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	<title>Optimal-Finanzen.de &#187; Zinskommentar</title>
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		<title>US-Notenbank weiter in der Pflicht</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 17:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Optimal - Finanzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zinskommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[US-Notenbank weiter in der Pflicht Zinskommentar 23.07.2010.... Nachdem in den vergangenen Wochen immer klarer wurde, dass die US-Wirtschaft keine Wachstumsdynamik findet, hat sich jetzt Notenbank-Chef Ben Bernanke zu Wort gemeldet. Er best&#228;tigte, dass die Gefahr einer erneuten Abschw&#228;chung der Konjunktur besteht und k&#252;ndigte an, dass die US-Notenbank beherzt dagegen vorgehen wird. Da die Leitzinsen bereits [...]]]></description>
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<h3>US-Notenbank weiter in der Pflicht</h3>
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Nachdem in den vergangenen Wochen immer klarer wurde, dass die US-Wirtschaft keine Wachstumsdynamik findet, hat sich jetzt Notenbank-Chef Ben Bernanke zu Wort gemeldet. Er best&#228;tigte, dass die Gefahr einer erneuten Abschw&#228;chung der Konjunktur besteht und k&#252;ndigte an, dass die US-Notenbank beherzt dagegen vorgehen wird. Da die Leitzinsen bereits bei 0,25 Prozent liegen, bleibt au&#223;er guten Worten eigentlich nur noch die M&#246;glichkeit, den Aufkauf von Hypotheken- und Staatsanleihen zu steigern. Das Gelddrucken der Amerikaner wird also intensiviert. Dabei werden wissentlich mittelfristig negative Konsequenzen f&#252;r die Inflationsentwicklung in Kauf genommen. Offensichtlich sieht die US-Notenbank die reale Gefahr einer deflatorischen Entwicklung und m&#246;chte daher um jeden Preis gegensteuern. Damit st&#252;tzt Bernanke weiterhin die Anleihem&#228;rkte. Doch auch die Aktienm&#228;rkte profitieren von der Erwartung k&#252;nftig niedriger Zinsen.
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		<title>Kommt jetzt Bewegung in den Immobilienmarkt?</title>
		<link>http://www.optimal-finanzen.de/kommt-jetzt-bewegung-in-den-immobilienmarkt.html</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 16:49:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Optimal - Finanzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zinskommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommt jetzt Bewegung in den Immobilienmarkt? Zinskommentar 16.07.2010.... Trotz leichter Schwankungen im Wochenverlauf schlie&#223;t der Zinsmarkt praktisch unver&#228;ndert zum vergangenen Freitag. Und trotz schwacher Konjunkturzahlen in den USA und einem im Gegensatz zu den Erwartungen im zweiten Quartal etwas schw&#228;cheren Wirtschaftswachstum in China zeigten sich die Investoren doch risikobereiter. Leichte Kursgewinne an den Aktienm&#228;rkten und [...]]]></description>
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<h3>Kommt jetzt Bewegung in den Immobilienmarkt?</h3>
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Trotz leichter Schwankungen im Wochenverlauf schlie&#223;t der Zinsmarkt praktisch unver&#228;ndert zum vergangenen Freitag. Und trotz schwacher Konjunkturzahlen in den USA und einem im Gegensatz zu den Erwartungen im zweiten Quartal etwas schw&#228;cheren Wirtschaftswachstum in China zeigten sich die Investoren doch risikobereiter. Leichte Kursgewinne an den Aktienm&#228;rkten und eine gute Nachfrage nach h&#246;her verzinsten Anleihen schw&#228;cherer Schuldner waren die Folge. Auch am signifikanten Wertzuwachs des Euro gegen&#252;ber dem US-Dollar ist diese Tendenz zu erkennen. Das hat zu einer recht deutlichen Korrektur des Goldpreises gef&#252;hrt, der von einem H&#246;chststand von 1.040 Euro pro Unze auf jetzt 920 Euro korrigiert hat. Der Euro hat selbst gegen&#252;ber Schweizer Franken und Sterling im Wochenverlauf deutlich gewonnen. Offensichtlich haben viele Investoren zuletzt doch gemerkt, dass der Euro nicht nur aus Griechenland, Portugal und Spanien besteht, sondern auch Globalisierungsgewinner wie Deutschland und Holland enth&#228;lt, die sich zuletzt sehr viel besser schlugen als die USA. Die alte D-Mark w&#228;re daher sicher derzeit &#228;hnlich stark wie der Schweizer Franken. Von den Notenbanken ist vorerst keine Gefahr f&#252;r den Zinsmarkt zu erkennen. Die US-Notenbank hat angesichts einer abflauenden Konjunktur und eines schwachen Arbeitsmarktes keinen Spielraum f&#252;r eine restriktivere Geldpolitik. Die Europ&#228;ische Zentralbank muss weiterhin ihre Zinspolitik nach den schwachen S&#252;dl&#228;ndern ausrichten und die Banken mit billigem Geld versorgen. F&#252;r Deutschland ist das vorerst ein perfektes Umfeld. Hohe Produktivit&#228;t, attraktive Produkte und jetzt zus&#228;tzlich noch Kapitalmarktzinsen, die bezogen auf die deutsche Konjunktursituation eigentlich zu niedrig sind, bieten gute Chancen f&#252;r weiteres Exportwachstum und steigenden Binnenkonsum. Davon k&#246;nnte in den n&#228;chsten Jahren ebenso der Immobilienmarkt stark profitieren. Die tiefsten Finanzierungskonditionen seit 50 Jahren treffen auf erh&#246;hte Kaufkraft und ein zuletzt geringes Angebot an neuen Immobilien. In vielen St&#228;dten liegen die Kaufpreise f&#252;r Bestandsimmobilien noch dazu deutlich unter den heutigen Herstellungskosten. Vor diesem Hintergrund k&#246;nnte nach rund 15 Jahren Flaute wieder Bewegung in den Markt kommen.

