&#228;higkeit der Regierungen ein. Auch wenn Herr Trichet mit den &#196;u&#223;erungen von gestern den Finanzm&#228;rkten ein Zeichen der Berechenbarkeit und der Stabilit&#228;tsorientierung senden wollte, so muss man sich doch &#252;ber das Timing wundern. Leitzinserh&#246;hungen in Euroland schon im April erscheinen auf jeden Fall zu fr&#252;h zu sein. Die Gefahr besteht, dass man sich von der Konjunkturerholung in Deutschland blenden l&#228;sst und vorschnell auf Bremsman&#246;ver setzt w&#228;hrend der gro&#223;e Rest Europas in einer strukturellen Krise verharrt und durch einen restriktiven Kurs der Notenbank behindert wird. Japan hat in den vergangenen zehn Jahren mehrmals diesen Fehler gemacht und ist damit immer tiefer in die Deflationsspirale geraten.
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Tendenz zu h&#246;heren Zinsen &#252;ber alle Laufzeiten
Ziel von Herrn Trichet ist es sicher auch, durch eine Erh&#246;hung der kurzen Zinsen auch die Inflationserwartungen und damit die Risikoaufschl&#228;ge f&#252;r langlaufende Staatsanleihen zu kontrollieren. Gestern ist ihm das nicht gelungen. Die M&#228;rkte sind eher verunsichert worden, weil davon ausgegangen wird, dass es nicht bei einem Zinsschritt bleibt, wenn Trichet erst mal anf&#228;ngt die Leitzinsen zu erh&#246;hen. Wir gehen davon aus, dass diese Verunsicherung auch die n&#228;chsten Wochen anhalten wird und erwarten recht deutliche Schwankungen am Zinsmarkt mit einer Tendenz zu h&#246;heren Zinsen bei allen Laufzeiten.
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Kunden empfehlen wir daher weiterhin die aktuellen Konditionen zu sichern und nicht auf gr&#246;&#223;ere Zinsr&#252;ckg&#228;nge zu spekulieren. Im langfristigen Vergleich liegen die Baugeldkonditionen immer noch sehr g&#252;nstig und erm&#246;glichen den Einstieg in den Immobilienmarkt zu relativ geringen Finanzierungskosten. 
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