Baugeldkunden sollten die aktuell sehr tiefen Zinsen konsequent nutzen und ihre Konditionen mit l&#228;ngeren Laufzeiten absichern. Trotz aller kurzfristigen Schwankungen und der Verlockung noch tieferer Konditionen, gilt weiterhin: Wir empfehlen, zumindest einen gro&#223;en Teil der Finanzierungssumme &#252;ber lange Sollzinsbindungen festzuschreiben und damit f&#252;r Kalkulationssicherheit zu sorgen. Baufinanzierungskunden m&#252;ssen in Zeithorizonten von 20 bis 30 Jahren denken, in denen sie monatliche Zahlungen leisten. Daher sollten sie sich auf keine Spekulation einlassen. Die Zinsen sind derzeit historisch tief und implizieren ein Deflationsumfeld f&#252;r die n&#228;chsten Jahre. Eine Inflationspr&#228;mie ist in den aktuellen Zinss&#228;tzen nicht mehr enthalten. Grunds&#228;tzlich empfehlen wir, bei diesem niedrigen Zinsniveau eine Tilgung von 2 bis 3 Prozent zu w&#228;hlen, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens &#252;berschaubar bleibt. Gefragt sind momentan zum Beispiel sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht &#252;ber eine h&#246;here laufende Tilgung heute schon eine Rate fest, die nach 20 oder 25 Jahren zur vollst&#228;ndigen R&#252;ckzahlung des Darlehens f&#252;hrt. Das Risiko, sp&#228;ter zu deutlich h&#246;heren Zinsen eine Anschlussfinanzierung vornehmen zu m&#252;ssen, wird damit bereits jetzt ausgeschlossen. Die Finanzierungsspezialisten der Interhyp k&#246;nnen auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle L&#246;sung f&#252;r Sie. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.

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		<title>EZB l&#228;sst Leitzinsen unver&#228;ndert</title>
		<link>http://www.optimal-finanzen.de/ezb-laesst-leitzinsen-unveraendert.html</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 18:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Optimal - Finanzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zinskommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie erwartet hat die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) gestern die Leitzinsen f&#252;r den Euroraum unver&#228;ndert bei 1,0% belassen. Damit bleibt die EZB auf ihrem eingeschlagenen Kurs und wir rechnen auch f&#252;r das zweite Halbjahr nicht mit einer Anhebung des Leitzinssatzes. Vor diesem Hintergrund fragen Investoren weiterhin auch lange Zinsbindungen am Anleihemarkt nach, auch wenn die aktuellen [...]]]></description>
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Wie erwartet hat die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) gestern die Leitzinsen f&#252;r den Euroraum unver&#228;ndert bei 1,0% belassen. Damit bleibt die EZB auf ihrem eingeschlagenen Kurs und wir rechnen auch f&#252;r das zweite Halbjahr nicht mit einer Anhebung des Leitzinssatzes. Vor diesem Hintergrund fragen Investoren weiterhin auch lange Zinsbindungen am Anleihemarkt nach, auch wenn die aktuellen Zinsniveaus bereits einen R&#252;ckfall in die Rezession einpreisen. Die Rendite f&#252;r 10-j&#228;hrige Bundesanleihen ist inzwischen auf unter 2,60% gefallen und hat damit ein historisch tiefes Niveau erreicht. Da jedoch in vielen europ&#228;ischen L&#228;ndern der Risikoaufschlag aufgrund der schwachen Konjunkturentwicklung und angespannten Budgetsituation deutlich angestiegen ist, profitieren heute haupts&#228;chlich die alten D-Mark-Block-L&#228;nder Deutschland und Holland von diesen extrem tiefen Zinsen. Das wird die Wettbewerbsf&#228;higkeit dieser L&#228;nder in den n&#228;chsten Jahren noch mehr steigern. De facto profitieren Deutschland und Holland von einem Euro, der viel schw&#228;cher ist, als die alte D-Mark heute sein w&#252;rde. Wo die D-Mark notieren w&#252;rde, kann man am besten am Schweizer Franken ablesen, der in den vergangenen 12 Monaten zu einer Quasi-D-Mark geworden ist und damit eben auch gegen den Euro deutlich an Wert gewonnen hat. Da aber immer mehr Investoren realisieren, dass der Euro nicht nur aus Spanien, Griechenland und Italien besteht, sondern auch Deutschland, Holland, Belgien und &#214;sterreich enth&#228;lt, hat sich die Erholung gegen den US-Dollar auf inzwischen 1,27 fortgesetzt. Darin dr&#252;ckt sich aber auch die zuletzt schw&#228;chere Einsch&#228;tzung der US-Konjunktur aus und wir halten 1,30 als Ziel dieser Korrektur f&#252;r wahrscheinlich. F&#252;r die n&#228;chsten Wochen erwarten wir eine Seitw&#228;rtstendenz bei den Kapitalmarktzinsen in einem relativen engen Korridor zwischen 128,50 und 130,00 Punkten gemessen am Bund-Future. Damit sollten auch die Baugeldkonditionen vorerst stabil bleiben, bevor wir im Herbst mit neuen Spekulationen &#252;ber Leitzinserh&#246;hungen der Notenbanken rechnen.
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		<title>Rezession R&#252;ckfall?</title>
		<link>http://www.optimal-finanzen.de/rezession-rueckfall.html</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 05:56:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Optimal - Finanzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zinskommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Rezession R&#252;ckfall? Steht USA kurz davor? Zinskommentar 02.07.2010.... Nach den neuesten Konjunkturindikatoren dieser Woche hat sich best&#228;tigt, dass die USA der schwache Punkt in der Weltkonjunktur bleiben. Schlechte Zahlen vom Arbeitsmarkt, geringere Konsumnachfrage und Druck auf den Immobilienmarkt erh&#246;hen drei Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise die Gefahr eines neuerlichen R&#252;ckfalls in die Rezession. Die Arbeitslosenquote [...]]]></description>
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<h3>Rezession R&#252;ckfall? Steht USA kurz davor?</h3>
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Nach den neuesten Konjunkturindikatoren dieser Woche hat sich best&#228;tigt, dass die USA der schwache Punkt in der Weltkonjunktur bleiben. Schlechte Zahlen vom Arbeitsmarkt, geringere Konsumnachfrage und Druck auf den Immobilienmarkt erh&#246;hen drei Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise die Gefahr eines neuerlichen R&#252;ckfalls in die Rezession. Die Arbeitslosenquote bleibt hartn&#228;ckig bei 10 Prozent und bremst damit den Konsum deutlich. Das Auslaufen von staatlichen Subventionen f&#252;r den Immobilienerwerb im Mai hat zu einem drastischen Einbruch der Nachfrage gef&#252;hrt und die Neubaut&#228;tigkeit ist so niedrig wie in den 70er Jahren. Damit wird auch f&#252;r die USA immer klarer: Geplatzte Immobilienblasen lassen sich nicht in einigen Jahren bew&#228;ltigen, sondern ziehen sich oft &#252;ber Jahrzehnte. Eine Erfahrung, die Japan seit 20 Jahren begleitet und die auch Deutschland mit dem Einbruch am ostdeutschen Immobilienmarkt nur langsam verarbeiten konnte. Vor diesem Hintergrund wird auch das st&#228;ndige Rufen von Barack Obama nach weiteren Konjunkturprogrammen in Europa und Asien klar. Die USA suchen dringend nach Quellen f&#252;r Wachstum, da sie von einer nachhaltig angeschlagenen Binnennachfrage ausgehen m&#252;ssen. Die B&#246;rsen und der Devisenmarkt haben bereits reagiert. Sowohl die US-B&#246;rse als auch die europ&#228;ischen Marktpl&#228;tze haben im Wochenverlauf deutliche R&#252;ckschl&#228;ge einstecken m&#252;ssen. Der Euro hat mit rund 1,25 gegen den US-Dollar wieder Boden gewonnen und die Nachfrage nach Staatsanleihen als Hort der Sicherheit hat die Zinsen wieder sinken lassen. Dabei sind weiterhin US-Treasuries und deutsche Bundesanleihen am meisten gesucht und das h&#228;lt auch die Konditionen f&#252;r Baugeld auf den historisch tiefen Niveaus. Wir gehen davon aus, dass in den n&#228;chsten Monaten weiterhin eher schwache Signale f&#252;r die US-Konjunktur kommen werden. Der Zinsmarkt preist diese Erwartung bereits ein und solange die Konjunkturzahlen diese Meinung best&#228;tigen, sollte die Nachfrage am Anleihemarkt hoch bleiben. Es w&#252;rde uns auch nicht &#252;berraschen, wenn der schon totgeglaubte Euro pl&#246;tzlich wieder bei 1,30 gegen den Dollar notieren w&#252;rde.
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		<title>Was bringt der Toronto-Gipfel?</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 18:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Optimal - Finanzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zinskommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Was bringt der Toronto-Gipfel? Zinskommentar 25.06.2010.... Schon seit Tagen wirft der am Wochenende in Toronto stattfindende kombinierte G-8 und G-20-Gipfel seinen Schatten auf die Geschehnisse an den Kapitalm&#228;rkten voraus. Dort treffen zwei sehr unterschiedliche Denkmuster aufeinander und es zeichnet sich eine durchaus heftige Diskussion &#252;ber die weitere Bek&#228;mpfung der Finanz- und Wirtschaftskrise ab. W&#228;hrend die [...]]]></description>
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<h3>Was bringt der Toronto-Gipfel?</h3>
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Schon seit Tagen wirft der am Wochenende in Toronto stattfindende kombinierte G-8 und G-20-Gipfel seinen Schatten auf die Geschehnisse an den Kapitalm&#228;rkten voraus. Dort treffen zwei sehr unterschiedliche Denkmuster aufeinander und es zeichnet sich eine durchaus heftige Diskussion &#252;ber die weitere Bek&#228;mpfung der Finanz- und Wirtschaftskrise ab. W&#228;hrend die Europ&#228;er fast durchgehend auf einen Konsolidierungskurs bei den Staatshaushalten umgeschwenkt sind und damit auch niedrigeres Wachstum bewusst riskieren, wollen die Amerikaner die Konjunktur weiter staatlich st&#252;tzen und halten eine Budgetkonsolidierung f&#252;r v&#246;llig verfr&#252;ht. Sie bef&#252;rchten einen R&#252;ckfall in die Rezession und zeigen besonders auf die L&#228;nder mit starken Leistungsbilanz&#252;bersch&#252;ssen, denen sie unkooperatives Handeln vorwerfen. China, in den vergangenen zw&#246;lf Monaten der Hauptadressat dieser Vorw&#252;rfe, hat sich durch die Ank&#252;ndigung einer Aufhebung der Yuan-Dollar-Bindung und einer damit erwarteten schrittweisen Aufwertung des Yuan, noch kurz vor dem Gipfel aus der Schusslinie gebracht. Deutschland steht aber als "Klassensprecher" der EU jetzt im Zentrum der Kritik. Doch auch das amerikafreundliche Gro&#223;britannien ist unter der neuen Regierung Cameron sehr schnell in das Camp der Konsolidierer &#252;bergelaufen. Da die USA mit einer hohen Arbeitslosigkeit und einer extrem hohen privaten Verschuldung unbedingt auf Wirtschaftswachstum angewiesen sind, f&#252;hlt man sich dort alleingelassen. Genauso braucht China Wachstum um jeden Preis und hat mit seinen Konjunkturpaketen in 2009 daf&#252;r gesorgt - auch zum Nutzen der deutschen und europ&#228;ischen Exportindustrie. Deutsche Autobauer sind die prominentesten Profiteure. Damit werden die Ergebnisse des Toronto-Gipfels weiteren Aufschluss geben, ob die Gefahr eines R&#252;ckfalls in die Rezession steigt oder Einigkeit &#252;ber Wachstumsf&#246;rderung erzielt werden kann. Die Zinsm&#228;rkte bef&#252;rchten derzeit den R&#252;ckfall in die Rezession. Das h&#228;lt vorerst die Zinsen im Euroraum f&#252;r lange Laufzeiten tief. Setzen sich die Amerikaner durch, werden aber die Risikoaufschl&#228;ge gerade f&#252;r die langen Laufzeiten rasch steigen. Wir k&#246;nnten durchaus bewegte Wochen an den Zinsm&#228;rkten vor uns haben. 
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		<title>Druck auf den Euro l&#228;sst kurzfristig nach</title>
		<link>http://www.optimal-finanzen.de/druck-auf-den-euro-laesst-kurzfristig-nach.html</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 16:49:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Optimal - Finanzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zinskommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Druck auf den Euro l&#228;sst kurzfristig nach Zinskommentar 18.06.2010.... In der vergangenen Woche ist es sowohl am Devisen- als auch am Zinsmarkt zu einer Atempause gekommen. Fast scheint es so, als ob die Euro-B&#228;ren kurzfristig erm&#252;det sind und einige davon auch Gewinne auf ihren Positionen gegen den US-Dollar mitgenommen h&#228;tten. Gleichzeitig sind auch die Fluchtk&#228;ufer [...]]]></description>
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<h3>Druck auf den Euro l&#228;sst kurzfristig nach</h3>
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In der vergangenen Woche ist es sowohl am Devisen- als auch am Zinsmarkt zu einer Atempause gekommen. Fast scheint es so, als ob die Euro-B&#228;ren kurzfristig erm&#252;det sind und einige davon auch Gewinne auf ihren Positionen gegen den US-Dollar mitgenommen h&#228;tten. Gleichzeitig sind auch die Fluchtk&#228;ufer von deutschen Bundesanleihen erlahmt. Dies hat die Zinsen in Deutschland um rund 0,15 Prozentpunkte ansteigen lassen. Offensichtlich warten viele Investoren, die grunds&#228;tzlich mit einem weiteren R&#252;ckgang des Euro rechnen, ab, ob es von den EU-Politikern weitere Hinweise gibt, wie sie mit der Schuldenkrise und dabei vor allem mit den Herausforderungen Spaniens umgehen wollen. In solchen Marktphasen sind Gewinnmitnahmen daher verst&#228;ndlich. Dies f&#252;hrt zu einer gef&#252;hlten Entspannung an den M&#228;rkten. Wir gehen allerdings nicht davon aus, dass diese Ruhe lange anh&#228;lt. F&#252;r Euro-B&#228;ren ist ein Wechselkurs von 1,23 gegen den Dollar eher wieder eine Einladung, neue Euro-Short Positionen aufzubauen. Schlie&#223;lich erwarten diese Investoren auf jeden Fall eine 1:1-Relation der beiden W&#228;hrungen. Mehr Unruhe am Devisenmarkt wird aber auch die Stimmung an den Aktienm&#228;rkten eintr&#252;ben und dann sind Bundesanleihen wieder gesucht. Wir rechnen daher in den n&#228;chsten Wochen mit durchaus st&#228;rkeren Tagesschwankungen am Zinsmarkt, wobei wir uns gemessen am Bund-Future zwischen 127,70 und 130,00 Punkten bewegen sollten. Dass Gold im Wochenverlauf fast auf den alten H&#246;chststand von 1250 Dollar geklettert ist, deutet auf die stetige Sorge hin, die unter einer ruhigeren Oberfl&#228;che regiert.
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		<title>EZB l&#228;sst Leitzins unver&#228;ndert</title>
		<link>http://www.optimal-finanzen.de/ezb-laesst-leitzins-unveraendert-2.html</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 07:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Optimal - Finanzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zinskommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[EZB l&#228;sst Leitzins unver&#228;ndert Zinskommentar 11.06.2010.... In der gestrigen Sitzung des Zentralbankrates hat EZB-Pr&#228;sident Trichet den Leitzins von 1,0% f&#252;r angemessen erkl&#228;rt und damit Spekulationen, dass die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) den Leitzins noch einmal senken k&#246;nnte, vorerst den Boden entzogen. Da gleichzeitig aus China hohe Zuw&#228;chse im Export gemeldet wurden, die auf steigende Nachfrage in [...]]]></description>
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<h3>EZB l&#228;sst Leitzins unver&#228;ndert</h3>
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In der gestrigen Sitzung des Zentralbankrates hat EZB-Pr&#228;sident Trichet den Leitzins von 1,0% f&#252;r angemessen erkl&#228;rt und damit Spekulationen, dass die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) den Leitzins noch einmal senken k&#246;nnte, vorerst den Boden entzogen. Da gleichzeitig aus China hohe Zuw&#228;chse im Export gemeldet wurden, die auf steigende Nachfrage in den USA und in Europa hindeuten, haben im Wochenverlauf wieder die Konjunkturoptimisten die Oberhand gewonnen und ein leichter Zinsanstieg war die Folge. Der Bund-Future hat sich bei rund 128,50 Punkten eingependelt, nachdem er am Wochenanfang sogar die Marke von 130 Punkten &#252;berschritten hatte. Allgemein besch&#228;ftigt die Marktteilnehmer weiterhin die Frage der Staatsverschuldung. Besonderes Augenmerk gilt dabei Spanien. F&#252;r viele Beobachter wird sich an Spanien die weitere Entwicklung des Euros und der W&#228;hrungsunion entscheiden. W&#228;hrend Griechenland und Portugal noch klein genug sind, um eventuell auch l&#228;ngerfristig von Kerneuropa mitfinanziert werden zu k&#246;nnen und so die Einheit nicht zu gef&#228;hrden, erscheint das bei Spanien nur schwer m&#246;glich. Spanien befindet sich seit mehr als zwei Jahren in Rezession, hat mit 20% die h&#246;chste Arbeitslosigkeit und leidet unter einer geplatzten Immobilienblase, die auch viele Spanier privat auf einem Schuldenberg sitzen l&#228;sst. Die dringend notwendigen Reformen am Arbeitsmarkt finden derzeit keine politische Mehrheit und machen das Krisenmanagement f&#252;r Regierungschef Zapatero immer schwieriger. Auch die mittelfristige Gesundheit des spanischen Bankensektors wirft gro&#223;e Fragezeichen auf und hat bereits zu Spannungen im Interbanken-Markt gef&#252;hrt. Sollten die Strukturreformen nicht schnell zu Erfolgen f&#252;hren, so wird die Staatsverschuldung in Spanien rasch wachsen und zu einem weiteren Test der neu gebildeten Transfergemeinschaft Euroraum werden. Damit k&#246;nnte auch die EZB sehr schnell gezwungen sein, Spanien mit Aufk&#228;ufen von Staatsanleihen zu Hilfe zu kommen und damit die Geldmenge weiter aufzubl&#228;hen. Fest steht, dass deutsche Bundesanleihen weiterhin als sicherer Hort gesehen werden und damit vorerst auch die Referenzzinsen f&#252;r das Pricing von Baufinanzierungen in Deutschland g&#252;nstig bleiben. L&#228;ngerfristig drohen nat&#252;rlich deutlich <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=286886&#038;site=3922&#038;type=text&#038;tnb=24" target="_blank"><strong>h&#246;here Zinsen</strong> </a>– und zwar, wenn das Gelddrucken der Notenbanken seinen Weg in die Preise findet und die Inflationserwartungen steigen.
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		<title>Gewinnmitnahmen an den Anleihem&#228;rkten</title>
		<link>http://www.optimal-finanzen.de/gewinnmitnahmen-an-den-anleihemaerkten.html</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 07:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Optimal - Finanzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zinskommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gewinnmitnahmen an den Anleihem&#228;rkten Zinskommentar 05.06.2010.... Nach dem rasanten Zinsr&#252;ckgang der letzten Wochen ist es in den vergangenen Tagen zu ersten Gewinnmitnahmen der Investoren am Anleihemarkt gekommen. Immer wieder hat der Bund-Future versucht, sich &#252;ber der Marke von 129 Punkten festzusetzen, aber immer wieder haben ihn Verk&#228;ufe unter diese Marke gedr&#252;ckt. Kein Wunder, befinden wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<h3>Gewinnmitnahmen an den Anleihem&#228;rkten</h3>
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<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=286886&#038;site=3922&#038;type=text&#038;tnb=24" target="_blank"><strong>Zinskommentar 05.06.2010....</strong></a>
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Nach dem rasanten Zinsr&#252;ckgang der letzten Wochen ist es in den vergangenen Tagen zu ersten Gewinnmitnahmen der Investoren am Anleihemarkt gekommen. Immer wieder hat der Bund-Future versucht, sich &#252;ber der Marke von 129 Punkten festzusetzen, aber immer wieder haben ihn Verk&#228;ufe unter diese Marke gedr&#252;ckt. Kein Wunder, befinden wir uns doch in noch nie gesehenen H&#246;hen, die uns nicht nur bei den Zinsen auf deutsche Staatsanleihen, sondern auch beim Baugeld inzwischen neue historische Tiefst&#228;nde beschert haben. Da ist eine Orientierungsphase angebracht. Im Kern sehen wir derzeit die Auseinandersetzung zweier Lager am Kapitalmarkt: Die Konjunkturpessimisten, die in den vergangenen Wochen ganz klar den Ton angegeben haben, setzen auf einen R&#252;ckfall in eine Rezession und sehen damit Deflation als m&#246;gliche Konsequenz an. F&#252;r sie sind lang laufende Anleihen mit bester Bonit&#228;t auch bei den erreichten tiefen Zinsniveaus ein sehr attraktives Investment. Dagegen stehen die Konjunkturoptimisten, die an eine schrittweise Erholung der Weltwirtschaft glauben und f&#252;r die Leitzinserh&#246;hungen der Notenbanken vor der T&#252;r stehen. Sie nehmen an, dass die M&#228;rkte momentan die Gefahr h&#246;herer Inflationsraten kr&#228;ftig untersch&#228;tzen und erwarten sogar einen regelrechten Crash an den Anleihem&#228;rkten und damit stark steigenden Zinsen in den n&#228;chsten Jahren. Dazu kommt noch, dass beide Seiten sich nat&#252;rlich Sorgen um die ausufernde Staatsverschuldung und die daraus entstehenden l&#228;ngerfristigen Konsequenzen f&#252;r die Wertstabilit&#228;t vieler W&#228;hrungen machen. Selbst die Rezessionsanh&#228;nger sehen, dass sich bei Wirtschaftsschw&#228;che das Schuldendesaster noch versch&#228;rfen und die Bonit&#228;ten der schw&#228;cheren L&#228;nder belasten wird. H&#246;here Risikoaufschl&#228;ge f&#252;r lange Laufzeiten m&#252;ssten daher die logische Folge sein. Den klarsten Indikator, dass die Lage immer schwerer einzusch&#228;tzen ist, gibt der Goldpreis. Gold wird mehr und mehr zu einer Ersatzw&#228;hrung und klettert munter zu neuen H&#246;chstst&#228;nden. Gold kann nicht einfach von Notenbanken gedruckt werden und es gibt auch keinen Emittenten, dessen Bonit&#228;t herabgestuft werden kann. Damit ist es vor allem ein Indikator f&#252;r die enorme Vertrauenskrise, die augenblicklich die M&#228;rkte bestimmt. 

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		<title>Nervosit&#228;t an den Finanzm&#228;rkten</title>
		<link>http://www.optimal-finanzen.de/nervositaet-an-den-finanzmaerkten.html</link>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 16:17:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Optimal - Finanzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zinskommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Nervosit&#228;t an den Finanzm&#228;rkten Zinskommentar 28.05.2010.... Auch in dieser Woche waren die Schwankungen an den Aktien-, Zins- und W&#228;hrungsm&#228;rkten wieder sehr gro&#223;. Die Investoren versuchen derzeit, sich f&#252;r das nunmehr von vielen erwartete Szenario eines neuerlichen Schw&#228;cheanfalls der Weltwirtschaft zu positionieren. Immer klarer wird, dass die Sparpakete und die Haushaltskonsolidierung, die Europa und auch die [...]]]></description>
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Auch in dieser Woche waren die Schwankungen an den Aktien-, Zins- und W&#228;hrungsm&#228;rkten wieder sehr gro&#223;. Die Investoren versuchen derzeit, sich f&#252;r das nunmehr von vielen erwartete Szenario eines neuerlichen Schw&#228;cheanfalls der Weltwirtschaft zu positionieren. Immer klarer wird, dass die Sparpakete und die Haushaltskonsolidierung, die Europa und auch die USA vor sich haben, im klaren Gegensatz zu der noch vor einigen Monaten als Postulat geltende Annahme der f&#252;hrenden Politiker stehen, dass man aus der Krise „herauswachsen“ und dann die Schulden zur&#252;ckf&#252;hren werde. Dieser Weg wird immer mehr als naive politische Wunschvorstellung enttarnt. Die Politik hat angesichts der Eurokrise l&#228;ngst Angst vor ihrer eigenen Courage bekommen und legt nun den R&#252;ckw&#228;rtsgang ein. Nicht Konjunkturpakete sollen jetzt die Antwort sein, sondern radikale Sparpakete in ganz Euroland - eine bemerkenswerte Kehrtwende innerhalb weniger Monate. Interessant ist dabei besonders, dass die USA seit Monaten nur mehr die Rolle des nahezu unbeteiligten Beobachters spielen. Auch bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass die Verschuldungsquote in den USA sowohl im &#246;ffentlichen Haushalt als auch im privaten Bereich deutlich h&#246;her liegt und die USA, im Gegensatz zu Euroland, f&#252;r die Finanzierung ihres Defizits auf ausl&#228;ndische Geldgeber angewiesen ist. Da trifft es sich gut, wenn der Euro - der gerade dabei war, dem US-Dollar ernsthaft Konkurrenz als Reservew&#228;hrung zu machen - in eine Vertrauenskrise st&#252;rzt. Allein im April haben internationale Geldgeber, allen voraus China und Japan, US-Anleihen f&#252;r 140 Mrd. Dollar gekauft und die Renditen in den USA weiter nach unten getrieben. Da lassen sich Defizite gut aushalten. Den US-Dollar aber auf Dauer f&#252;r die sichere Alternative zum Euro zu halten, k&#246;nnte sich aber als gro&#223;er Fehler erweisen. Schon jetzt besteht eine fatale gegenseitige Abh&#228;ngigkeit zwischen den USA und China. China ist der Schl&#252;ssel zum Weltwirtschaftswachstum und damit als Impulsgeber f&#252;r die USA unverzichtbar. Die USA wiederum muss die Chance auf Wachstum bekommen, sonst sieht China als gr&#246;&#223;ter Gl&#228;ubiger der USA sein in US-Staatsanleihen investiertes Geld nicht wieder. Und auch Japan ist als zweitgr&#246;&#223;ter Gl&#228;ubiger der USA daran interessiert, dass die Zinsen weiter bezahlt werden k&#246;nnen. Europa ist in diesem Spiel der gegenseitigen Abh&#228;ngigkeiten in einer Zuschauerrolle und muss darauf achten, nicht &#252;berrollt zu werden, obwohl es eigentlich gar nicht auf dem Spielfeld vertreten ist. F&#252;r die n&#228;chsten Wochen erwarten wir weitere Tests der 1,20er Marke bei Dollar/Euro, Abw&#228;rtsdruck am Aktienmarkt und weiterhin gute Nachfrage nach sicheren deutschen Bundesanleihen. Gefahr f&#252;r den Zinsmarkt k&#246;nnte von den USA ausgehen, wo es nach Wochen fallender Renditen zu gr&#246;&#223;eren Gewinnmitnahmen kommen k&#246;nnte. Das w&#252;rde auch die Renditen in Euro steigen lassen.

Vorerst sind die Konditionen f&#252;r Baugeld extrem g&#252;nstig. Baugeldkunden sollten deshalb die Chancen konsequent nutzen, um Konditionen langfristig festschreiben. Wir empfehlen, einen gro&#223;en Teil der Finanzierung &#252;ber lange Laufzeiten abzusichern und dabei auch eine Tilgung von 2 – 3 % zu w&#228;hlen, um in einem Zeithorizont von rund 20 Jahren schuldenfrei zu sein. Die aktuellen Konditionen f&#252;r lange Zinsbindungen sind die niedrigsten, die Deutschland historisch gesehen hat. Der Zinsmarkt ist auf Deflation gepreist und gerade am langen Laufzeitende ist momentan keinerlei Risikopr&#228;mie f&#252;r eventuelle Inflation in den n&#228;chsten Jahren erkennbar. Das steht in krassem Gegensatz zur landl&#228;ufigen Meinung, dass man sich derzeit vor Inflation sch&#252;tzen muss und Gold und andere Realwerte wie Immobilien kaufen sollte. Jeder, der Inflation in den n&#228;chsten Jahren f&#252;rchtet und Immobilien daher f&#252;r eine gute Anlage h&#228;lt, muss deshalb zwangsl&#228;ufig lange Laufzeiten zur Finanzierung w&#228;hlen. Die Finanzierungsspezialisten bei Interhyp k&#246;nnen auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle L&#246;sung. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.
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		<title>Rezessionsangst ist pl&#246;tzlich zur&#252;ck</title>
		<link>http://www.optimal-finanzen.de/rezessionsangst-ist-ploetzlich-zurueck.html</link>
		<comments>http://www.optimal-finanzen.de/rezessionsangst-ist-ploetzlich-zurueck.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 May 2010 06:29:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Optimal - Finanzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zinskommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Rezession]]></category>

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		<description><![CDATA[Rezessionsangst ist pl&#246;tzlich zur&#252;ck Zinskommentar 21.05.2010.... Zw&#246;lf Monate lang hat die Grundannahme, dass sich die Volkswirtschaften langsam, aber stetig von den Folgen der Finanzkrise 2008 erholen und mit Hilfe von gut durchdachten Konjunktur- und St&#252;tzungspaketen wieder zu selbsttragendem Wachstum finden werden, das Handeln der Investoren an den Kapitalm&#228;rkten bestimmt. Nat&#252;rlich gab es immer wieder warnende [...]]]></description>
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Zw&#246;lf Monate lang hat die Grundannahme, dass sich die Volkswirtschaften langsam, aber stetig von den Folgen der Finanzkrise 2008 erholen und mit Hilfe von gut durchdachten Konjunktur- und St&#252;tzungspaketen wieder zu selbsttragendem Wachstum finden werden, das Handeln der Investoren an den Kapitalm&#228;rkten bestimmt. Nat&#252;rlich gab es immer wieder warnende Stimmen, die diese Annahme in Frage gestellt haben. Aber die Mehrheitsmeinung hat die Aktienm&#228;rkte steigen lassen und damit auch die Politiker an dieses Szenario glauben lassen. Ein Szenario, das gut ins Bild passt, weil es die Dinge sehr einfach gemacht h&#228;tte: Das Wachstum kehrt zur&#252;ck, die St&#252;tzungsma&#223;nahmen werden zur&#252;ckgefahren, die Ausgaben daf&#252;r werden eingespart und die Steuereinnahmen sprudeln wieder. So hat uns das auch Frau Merkel lange erkl&#228;rt: Wachstum zieht uns wieder aus der Krise und alles geht weiter wie zuvor. Die Ereignisse der letzten Monate in Bezug auf Staatsverschuldungsquoten und den damit verbundenen neuen Rettungspaketen haben dieses sch&#246;ne Szenario aber zerst&#246;rt. Die Kosten der Finanzkrise und der Rettungspakete haben in allen gro&#223;en L&#228;ndern das Fass zum &#220;berlaufen gebracht. Es gibt keinen Spielraum mehr f&#252;r konjunkturst&#252;tzende Ma&#223;nahmen. Ganz im Gegenteil, es muss &#252;berall gespart werden - und das wird Wachstum kosten. In den USA, in Europa und in Japan sowieso. Immer gr&#246;&#223;ere Teile der Welt fallen damit als Konsumenten aus, und der Glaube schwindet, dass China allein den Rest mitziehen kann. Die Akteure an den Zinsm&#228;rkten in den USA und in Europa setzen pl&#246;tzlich sehr aggressiv auf Deflation und treiben die langfristigen Zinsen f&#252;r US-Staatsanleihen und deutsche Bundesanleihen damit zu immer neuen Tiefst&#228;nden. Die Aktienm&#228;rkte dagegen schmieren ab. Die Gefahr, dass wir kurz nach dem Austreten aus der Rezession schon wieder in die n&#228;chste fallen, wird pl&#246;tzlich als sehr hoch bewertet. Fallender &#214;lpreis und Gewinnmitnahmen bei W&#228;hrungen rohstoffbasierter L&#228;nder sind weitere Indikatoren f&#252;r diese neue Meinung. Deutschland f&#252;r sich h&#228;tte keinen besonderen Grund zur Besorgnis. Zu stark ist die Wirtschaft und zu diszipliniert hat Deutschland die letzten zehn Jahre gearbeitet. Aber mit dem bedingungslosen Einstehen f&#252;r ganz Europa &#252;bernimmt sich auch Deutschland. Im Moment ist so viel spekulative Nachfrage im deutschen Anleihemarkt, dass auch wir &#252;berrascht sind von der Vehemenz der Abw&#228;rtsbewegung bei den Zinsen. Es ist extrem schwer zu sagen, wann es hier wieder zu einer Gegenbewegung kommen wird. Doch eines muss man als langfristiger Schuldner bedenken: Kommt es wirklich zu dieser n&#228;chsten Rezessions- bzw. Depressionsphase, die der Anleihemarkt inzwischen einpreist, dann wird das Problem der Staatsverschuldung sich weiter zuspitzen. Steuereinnahmen werden schneller wegbrechen, als die Ersparnisse &#252;ber die Zinsseite Entlastung bringen. Die schw&#228;chsten L&#228;nder, die von externen Geldgebern abh&#228;ngen, werden beschleunigt umfallen, weil ihre Retter selbst nicht mehr k&#246;nnen. Staaten, die ihre Defizite &#252;ber die Ersparnisse der Bev&#246;lkerung selber finanzieren k&#246;nnen (und dazu geh&#246;rt auch Deutschland), werden in Deflation verharren und krampfhaft versuchen, &#252;ber Gelddruckaktivit&#228;ten Inflation zu erzeugen, um die Schulden los zu werden. Da ihre Gl&#228;ubiger die eigenen B&#252;rger sind, holt man sich das Geld genau dort - durch h&#246;here Steuern und durch Inflation. H&#246;here Zinsen stehen also auch am Ende des Deflationsszenarios. Es bleibt uns nur zu hoffen, dass die Zinsm&#228;rkte aktuell &#252;bertreiben und die <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=286886&#038;site=3922&#038;type=text&#038;tnb=24" target="_blank"><strong>Rezessionsgefahr</strong></a> viel zu hoch einsch&#228;tzen. 
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